Foto-Ratgeber Wie Youngtimer richtig gut aussehen

Mit wenig Aufwand einen Autoklassiker in Szene setzen: Wie das ohne Lichtanlage und Team gelingt, erklärt Christoph Künne vom Fachmagazin "Docma". Der Star das Fotoshootings: ein Passat 32b und viele Heidschnucken.
In den achtziger Jahren idealisierten die meisten Autowerbefotos eher den Alltag der Käufer als die Wunschwelten der Werber. Entsprechend kam man mit relativ wenig fotografischem Aufwand aus. Diese Tageslichtaufnahme wurde nur ein wenig mit Pseudo-HDR-Details aufgebrezelt. Das Verfahren mit Photoshop CS5 ist einfach, aber etwas umwegig. Nach der Raw-Entwicklung dupliziert man das Bild, bearbeitet die Kopie mit dem Korrekturdialog "HDR-Tonung" und legt das Ergebnis anschließend als neue Ebene mit merklich verringerter Deckkraft auf das Ausgangsbild. So lässt sich der Grad der visuellen Natürlichkeit leicht abmischen.

In den achtziger Jahren idealisierten die meisten Autowerbefotos eher den Alltag der Käufer als die Wunschwelten der Werber. Entsprechend kam man mit relativ wenig fotografischem Aufwand aus. Diese Tageslichtaufnahme wurde nur ein wenig mit Pseudo-HDR-Details aufgebrezelt. Das Verfahren mit Photoshop CS5 ist einfach, aber etwas umwegig. Nach der Raw-Entwicklung dupliziert man das Bild, bearbeitet die Kopie mit dem Korrekturdialog "HDR-Tonung" und legt das Ergebnis anschließend als neue Ebene mit merklich verringerter Deckkraft auf das Ausgangsbild. So lässt sich der Grad der visuellen Natürlichkeit leicht abmischen.

Foto: Christoph Künne
HDR-Belichtungen sind die perfekte Grundlage für solche Motive. Der große Tonwertumfang lässt sich aber zum Teil auch mit dem "Tiefen/Lichter"-Dialog herausarbeiten.

HDR-Belichtungen sind die perfekte Grundlage für solche Motive. Der große Tonwertumfang lässt sich aber zum Teil auch mit dem "Tiefen/Lichter"-Dialog herausarbeiten.

Foto: Christoph Künne
Wenn eine solche Situation nicht so malerisch langweilig aussehen soll, kann man zum Beispiel mit unscharfen Schwarzweißbildern die Stimmung betonen oder mit extremen Anschnitten arbeiten.

Wenn eine solche Situation nicht so malerisch langweilig aussehen soll, kann man zum Beispiel mit unscharfen Schwarzweißbildern die Stimmung betonen oder mit extremen Anschnitten arbeiten.

Foto: Christoph Künne
Begleitende Fahraufnahmen erfordern viel Körpereinsatz vom Fotografen, wenn sie nicht langweilig werden sollen. Wie hier mit einem Tele aus dem Stand zu arbeiten ist dagegen deutlich einfacher.

Begleitende Fahraufnahmen erfordern viel Körpereinsatz vom Fotografen, wenn sie nicht langweilig werden sollen. Wie hier mit einem Tele aus dem Stand zu arbeiten ist dagegen deutlich einfacher.

Foto: Christoph Künne
Auch wenn es auf den ersten Blick so aussieht, als sei hier subtil beleuchtet worden, kamen weder Aufheller zum Einsatz noch Blitzlampen. Nur die Farben erscheinen etwas intensiver als in der Belichtung. Der Rest ist Nachmittagssonne.

Auch wenn es auf den ersten Blick so aussieht, als sei hier subtil beleuchtet worden, kamen weder Aufheller zum Einsatz noch Blitzlampen. Nur die Farben erscheinen etwas intensiver als in der Belichtung. Der Rest ist Nachmittagssonne.

Foto: Christoph Künne
Gespräche sind schwer zu fotografieren, da die Teilnehmer einer erregten Diskussion nicht immer vorteilhaft aufs Bild kommen. Der leichteste Ausweg ist ein kontrastreiches Schwarzweiß, das die Bildinformation auf den Punkt bringt. Im Bild: Männer diskutieren über Autos (von links nach rechts: Designer Luca, Motorjournalist Knut und Blogger Tilman)

Gespräche sind schwer zu fotografieren, da die Teilnehmer einer erregten Diskussion nicht immer vorteilhaft aufs Bild kommen. Der leichteste Ausweg ist ein kontrastreiches Schwarzweiß, das die Bildinformation auf den Punkt bringt. Im Bild: Männer diskutieren über Autos (von links nach rechts: Designer Luca, Motorjournalist Knut und Blogger Tilman)

Foto: Christoph Künne
Details von Autos haben ihren ganz eigenen Reiz. Das kann zum Beispiel die Form sein wie beim Automatik-Schaltknauf, Strukturen im Scheinwerfer, skulpturale Elemente im Innendesign oder Spiegelungen im Lack.

Details von Autos haben ihren ganz eigenen Reiz. Das kann zum Beispiel die Form sein wie beim Automatik-Schaltknauf, Strukturen im Scheinwerfer, skulpturale Elemente im Innendesign oder Spiegelungen im Lack.

Foto: Christoph Künne
Santana (die Stufenheckvariante des 32b): Passat ohne hohes Heck

Santana (die Stufenheckvariante des 32b): Passat ohne hohes Heck

Foto: Christoph Künne
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