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21. Juni 2015, 11:58 Uhr

Neue Gadgets

Entspannung aus Elektroden

Mit elektrischen Impulsen soll das Thynk-System Entspannung bringen. Außerdem im Gadget-Überblick von neuerdings.com: ein Turbo-Ladegerät fürs Auto und eine Holzbox, die Hemden vorm Verknittern schützt.

Das Unternehmen Thync verspricht Entspannung per Knopfdruck. Die Idee: Eine App steuert Elektroden, die auf die Stirn und hinter das Ohr geklebt werden, um Nerven mit Niedrigenergie-Impulsen zu stimulieren. Auf dem Smartphone soll der Nutzer einstellen, welche Stimmung er sich wünscht - das Smartphone übermittelt die Befehle per Bluetooth an die Elektroden.

Der Hersteller spricht davon, dass die Impulse bestimmte Hirnregionen ansprechen und damit in der Lage sein sollen, die Stimmung der Nutzer positiv zu beeinflussen. Der Anwender soll sich mit Thync System innerhalb von fünf Minuten entweder entspannter fühlen oder mit neuer Energie ausgestattet werden.

Thync verweist auf Studien, Ingenieure und Wissenschaftler, die den Effekt bestätigen. Ob das wirklich klappt, wird sich erst noch zeigen. Im Juni werden die ersten Geräte in den USA ausgeliefert, ab Oktober soll das Thync System auch international verkauft werden. Der Preis liegt bei etwa 275 Euro. (Frank Müller)

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Diese Holzhülle soll Hemden schützen

Der Geschäftstermin rückt immer näher. Noch ist das Hemd sauber und glattgebügelt. Und das soll möglichst auch auf einer langen Zugfahrt so bleiben. Der schwäbische Tüftler Josef Schwellinger hat sich daher überlegt, wie man das Hemd am besten transportiert. Seine Erfindung nennt er "Fredbox - Dein persönlicher Butler".

Der Slogan verspricht viel, doch bei der Fredbox handelt es sich lediglich um eine Transportbox aus Holz. Die Schutzhülle für Hemden sieht ziemlich handlich aus, besteht aus zwei dünnen, biegsamen Holzflächen, die zusammen nur drei Millimeter dick sind. Zwischen diese Platten legt man sein zusammengefaltetes Hemd und verschließt die Box mit einem Steck-Mechanismus.

Damit die Hemden und Blusen optimal in die Fredbox passen, liegt dem Paket eine Faltschablone bei. Eine Filz-Einlage sorgt dann dafür, dass die Klamotten auch beim Transport in einem Rucksack nicht verrutschen.

Die Fredbox gibt es in drei verschiedenen Holzvarianten: Esche, Kirsche und Eiche. Die rund 300 Gramm leichte und 29 mal 39 Zentimeter große Box kostet rund 100 Euro - sofern das Projekt in die Serienproduktion geht. Derzeit bittet Josef Schwellinger auf der Crowdfunding-Plattform Startnext.de um finanzielle Unterstützung. Mindestens 15.000 Euro sollen bis Ende Juni gesammelt werden. (Jürgen Kroder)

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Tizi Turbolader: Die schnelle Ladung auf der Autobahn

Wer viel mit dem Auto unterwegs ist und auf der Fahrt gleich mehrere mobile Geräte laden möchte, der sollte sich den Tizi Turbolader 4x Mega von Equinux einmal genauer anschauen. Das USB-Ladegerät wird in den Zigarettenanzünder-Anschluss im Auto gesteckt und lädt bei Bedarf vier Geräte parallel auf.

40 Euro kostet das wertig wirkende Ladegerät. Darin sind vier USB-Ports verbaut, die zusammen bis zu 9,6 Ampere liefern. Das stabile Aluminium-Gehäuse in knalligem Rot kühlt das Gerät.

Bei unserem Test haben wir ein Cat-Helix-Tablet und ein Samsung Galaxy S3 parallel geladen - und das klappte in einem wirklich beachtlichen Tempo. Auch bei einem Versuch, bei dem wir parallel eine Action-Kamera, ein Tablet, ein Smartphone und eine PlayStation Vita angeschlossen haben, waren die Geräte recht schnell geladen.

Allerdings ist der Turbolader ziemlich wuchtig und nimmt mit den vier USB-Anschlüssen viel Platz rund um den Zigarettenanzünder ein. Zwar ist der Preis für vier USB-Ports nicht gerade günstig, doch eine gute Verarbeitung, ein hohes Ladetempo und die einfache Bedienung sprechen für den Turbolader.

Equinux empfiehlt Apple-Nutzern, außer dem Turbolader auch den sogenannten Schlingel einzusetzen. Dabei handelt es sich um einen Lightning-Adapter in Form eines Schlüsselanhängers, um iPhone und iPad mit einer USB-Buchse zu verbinden. Doch das Teil kostet 25 Euro und ist damit etwas zu teuer. Da ist es günstiger, sich direkt ein Lightning-Kabel zu kaufen und ins Auto zu legen. (Sven Wernicke)

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