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24. April 2016, 14:56 Uhr

Basteln mit dem Raspberry Pi Zero

Der beste aller Game Boys

Von "t3n"-Autor Jörn Brien

Der Game Boy ist aus der Zeit gefallen? Von wegen. Wie aus dem Nintendo-Klassiker eine zeitgemäße portable Spielkonsole wird, zeigt jetzt ein Raspberry-Pi-Bastler.

Fast 120 Millionen verkaufte Exemplare machen den Game Boy zu einer der meistverkauften portablen Spielsysteme. Die 8-Bit-Konsole von Nintendo aus dem Jahr 1989 ist ein Meilenstein der Gaming-Geschichte. Jetzt hat der Raspberry-Pi-Bastler Wermy das Gerät zu neuem Leben erweckt und den vielleicht besten aller Game Boys entwickelt.

Als Herzstück dient ein Raspberry Pi Zero. Darüber hinaus hat Wermy dem Game Boy ein neues farbiges Display verpasst, zudem hat das Gerät vier zusätzliche Bedientasten (X, Y vorn, L und R hinten), einen USB- und einen MicroUSB-Anschluss bekommen.

Nach der Behandlung durch Wermy hat der Game Boy sogar einen Mini-HDMI-Slot, mit dem die handliche Konsole an einen Monitor angeschlossen werden kann. Für die Stromversorgung sorgt ein Akku.

Hunderte Retro-Games auf dem Game Boy Zero

Gestartet werden kann der modifizierte Game Boy Zero - wie das Original - erst, wenn die neu gestaltete Cartridge eingelegt wurde. Darin eingebaut ist eine SD-Karte mit den Spiele-ROMs und diversen Emulatoren. Damit können Spielefans Hunderte Retro-Games unterwegs oder daheim spielen.

Wie genau der Bastler den Handheld mithilfe des Raspberry Pi Zero in den sogenannten Game Boy Zero verwandelt hat, lässt sich in einem YouTube-Video nachvollziehen. Darüber hinaus sind die einzelnen Schritte auch in einer Fotostrecke auf Imgur festgehalten worden.

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