Kreatives Fotografieren Tricks mit der Taschenlampe

Mit Taschenlampen lassen sich im heimischen Fotostudio kreative Beleuchtungsszenarien schaffen. Besonders hilfreich sind stufenlos verstellbare LED- oder auch Stirnlampen.

Christian Thieme


Fotografieren ist Malen mit Licht, lautet eine Redensart. Und es stimmt! Ohne Licht kann kein Foto entstehen. Die hohe Kunst liegt darin, das Licht bei der Fotografie nach eigenen Wünschen und Vorstellungen zu lenken. Das ermöglichen unzählige Reflektoren, Dauerleuchten, Blitze und Lichtformer, die im Handel erhältlich sind.

Die anfängliche Anschaffung ist zwar mit hohen Kosten verbunden. Aber es gibt auch Bereiche, in denen der Fotograf mit weniger Ausrüstung zurecht kommt - wie beispielsweise dem Lightpainting. Hier kommen alle Arten von handlichen Leuchten zum Einsatz, und in der Regel handelt es sich dabei um verschiedene Varianten von Taschenlampen. Weniger bekannt ist aber, dass sich die kleinen Lichtspender auch im heimischen Studio einsetzen lassen.

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Kleine Leuchte, große Wirkung

Dank der LED-Technik sind moderne Taschenlampen zu kleinen Lichtkraftwerken geworden und verbrauchen dabei nur wenig Strom. Linsensysteme in aktuellen Exemplaren sorgen für eine gleichförmige Lichtverteilung, die stufenlos zwischen punktueller und flächiger Ausleuchtung verstellbar ist. Meistens finden sich mehrere der kleinen Leuchten in einem gut sortierten Haushalt und können daher als günstige Lichtquelle beim nächsten Fotoshooting dienen. Bei der Benutzung ist aber Vorsicht geboten. Durch die hohe Lichtintensität wird ein Model schnell geblendet. Achten Sie daher auf die Sicherheitshinweise, die den Lampen beigefügt sind.

Die folgenden Beispiele zeigen, wie mit ein, zwei oder vier Lampen viele kreative Lichtszenarien möglich sind. Zum Einsatz kommen zwei herkömmliche LED-Lampen, die einen Standardreflektor nutzen, sowie eine kleine Leuchte mit einem fokussierbaren Linsensystem. Der vierte Lichtspender ist eine günstige Stirnlampe, die eine flächige Lichtcharakteristik aufweist. Alle Modelle bieten die Möglichkeit, zwischen zwei Helligkeitsstufen zu wählen.

Experimentierfreude ist gefragt

Jede Bauform bringt Eigenschaften mit sich, die es zu erproben gilt. Mit farbigen Filterfolien können Sie zudem den Farbton des Fotos verändern und schaffen somit noch mehr kreativen Spielraum bei der Umsetzung.

Auch eigene Lichtformer sind schnell und einfach gebastelt. Papierrollen erzeugen eine punktförmige Lichtquelle, rechteckige Ausschnitte in einem Karton ergeben einen Lichtschlitz, mit dem beispielsweise die Augen betont werden können. Lassen Sie Ihrer Kreativität einfach freien Lauf!



insgesamt 2 Beiträge
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Ronald Dae 21.04.2019
1. Weia
Schade, dass die hier gezeigten Beispiele alles andere als gute Portraits darstellen. So sieht es aus, wenn man das Werkzeug beherrscht: https://www.spiegel.de/fotostrecke/lara-wilde-fotografiert-berliner-nachts-in-ihren-zimmern-fotostrecke-167572-4.html
noalk 21.04.2019
2. Das behauptet der Autor auch gar nicht.
Zitat von Ronald DaeSchade, dass die hier gezeigten Beispiele alles andere als gute Portraits darstellen. So sieht es aus, wenn man das Werkzeug beherrscht: https://www.spiegel.de/fotostrecke/lara-wilde-fotografiert-berliner-nachts-in-ihren-zimmern-fotostrecke-167572-4.html
In dem Artikel kann ich nirgends das Wort "Portrait" finden. Soweit ich das verstanden habe, geht es dem geschrieben habenden um Beleuchtungseffekte. Und ob in der von Ihnen verlinkten Fotoserie gut Portraits zu sehen sind, ist sicherlich auch eine Frage des Geschmacks.
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