Kabellose Kopfhörer im Test Guter Sound braucht keine Strippen

Wer guten Klang will und freihändig telefonieren möchte, braucht ein kabelloses Headset. Wir haben ein Dutzend davon ausprobiert, von Apples AirPods bis zu Teufels Airy.
Schnurlose Kopfhörer: Eine Auswahl der getesteten Modelle

Schnurlose Kopfhörer: Eine Auswahl der getesteten Modelle

Foto: Matthias Kremp / DER SPIEGEL

Die Geschichte ist so alt wie das Musikhören am Handy: Vielen Smartphones liegen schlecht klingende Kabel-Kopfhörer bei, den neuen iPhones nicht mal das . Dabei braucht man Kopfhörer andauernd, für Musik, Videos, Spiele. Die kleinen Lautsprecher in den Handys selbst sind dafür keine ernst zu nehmender Ersatz. Und echte kabellose Kopfhörer, also solche, bei denen auch zwischen den beiden Ohrhörern kein Kabel verläuft, sind in der Regel so leicht und klein, dass man sie immer dabei haben kann.

Welche dabei auch noch bequem sind, gut klingen und Extras wie etwa eine aktive Geräuschunterdrückung bieten, soll der folgende Test klären. Dafür habe ich 13 Ohrhörer verschiedener Hersteller und Preisklassen ausprobiert.

Einige Dinge sind bei fast allen gleich: Sie werden mit einer Box ausgeliefert, in der sie nicht nur aufgeladen werden, sondern die auch noch einen eigenen Akku hat, sodass man die Kopfhörer darin auch unterwegs mit Strom betanken kann.

So unterschiedlich wie die Headsets: Die Cases einiger der getesteten Kopfhörer

So unterschiedlich wie die Headsets: Die Cases einiger der getesteten Kopfhörer

Foto: Matthias Kremp / DER SPIEGEL

Auch verfügen fast alle über Funktionen zur Musiksteuerung per Start/Stopp-Befehl, zum Annehmen und Ablehnen von Anrufen sowie zum Aufrufen des digitalen Assistenten, der auf dem jeweiligen Handy läuft. Denn auch das ist bei allen gleich: Sie funktionieren mit jedem Smartphone, egal ob Apple oder Android. Nur bieten Apple-Kopfhörer auf Android-Handys nicht alle Funktionen, sondern nur in Verbindung mit einem iPhone. Umgekehrt kann etwa ein Huawei-Headset auf Android-Smartphones mehr als auf den Handys von Apple.

Apple AirPods

Foto: Matthias Kremp / DER SPIEGEL

Mit den AirPods hat der Trend zu komplett kabellosen Kopfhörern angefangen. Derzeit liefert Apple die zweite Generation dieser Ohrhörer aus, die sich äußerlich nicht von der ersten unterscheidet, aber einen verbesserten Chip in sich trägt, der neue Funktionen ermöglicht und den Klang etwas verbessert hat. Das vielfach kopierte Design hat Fans und Feinde. Die glatten Ohrhörer werden ohne Silikonaufsatz in die Ohren gesteckt. Bei wem das passt, ist das prima, wenn man ungewöhnlich geformte Ohrmuscheln hat, kann es passieren, dass sie etwas locker sitzen.

So klingen sie: Wenn sie gut in den Ohren sitzen, produzieren die AirPods einen transparenten Sound mit gut hörbaren, aber nicht unbedingt drückenden Bässen. Die saubere Mittenwiedergabe sorgt für gute Sprachverständlichkeit bei Podcasts und Telefonaten. Sehr gut gefällt mir, dass die Wiedergabe auch bei hoher Lautstärke unverzerrt gelingt.

Das wird mitgeliefert: Lightning-Ladecase (gegen Aufpreis kabellos ladbar), Lightning-Kabel.

So lange halten sie durch: Bis zu fünf Stunden plus weitere 19 Stunden durch Aufladen im Case.

Das sind die Extras: Gegen Schweiß und Wasser geschützt nach IPX4; Möglichkeit, zwei Paar an ein Gerät zu koppeln; Möglichkeit zur Kopplung an Apple TV.

Listenpreis: 174 Euro

Apple AirPods Pro

Foto: Matthias Kremp / DER SPIEGEL

Die Pro-Version der AirPods unterscheidet sich in erster Linie durch drei Dinge von den normalen AirPods: Sie sitzen durch anpassbare Silikonaufsätze fester in den Ohren, haben eine aktive Geräuschunterdrückung und werden grundsätzlich mit einem Ladecase geliefert, das kabellos aufladbar ist. Der Tragekomfort ist sehr gut. Für Apple-Nutzer bieten sie Besonderheiten wie den nahtlosen Wechsel zwischen verschiedenen Geräten, die Möglichkeit zwei Paar AirPods mit demselben Gerät zu verbinden oder die Ohrhörer zum Fernsehen mit einem Apple TV zu koppeln.

So klingen sie: Das Klangbild ist insgesamt warm und ausgewogen, mit kräftigen, aber keinesfalls überbetonten Bässen, die weit heruntergehen. Ähnlich gut sieht es mit den Mitten und Höhen aus, die ebenfalls angenehm warm reproduziert werden.

Das wird mitgeliefert: Kabellos ladbares Lightning-Ladecase, Lightning-Kabel.

So lange halten sie durch: Bis zu 4,5 Stunden plus weitere 19,5 Stunden durch Aufladen im Case.

Das sind die Extras: Gegen Schweiß und Wasser geschützt nach IPX4, aktive Geräuschunterdrückung, Möglichkeit, zwei Paar an ein Gerät zu koppeln, Möglichkeit zu Kopplung an Apple TV.

Listenpreis: 272 Euro

Bose Quietcomfort Earbuds

Foto: Matthias Kremp / DER SPIEGEL

Die Bose-Ohrhörer sind ganz schön fett, in jeder Hinsicht. Ihre Transport- und Ladebox hat locker das doppelte Volumen von dem Kästchen, in dem die AirPods Pro kommen. Auch die Ohrhörer selbst sind ziemlich groß geraten, sitzen aber auf Anhieb sicher und fest in meinen Ohren – und das auch für Stunden. Bemerkenswert ist die sehr wirkungsvolle Geräuschunterdrückung, deren Stärke sich per Fingertipp auf den linken Ohrhörer regeln lässt.

So klingen sie: Fein, anders kann man den Sound er Bose kaum beschreiben. Das große Volumen der Stöpsel dürfte seinen Teil dazu beitragen, dass sie auch bei hoher Lautstärke klingen, als hätten sie noch Reserven. Die Bässe sind ohne Dröhnen sehr gut ausgeprägt, der gesamte Mitten- und Höhenbereich wird sehr gleichmäßig und weich wiedergegeben, wie bei guten Hifi-Boxen.

Das wird mitgeliefert: Großes, kabellos aufladbares USB-C-Ladecase, USB-C-Kabel.

So lange halten sie durch: Bis zu sechs Stunden plus weitere zwölf Stunden durch Aufladen im Case.

Das sind die Extras: Schutz gegen Schweiß und Wasser nach IPX4.

Listenpreis: 273 Euro

Earfun Air

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Die Earfun Air kommen in einem gut verarbeiteten Case, das sich mit seiner matten Oberfläche angenehm anfühlt, aber so leicht ist, dass es auf einen schwachen Akku hindeutet. Zum Aufladen wird ein USB-C-Kabel mitgeliefert. Zusätzlich lässt sich das Case kabellos aufladen, sofern man ein entsprechendes Lade-Pad hat.

So klingen sie: Eine echte Überraschung ist der klare, sehr räumliche und kräftige Sound, der manchen Markenkopfhörer alt aussehen lässt.

Das wird mitgeliefert: USB-C-Ladecase, USB-C-Kabel.

So lange halten sie durch: Bis zu sieben Stunden plus weitere 28 Stunden durch Aufladen im Case.

Das sind die Extras: Wasserdicht nach IPX7, Kabellos aufladbar.

Listenpreis: 60 Euro

Huawei Freebuds 3i

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Die Feebuds 3i sitzen auf Anhieb gut in meinen Ohren und schreien optisch regelrecht heraus, dass sie gern AirPods geworden wären. Dabei müssen sich die Huawei-Ohrhörer absolut nicht vor Apples Originalen verstecken, zumal sie sogar eine aktive Geräuschunterdrückung mitbringen. Mit Huawei-Smartphones verbinden sie sich fast von selbst.

So klingen sie: Klanglich sind die Freebuds sehr sauber mit einer deutlichen Bassbetonung und einem tendenziell eher druckvollen, warmen Sound, der in dieser Preisklasse nicht üblich ist.

Das wird mitgeliefert: USB-C-Ladecase, USB-C-Kabel.

So lange halten sie durch: Bis zu 3,5 Stunden plus weitere elf Stunden durch Aufladen im Case.

Das sind die Extras: Aktive Geräuschunterdrückung

Listenpreis: 99 Euro

Huawei Freebuds Pro

Foto: Matthias Kremp / DER SPIEGEL

Auch Huaweis "Pro"-Headset verbindet sich automatisch mit Huawei-Handys. Die aus schwarzem Plastik hergestellten Ohrhörer sind allerdings kaum aus ihrem Case zu bekommen. Meine Finger jedenfalls sind stets an den glänzenden Oberflächen abgerutscht, sodass ich mir letztlich angewöhnt habe, die Freebuds Pro mehr oder weniger aus dem Case herauszuschütteln.

So klingen sie: Für diese unnötige Mühe belohnen Huaweis Freebuds Pro mit einem angenehm warmen, fetten Sound, den man auch über längere Zeit gern hören mag, zumal die Ohrhörer, ohne zu drücken, in den Ohren liegen. Auch tiefe Bässe drücken sich, ohne zu dröhnen, in den Gehörgang, während Mitten und Höhen angenehm samtig produziert und auch feine Details in der Musik wiedergegeben werden. Großartig.

Das wird mitgeliefert: USB-C-Ladecase, USB-C-Kabel.

So lange halten sie durch: Bis zu vier Stunden bei aktiver Geräuschunterdrückung plus weitere 16 Stunden durch Aufladen im Case.

Das sind die Extras: Aktive Geräuschunterdrückung, aus dem Ohr genommen auch als Mikrofon nutzbar, nahtloser Wechsel zwischen Huawei-Geräten.

Listenpreis: 179 Euro

JBL Tune 225 tws

Foto: Matthias Kremp / DER SPIEGEL

Das mattschwarze Case wird seine Freunde finden, wirkt aber nicht sonderlich hochwertig. Die Ohrhörer sind etwas schwer aus ihren Halterungen herauszuwühlen, sitzen dafür aber ohne Passstücke gut in den Ohren.

So klingen sie: Wenn sie richtig fest sitzen, ist der Sound der JBL Tune 225 auch recht gut. Sobald sie sich aber auch nur etwas lockern, verschwinden die ansonsten gut hörbaren, aber nicht drückenden Bässe. Insgesamt ist mir die Klangentfaltung etwas zu dünn und indirekt.

Das wird mitgeliefert: Ein Ladecase und ein knallig orangefarbenes USB-C-Kabel.

So lange halten sie durch: Bis zu fünf Stunden plus weitere 20 Stunden durch Aufladen im Case.

Das sind die Extras: Keine

Listenpreis: 100 Euro

LG Tone free F6N

Foto: Matthias Kremp / DER SPIEGEL

Die Tone Free von LG fallen erst mal durch ihr angenehm kleines Case auf. Und dann durch das blaue Licht, das aufleuchtet, wenn man die Ohrhörer zum Aufladen dort hineinlegt. Laut Hersteller soll UV-Licht während des Aufladens Bakterien und Keime abtöten, die sich auf den Ohrpassstücken gesammelt haben. Das passt natürlich in die Zeit, wirft aber die Frage auf, ob man so etwas braucht. Schließlich ist das nur sinnvoll, wenn man die Teile mit jemand anderem teilt, was bei In-Ohr-Headsets eher selten der Fall ist. Die Touch-Felder empfand ich als zu empfindlich, habe sie per App deaktiviert.

So klingen sie: Klanglich sind die Tone Free recht ordentlich aufgestellt, wenngleich sie etwas arg in den Bereich Loundness tendieren, Bässe und Höhen betonen, Mitten absenken. Dabei sind sie aber keinesfalls druckvoll, neigen im Höhenbereich bei hoher Lautstärke zu einem leichten Klirren.

Das wird mitgeliefert: USB-C-Ladecase, USB-C-Kabel.

So lange halten sie durch: Bis zu sechs Stunden plus weitere zwölf Stunden durch Aufladen im Case.

Das sind die Extras: Suchfunktion, Schutz gegen Regen, Spritzwasser und Schweiß nach IPX4.

Listenpreis: 149 Euro

Nura Nuraloop

Foto: Matthias Kremp / DER SPIEGEL

Die Nuraloops stechen aus mehreren Gründen aus dem übrigen Testfeld hervor, denn sie sind nicht komplett kabellos, weil linker und rechter Ohrhörer per Kabel miteinander verbunden sind. Da sie aber klanglich ähnliche Besonderheiten aufweisen wie die dicken Nuraphones-Kopfhörer, wollte ich sie hier nicht aussparen. Denn genau wie die Nuraphones passen sich auch die Nuraloop dem Gehör ihres Nutzers durch einen Messvorgang an, der quasi das Hörvermögen des Anwenders bestimmt und daraus ein persönliches Klangprofil errechnet.

So klingen sie: Wie bei den Nuraphones zeigt sich, dass der Einmessvorgang Erstaunliches vollbringt. Nicht ans Gehör angepasst, klingen die Nuraloop grauenvoll pappig, mit aktivierter Anpassung wunderbar rund und transparent, mit einem ausgeglichenen Frequenzgang, den man per App zwischen bollernden Bässen und eher neutraler Wiedergabe verbiegen kann. Das ist großartig. In leisen Passagen stört mich allerdings das Verbindungskabel der beiden Ohrhörer, das deutlich hörbar an den Haaren entlangkratzt ist, wenn an den Kopf bewegt.

Das wird mitgeliefert: Eine Transporttasche, ein magnetisch haltendes Ladekabel und ein ebenfalls magnetisch haltendes Audiokabel, mit dem man die Ohrhörer beispielsweise mit dem Unterhaltungssystem in einem Flugzeug verbinden kann.

So lange halten sie durch: Laut Hersteller mehr als 16 Stunden.

Das sind die Extras: Aktive Geräuschunterdrückung, personalisierte Klanganpassung, Schweißbeständigkeit.

Listenpreis: 229 Euro

Samsung Galaxy Buds live

Foto: Matthias Kremp / DER SPIEGEL

Mit den Galaxy Buds Live geht Samsung einen ganz eigenen Weg. Die rundliche Form hat unbestreitbare Vorteile. Zum einen hängen einem bei den Buds Live keine Antennen aus den Ohren, zum anderen sitzen sie dank ihrer Form und eines kleinen Gummistoppers ziemlich fest, ohne dabei zu drücken. Und nebenbei sehen sie einfach gut aus.

So klingen sie: Der Sound der Galaxy Buds ist sehr sauber und detailreich, dabei gleichzeitig sehr fett. Trotz ihrer geringen Größe produzieren Samsungs Buds kräftige, regelrecht drückende Bässe – ohne zu dröhnen. Damit das klappt, müssen sie allerdings auch perfekt in den Ohren sitzen.

Das wird mitgeliefert: Ein USB-C-Ladecase samt USB-C-Kabel.

So lange halten sie durch: Bis zu sechs Stunden Akkulaufzeit plus weitere 15 Stunden durch Aufladen im Case.

Das sind die Extras: Kabellose Ladefunktion, aktive Geräuschunterdrückung, zwei Paar Buds Live können gemeinsam dieselbe Musik von einem Gerät hören, nahtloser Wechsel zwischen Samsung-Geräten, "Meine Buds finden"-Funktion.

Listenpreis: 184 Euro

Sennheiser CX 400BT True Wireless

Foto: Matthias Kremp / DER SPIEGEL

Die Sennheiser steckten so fest in der Verpackung, dass sie nur mit Gewalt herauszubekommen waren. Wenn man sie endlich aus der Schachtel heraus gefriemelt und in die Ohren gesteckt hat, wird man allerdings belohnt: Die sehr klobigen Ohrhörer passen auf Anhieb, sie sitzen angenehm fest, aber nicht drückend in meinen Ohren.

So klingen sie: Die CX 400 BT liefern einen Sound, der durch seine Klarheit besticht. Das Verhältnis von Höhen, Bässen und Mitten zueinander ist sehr gut abgestimmt, lässt viele Details wahrnehmen, ohne dabei dünn zu wirken. Die Basswiedergabe ist kräftig, aber nicht drückend. Klanglich gehören sie zur Spitzengruppe in diesem Test.

Das wird mitgeliefert: Ein USB-C-Ladecase samt USB-C-Kabel.

So lange halten sie durch: Bis zu 6,5 Stunden Akkulaufzeit plus weitere 13,5 Stunden durch Aufladen im Case.

Das sind die Extras: Per App lassen sich Funktionen und Klang beeinflussen.

Listenpreis: 199 Euro

Skullcandy Sesh

Foto: Matthias Kremp / DER SPIEGEL

Das fängt schon mal schlecht an: Beim Auspacken der Sesh blieben die Ohrpasstücke fest in der Plastikpackung stecken, sind nur mit viel Fummelei herauszubekommen. Wenn man sie erst mal aus der Schachtel raus hat, sitzen sie in den Ohren ähnlich fest wie zuvor im Karton. Das ist in Ordnung, drückt nach einer Weile aber etwas. Auf einem Langstreckenflug würde ich sie nicht tragen wollen.

So klingen sie: Der Sound der Sesh ist sehr stark bassbetont, das ist sozusagen das Markenzeichen von Skullcandy. Durch den fetten Bass neigen sie allerdings dazu, bei nicht ganz sauber abgegemischten Tracks zu dröhnen. Was Audiopuristen nerven würde, passt recht gut zu HipHop und dichten R&B-Titeln. Ähnlich wie die Bässe sind auch die Höhen teils überbetont. Wer gern Rock oder Klassik hört, wird Mitten vermissen.

Das wird mitgeliefert: Ein Ladecase mit LED-Anzeige und ein altmodisches Micro-USB-Kabel.

So lange halten sie durch: Bis zu drei Stunden Akkulaufzeit plus weitere sieben Stunden durch Aufladen im Case.

Das sind die Extras: Schutz gegen Schweiß, Wasser und Staub nach IP55.

Listenpreis: 60 Euro

Teufel Airy True Wireless

Foto: Matthias Kremp / DER SPIEGEL

Auch Lautsprecherhersteller Teufel bietet schon seit einiger Zeit Kopfhörer an und will sich nun auch bei den Wireless-Headsets profilieren. Der Einstieg ist optisch allerdings gewöhnungsbedürftig: Die blaue Plastikbox, in der die Kopfhörer transportiert und aufgeladen werden, wirkt billig. Die eckige Form der Antennenausleger der Airy macht es anfangs nicht leicht, den richtigen Winkel zu finden, um sie nach Benutzung wieder ins Case zu stecken, aber daran gewöhnt man sich. Heraus kommen sie dafür umso leichter. Die Passform ist sehr traditionell, die Silikonstöpsel lassen sich angenehm tragen, sitzen aber nicht sonderlich fest.

So klingen sie: Den Sound der Teufel kann man als unauffällig bezeichnen, was nicht heißen soll, dass sie schlecht klingen. Im Gegenteil produzieren sie einen ausgewogenen Sound ohne besondere Höhen oder Tiefen, dem es nur etwas an Wärme fehlt.

Das wird mitgeliefert: Ein Ladecase mit LED-Anzeige und ein altmodisches Micro-USB-Kabel.

So lange halten sie durch: Bis zu sechs Stunden Akkulaufzeit plus weitere 19 Stunden durch Aufladen im Case.

Das sind die Extras: Spritz- und Strahlwasserschutz nach IPX5.

Listenpreis: 150 Euro

Das Case wird per Micro-USB aufgeladen, ein passendes Kabel liegt bei.

Hintergrund: Produkttests im Netzwelt-Ressort

Die Wiedergabe wurde unterbrochen.