Bildbearbeitung So entwickelt man einen Look mit Camera Raw und Lightroom

In Kooperation mit Calvin Hollywood startet das Fotomagazin "Docma" eine Workshop-Serie zur Bildbearbeitung. In dieser Folge erklärt der Fotokünstler, wie er den für ihn typischen Look entwickelt.
Foto: Docma

Im Vordergrund dieses Workshops steht nicht die technische Seite und die Erklärung der Werkzeuge, sondern die Frage, welche Techniken zu welchem Bild passen und zu welchem Zweck sie eingesetzt werden. Diese Serie ist in dem für Calvin Hollywood  typischen Stil verfasst - mit einer persönlichen Anrede.

Der Schwerpunkt dieses Workshops ist das Entwickeln eines Looks mit Adobe Camera Raw - doch alle damit gezeigten Techniken könnt Ihr genauso in Lightroom durchführen. Ihr erfahrt hier von A bis Z, welche drei Schlüsseltechniken ausschlaggebend für die finale Bildwirkung dieses Fotos sind.

Ausführlich werde ich Euch nicht nur diese Schlüsseltechniken in technischer Hinsicht erklären, sondern vor allem, warum ich diese Techniken gewählt habe, wann und bei welchem Bild sie einen Sinn ergeben. Genau hier trennt sich oft die Spreu vom Weizen, denn viele Anwender haben zwar bereits ein Verständnis für Photoshop und ein großes Repertoire an Techniken, und dennoch ist es trotz dieser Kenntnisse für sie schwierig herauszufinden, welche Verfahren bei einem bestimmten Bild gewinnbringend einzusetzen sind.

Das Ausgangsfoto an sich war fotografisch nicht aufwendig - ich suchte in einem Park ein eher diffuses Licht für das Fotomodell und fotografierte es bei Offenblende f/1.8 mit 85 Millimeter Brennweite. Das Bild wirkt natürlich auch wegen des abgebildeten Models, seiner Mimik und seiner ausgefallenen Pose. Stünde ich selbst als Fotomotiv an der gleichen Stelle, würde es nicht so schön wirken.

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