Handys aus China Lenovo will Smartphones in Europa verkaufen

Der Wettbewerb im hart umkämpften Smartphone-Geschäft in Westeuropa wird sich ab 2014 weiter verschärfen: Der chinesische Konzern Lenovo will seine Handys dann auch hier verkaufen.

Lenovo-Smartphones: Bald auch in Europa
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Lenovo-Smartphones: Bald auch in Europa


Berlin - Der chinesische Computer-Hersteller Lenovo bereitet für 2014 den Einstieg in den westeuropäischen Smartphone-Markt vor. Gleichzeitig will der Konzern seine Mobiltelefone in den USA anbieten. Im Juni seien zunächst Afrika und der Mittlere Osten dran, Westeuropa werde dieses Jahr nicht mehr folgen, sagte der zuständige Lenovo-Manager Gianfranco Lanci der Nachrichtenagentur dpa. Dem Marktforschungsunternehmen IDC zufolge ist Lenovo in seinem Heimatland China der zweitgrößte Anbieter von Smartphones.

Das Geschäft in Westeuropa sei von hohen Subventionen der Mobilfunk-Anbieter geprägt, während man in Afrika oder Russland die Handys über den Einzelhandel verkaufe. "In Westeuropa muss man in jedem Land Verträge mit den Telekom-Konzernen abschließen und die Geräte für sie entsprechend anpassen", erläuterte Lanci. Daran arbeite Lenovo derzeit im Hintergrund. Obwohl das Unternehmen derzeit nur Android-Geräte im Programm habe, werde es definitiv auch Modelle mit Microsofts Betriebssystem Windows Phone 8 geben. Dem "Wall Street Journal" sagt Lenovo-Chef Yang Yuanqing: "Für uns ist das nur der Anfang". Verglichen mit Samsung und Apple seien Lenovos Absatz und Marktanteile global betrachtet noch klein.

Im Geschäft mit Personal Computern ist Lenovo dabei, den langjährigen Branchenführer Hewlett-Packard an der Spitze abzulösen. "Ich rechne damit, dass wir schon bald und noch in diesem Jahr die neue Nummer eins sein werden", sagte der frühere Acer-Chef Lanci, der bei Lenovo jetzt das Geschäft in Europa, Afrika und dem Mittleren Osten verantwortet. Während der Absatz von Notebooks und Desktop-PC derzeit stark zurückgeht, konnte Lenovo seinen Absatz deutlich steigern. Lanci sieht vor allem Hybrid-Geräte, also Mischformen aus Notebook und Tablet, als Umsatzbringer.

Entsprechend will er sich auch nicht der Kritik an Microsofts PC-Betriebssystem Windows 8 anschließen, dem einige Marktforscher die Mitschuld am Einbruch des PC-Geschäfts geben. "Wir sind mit Windows 8 sehr zufrieden", sagte der Lenovo-Manager. Für den Verbraucher sei es auf Geräten mit berührungsempfindlichen Bildschirmen eine deutliche Verbesserung bei der Bedienung. "Ohne Touchscreens bleiben allerdings die neuen Möglichkeiten ungenutzt."

mak/dpa

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Seite 1
gpmr.x 28.05.2013
1. Fehlte noch..
Vllt. wird dann der tote LenovoAppStore, den man zwangsweise mit jedem Tablet erhält, zum Leben erweckt? Ohne rooten ist der nicht zu entfernen. Obschon es genug Androiden gibt: Lenovo klingt für Europäer besser als Huawei :-). Wer will Winphone??
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