Neue Gadgets Diese Armbanduhr lädt Ihr Smartphone

Ein Tag am Meer ohne ständige Sorge um den Smartphone-Akku? Eine neue Solar-Armbanduhr soll genau das möglich machen. Außerdem in der Gadget-Schau von neuerdings.com: ein Roboter-Kit für den Raspberry Pi und ein Mini-Drucker.
Screenshot aus dem Carbon-Werbevideo: Weniger Akkusorgen

Screenshot aus dem Carbon-Werbevideo: Weniger Akkusorgen

Die Armbanduhr Carbon, für die gerade auf Kickstarter Geld gesammelt wird , ist ein Produkt für die "Generation Ladekabel". Sie ist zwar keine Smartwatch, aber dennoch ziemlich schlau gedacht. Die Uhr hat einen Akku integriert, mit dem man einem Smartphone bis zu drei Stunden mehr Akkulaufzeit spendieren kann. Per Solarzelle lädt sie sich selbst wieder auf.

Die Macher versprechen, dass schon eine Bürobeleuchtung reicht, um den Akku der Carbon mit Strom zu versorgen. Alternativ lässt sich die Uhr per Micro-USB aufladen. Die Ladezeiten sind sehr unterschiedlich: So dauert es nach offiziellen Angaben etwa acht Stunden, um den Akku nur per Solarzelle vollständig aufzuladen. Per USB sind es 30 Minuten.

Braucht ein Gadget Saft, schließt man es mit einem der mitgelieferten, extra kurzen Kabel an. Auf diese Weise kann man sein Smartphone in der Hand halten, während es aufgeladen wird.

Entwickelt und gebaut wird die Carbon von Energy Bionics aus Florida. Beim Design soll den Machern wichtig sein, dass die Uhr nicht wie ein tragbares Solar-Ladegerät aussieht. Abgesehen von ihrer doch auffälligen Dicke von 14 Millimetern sieht die Carbon tatsächlich aus wie eine handelsübliche Analog-Uhr.

Die Carbon  soll es in einem silbernen und einem schwarzen Gehäuse geben, mit einem schwarzen Silikon-Armband oder einem braunen aus Leder. Ab umgerechnet etwa 80 Euro ist man dabei, internationale Versandkosten inklusive. Die Auslieferung der Uhren ist für September geplant. (Jan Tißler)

Mehr auf neuerdings.com 


GoPiGo: Roboter-Kit für den Raspberry Pi

Bild aus dem GoPiGo-Erklärvideo: Computer in Roboter verwandeln

Bild aus dem GoPiGo-Erklärvideo: Computer in Roboter verwandeln

Mit dem GoPiGo gibt es auf Kickstarter ein neues Projekt , mit dem man mehr aus seinem Raspberry Pi machen kann: Das Kit der Firma Dexter Industries enthält alle notwendigen Bauteile, um den Minimal-PC in einen programmierbaren, herumfahrenden Roboter zu verwandeln.

Das folgende Video zeigt den GoPiGo in Aktion:

Die Macher zielen mit dem GoPiGo vor allem auf Kinder, denen anhand des Geräts Technik und ihre Funktionsweise nähergebracht werden kann. Der GoPiGo soll zum Programmieren anregen und lässt sich beispielsweise um ein Kameramodul erweitern. Da es für den Raspberry Pi bereits etliches Zubehör gibt, sind die Möglichkeiten auch darüber hinaus vielfältig.

Das Zusammenbauen soll sich in zehn Minuten schaffen lassen. Als einziges Werkzeug benötigt man einen Schraubenzieher. Das Set der Macher besteht unter anderem aus dem Acrylgehäuse, Motoren, Rädern und dem Steuerungsboard. Angetrieben wird der GoPiGo von acht AA-Batterien.

Wer sich für den GoPiGo  interessiert, bekommt ihn aktuell noch zum "Early Bird"-Preis: Umgerechnet etwa 56 Euro soll man vorschießen, Versandkosten inklusive. Andere Pakete enthalten beispielsweise die Kamera oder einen Raspberry Pi, Modell B. Ausgeliefert werden sollen die GoPiGos im Oktober. (Jan Tißler)

Mehr auf neuerdings.com 


Zuta Pocket Printer: Drucker im Mini-Format

Der Zuta Pocket Printer ist ein besonderer Drucker: Er ist nur einige Zentimeter größer als ein Tennisball. Das Gerät fährt selbsttätigend über ein Blatt Papier, das man dafür natürlich sehr glatt hingelegt haben muss. Im Prinzip ist der Zuta Pocket Printer also ein Druckkopf auf Rädern.

Die Macher des Druckers versprechen, dass man von jedem Gerät aus via Bluetooth drucken können soll, ohne Treiber zu benötigen. Das Gerät soll mit Android, iOS, Windows, OS X und Linux kompatibel sein.

Wie von Kickstarter vorgeschrieben, sieht man im Video und auf den Fotos neben der Zukunftsvision den aktuellen Stand der Dinge. Der aktuelle Prototyp, den das folgende Video zeigt, ist noch ein gutes Stück größer als geplant.

Ein Geschwindigkeitswunder darf man übrigens nicht erwarten: Für eine DIN-A4-Seite braucht der Mini-Drucker etwa 40 Sekunden. Rund eine Stunde lang soll der Pocket Printer  mit einer Akkuladung drucken können, dann muss man ihn via Micro-USB wieder aufladen, was drei Stunden dauert. Der Druckkopf selbst soll für etwa tausend gedruckte Seiten gut sein. Das erste Modell wird nur in Graustufen drucken, Farbe ist für ein späteres Modell geplant.

Wem die Idee gefällt, kann sie nun auf Kickstarter unterstützen . In einem Sonderangebot soll man aktuell umgerechnet etwa 150 Euro vorschießen, um sich einen schwarzen Pocket Printer inklusive Versand zu sichern. Die Macher wollen ihre Geräte im Januar verschicken. (Jan Tißler)

Kennen Sie unsere Newsletter?
Foto: SPIEGEL ONLINE
Die Wiedergabe wurde unterbrochen.