Neue Geräte vorgestellt Microsoft macht das Surface platt

Das Surface wird schlanker: Microsoft hat mit dem Pro X ein besonders dünnes Tablet mit ARM-Prozessor präsentiert. Auch Fans von faltbaren Geräten bekamen etwas Neues zu sehen.

Das Pro X ist das bisher dünnste Surface-Modell
Microsoft/ Twitter

Das Pro X ist das bisher dünnste Surface-Modell


Microsoft hat in New York eine ganze Reihe neuer Rechner seiner Surface-Reihe vorgestellt. Mit dem Surface Pro X etwa bringt Microsoft das bisher dünnste und leichteste Surface-Modell auf den Markt. Außerdem präsentierte der Konzern ein weiteres Surface-Pro-Tablet mit neuester Intel-Technologie und die dritte Version seines Surface-Laptops, diesmal auch mit einer Bildschirmdiagonale von 15 Zoll.

Für das Surface Pro X entwickelte Microsoft gemeinsam mit dem Chiphersteller Qualcomm einen eigenen ARM-Prozessor. Dank ihm soll das Gerät besonders energieeffizient sein. Über den Mobilfunkstandard LTE Advanced ist das neue Modell bei Bedarf stets mit dem Internet verbunden. Das Gehäuse des 13-Zoll-Geräts ist laut Microsoft nur 7,3 Millimeter dünn.

Über zwei USB-C-Anschlüsse kann das Surface Pro X geladen oder mit anderen Geräten verbunden werden. Das Pro X lässt sich ab sofort vorbestellen und soll mindestens 1149 Euro kosten. Geliefert wird es ab 19. November. Als Zubehör gibt es ein eigens entwickeltes Signature Keyboard und einen Slim Pen, der sich in der Tastatur transportieren lässt.

Intels neueste Prozessorgeneration

Das Surface Pro 7 läuft derweil mit Intel-Core-Prozessoren der zehnten Generation. Das Tablet verfügt über einen USB-C-Anschluss mit Schnellladefunktion. Microsoft gibt an, dass die Batterie einen Tag lang hält. Das Gerät kann wie die Vorgänger mit andockbarer Tastatur als Laptop genutzt werden oder als Tablet mit 12,3-Zoll-Display. Das Surface Pro 7 ist für Endkunden ab dem 22. Oktober ab 899 Euro erhältlich.

Die dritte Generation des Surface Laptop kommt erstmals auch mit 15-Zoll-Display. Für Privatkunden gibt es die 15-Zoll-Version mit Prozessoren von AMD. Geschäftskunden bekommen das Gerät mit Intels neuester Prozessorgeneration. Auch die 13,5-Zoll-Version des Surface Laptop 3 wird mit Intels Ice-Lake-Chip ausgestattet.

Die SSD-Festplatte des Laptops ist austauschbar. Als Schnittstellen sind je ein USB-C- und USB-A-Anschluss eingebaut. Privatanwender bekommen die 13,5-Zoll-Variante ebenfalls ab dem 22. Oktober ab 1149 Euro, die 15-Zoll-Version ab 1349 Euro.

Das Microsoft Surface Neo
Microsoft/ Twitter

Das Microsoft Surface Neo

Microsoft zeigte auf der Veranstaltung außerdem Geräte mit zwei Bildschirmen, die sich über ein 360-Grad-Scharnier zusammen- und auseinanderklappen lassen. Das Surface Neo in Tablet-Größe hat zwei Neun-Zoll-Displays. Eine ansteckbare Tastatur lässt sich aufklappen und nimmt dabei drei Viertel des unteren Bildschirms ein. Darauf läuft eine Windows-Variante namens 10X.

Außerdem präsentierte Microsoft das handgroße Surface Duo, das mit Googles Android-Betriebssystem läuft. Zudem zeigte der Konzern eigene In-Ear-Kopfhörer. "Wir haben Surface-Geräte für jedermann", sagte Microsoft-Chef Satya Nadella.

brt



insgesamt 17 Beiträge
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Seite 1
herby_der_erste 02.10.2019
1. Schwach!
Ich hoffe, dass diesmal MS die eigenen Geräte besser unterstützt. Ein Kunde von mir hat vor 2 Jahren ein Surface mit der höchsten Ausstattung bekommen. Dann folgte ein Windows 10 Update und die Helligkeit konnte nicht mehr über die Sidebar reguliert werden. MS hat es nicht hinbekommen zeitnah ein Bugfix bereit zu stellen. Bei einem Fremdhersteller hätte ich das noch verstanden, aber bei einem Gerät aus dem eigenen Haus....*Kopfschüttel*
quark2@mailinator.com 02.10.2019
2.
"Wir haben Surface-Geräte für jedermann" ... Tja, leider nicht für mich. Gebt mir ein Gerät mit echten Schaltern für die Sensoren von Kamera und Mikrofon bis GPS und Lage, einen echten Ausschalter und volle Kontrolle über die Software inkl. Microcode im Prozessor und DANN kaufe ich. So wie es im Moment ist, sehe ich diese Dinger als invasiv an und bleibe bei älteren Geräten.
robert_um_die_40 02.10.2019
3. Softwareproblem
Die Hardware ist ganz schick, allerdings auch teuerer als bei der Konkurrenz. Das größte Problem der Surface Tablets (neben dem zu schwachen Akku) ist allerdings tatsächlich die Software: Windows 10. Ich habe mir vor ein paar Jahren ein Surface Pro 4 gekauft und wie auch schon in Beitrag 1 beschrieben gab und gibt es immer wieder Probleme an verschiedenen Stellen. Unverständlich, kommt doch beides vom gleichen Hersteller. Es ist eine Menge Potenzial in dem Gerät, aber das würde z.B. mal endlich eine vernünftige Bildschirmtastatur voraussetzen. Aber vielleicht ist es auch schlicht Verkaufsstrategie, so dass man zum Tablet auch noch eine Hardware-Tastatur kaufen muss (Diesen Beitrag hätte ich nicht auf dem Surface schreiben wollen). So bleibt es leider teurer Schrott.
herjemine 03.10.2019
4. Wann war das nochmal...
Zitat von quark2@mailinator.com"Wir haben Surface-Geräte für jedermann" ... Tja, leider nicht für mich. Gebt mir ein Gerät mit echten Schaltern für die Sensoren von Kamera und Mikrofon bis GPS und Lage, einen echten Ausschalter und volle Kontrolle über die Software inkl. Microcode im Prozessor und DANN kaufe ich. So wie es im Moment ist, sehe ich diese Dinger als invasiv an und bleibe bei älteren Geräten.
Da müssen Sie ja noch die sagenhaften "Reichs-Wischbewegungs-Bretter" haben. Mit Kippschaltern im Backalitrahmen, Drehreglern, zwar noch ohne GPS aber dafür mit zuschaltbarem Radar. Ja, die waren schick, wogen zwar 24 Kilo waren dafür sogar kugelfest...
r0000000 03.10.2019
5. Surface X Betriebssystem?
Bisschen dünner Artikel. Vor allem fehlt die Frage, welche Anwendungen auf dem X laufen können. Beim letzten ARM Versuch mit Windows RT konnten nur wenige "Apps" gestartet werden, während die Masse aller klassischen Programme außen vor blieb. Und die Idee, dass man sich die Daten jederzeit per LTE holt, funktioniert im Funkloch Deutschland zumindest mobil auch nicht zuverlässig.
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