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02. Oktober 2019, 17:55 Uhr

Neue Geräte vorgestellt

Microsoft macht das Surface platt

Das Surface wird schlanker: Microsoft hat mit dem Pro X ein besonders dünnes Tablet mit ARM-Prozessor präsentiert. Auch Fans von faltbaren Geräten bekamen etwas Neues zu sehen.

Microsoft hat in New York eine ganze Reihe neuer Rechner seiner Surface-Reihe vorgestellt. Mit dem Surface Pro X etwa bringt Microsoft das bisher dünnste und leichteste Surface-Modell auf den Markt. Außerdem präsentierte der Konzern ein weiteres Surface-Pro-Tablet mit neuester Intel-Technologie und die dritte Version seines Surface-Laptops, diesmal auch mit einer Bildschirmdiagonale von 15 Zoll.

Für das Surface Pro X entwickelte Microsoft gemeinsam mit dem Chiphersteller Qualcomm einen eigenen ARM-Prozessor. Dank ihm soll das Gerät besonders energieeffizient sein. Über den Mobilfunkstandard LTE Advanced ist das neue Modell bei Bedarf stets mit dem Internet verbunden. Das Gehäuse des 13-Zoll-Geräts ist laut Microsoft nur 7,3 Millimeter dünn.

Über zwei USB-C-Anschlüsse kann das Surface Pro X geladen oder mit anderen Geräten verbunden werden. Das Pro X lässt sich ab sofort vorbestellen und soll mindestens 1149 Euro kosten. Geliefert wird es ab 19. November. Als Zubehör gibt es ein eigens entwickeltes Signature Keyboard und einen Slim Pen, der sich in der Tastatur transportieren lässt.

Intels neueste Prozessorgeneration

Das Surface Pro 7 läuft derweil mit Intel-Core-Prozessoren der zehnten Generation. Das Tablet verfügt über einen USB-C-Anschluss mit Schnellladefunktion. Microsoft gibt an, dass die Batterie einen Tag lang hält. Das Gerät kann wie die Vorgänger mit andockbarer Tastatur als Laptop genutzt werden oder als Tablet mit 12,3-Zoll-Display. Das Surface Pro 7 ist für Endkunden ab dem 22. Oktober ab 899 Euro erhältlich.

Die dritte Generation des Surface Laptop kommt erstmals auch mit 15-Zoll-Display. Für Privatkunden gibt es die 15-Zoll-Version mit Prozessoren von AMD. Geschäftskunden bekommen das Gerät mit Intels neuester Prozessorgeneration. Auch die 13,5-Zoll-Version des Surface Laptop 3 wird mit Intels Ice-Lake-Chip ausgestattet.

Die SSD-Festplatte des Laptops ist austauschbar. Als Schnittstellen sind je ein USB-C- und USB-A-Anschluss eingebaut. Privatanwender bekommen die 13,5-Zoll-Variante ebenfalls ab dem 22. Oktober ab 1149 Euro, die 15-Zoll-Version ab 1349 Euro.

Microsoft zeigte auf der Veranstaltung außerdem Geräte mit zwei Bildschirmen, die sich über ein 360-Grad-Scharnier zusammen- und auseinanderklappen lassen. Das Surface Neo in Tablet-Größe hat zwei Neun-Zoll-Displays. Eine ansteckbare Tastatur lässt sich aufklappen und nimmt dabei drei Viertel des unteren Bildschirms ein. Darauf läuft eine Windows-Variante namens 10X.

Außerdem präsentierte Microsoft das handgroße Surface Duo, das mit Googles Android-Betriebssystem läuft. Zudem zeigte der Konzern eigene In-Ear-Kopfhörer. "Wir haben Surface-Geräte für jedermann", sagte Microsoft-Chef Satya Nadella.

brt

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