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Kuriose Weihnachtsgeschenke Mit LED-Schirm, Charme und Solarpack

Alle Jahre wieder dasselbe Problem: Was schenkt man einem Nerd? Socken, Schlips und Schal sind keine passenden Präsente, andere Kleidungsgeschenke aber doch - wenn sie hinreichend elektrifiziert sind.

Der Heiligabend rückt näher: Nur noch wenige Wochen bis Weihnachten und man weiß immer noch nicht, was man verschenken soll. Das Problem: Der zu Beschenkende ist ein Nerd, ein Computerbastler, einer von diesen "Early Adopters", die immer die neusten Gadgets haben. Alles was man sonst zum Christenfest unter die geschmückte Tanne legen würde, fällt deshalb automatisch aus. Bücher liest er mit einem E-Reader, Musik und Filme kauft er sich als Download und Kleidung muss entweder mit merkwürdigen Sprüchen beschriftet oder mit skurrilen Comics bedruckt sein.

Dabei gibt es eine ganze Menge Dinge, mit denen man einen Nerd seinen Neigungen gemäß einkleiden kann. Die wtfjeans  beispielsweise, deren Taschen nicht nur genug Platz für jede Menge Handys und andere Unterwegs-Gadgets bieten. Zusätzlich, fast automatisch, sorgt der wunderbar weiche Futterstoff der Hosentaschen dafür, dass der berüchtigte Fingerschmutz von den ach so beliebten Touchscreens gewischt wird. Lässige 110 Euro kostet so ein Beinkleid. Kein Billigangebot, aber locker seinen Preis wert. Leider sind die Nerd-Jeans gerade ausverkauft. Bis zur nächsten Auflage bleibt nur die Suche nach Second-Hand-Hosen.

Aber nur mit einer Jeans bekleidet wird sich wohl sowieso kaum ein Nerd auf die Straße trauen, ein Gürtel muss her. Vorzugsweise einer aus IDE-Kabel , denn das braucht heute sowieso keiner mehr. Und nebenbei demonstriert man damit, dass man schon Computer benutzt hat, bevor Begriffe wie SSD und SATA erfunden wurden. Passend dazu gibt es ein T-Shirt. Aber natürlich nicht irgendein T-Shirt, sondern lieber gleich ein W-Lan-Leibchen , das automatisch nach drahtlosen Netzwerken schnüffelt und deren Präsenz leuchtend blau anzeigt, wenn es eines findet.

Und damit man unterwegs all seine Gadgets dabeihaben und mit Strom versorgen kann, darf ein Solar-Rucksack nicht fehlen, möglichst einer mit vielen Solarzellen. So wie der Neon Green Capsoul Backpack . Der mag nicht jedermanns Geschmack treffen, aber er bietet viel Platz, viele Taschen, einen Skateboardhalter und vor allem: Ein großes Solar-Panel samt Akku, damit man auch bei Regen Strom hat. Knapp 180 Dollar plus Versandkosten, Zoll und Einfuhrumsatzsteuer kostet der von regenerativer Energie gespeiste Rucksack.

Wie der Rucksack am Nerd selbst aussieht, wie das W-Lan-T-Shirt funktioniert und wie man die elektrisch gespeiste Ausrüstung standesgemäß vor Regen schützt, sehen Sie in unserem Video.

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