Neue Gadgets Dieser Mini-Beamer passt in eine Lampenfassung

Ein neues Gadget ist Glühlampe und Projektor in einem. Wer will, kann es einfach in eine Lampenfassung schrauben. Außerdem im Überblick von neuerdings.com: leuchtende Kopfhörer und ein elektronischer Pixel-Würfel.

Mehr als nur eine Glühlampe: Beam
Beam Labs

Mehr als nur eine Glühlampe: Beam


Diese Glühlampe kann mehr als nur leuchten: Die Erfinder von Beam haben eine LED-Glühlampe mit einem leuchtstarken Pico-Projektor gekreuzt. Der Projektor kann bei Bedarf angeschaltet werden, um Inhalte vom Smartphone oder Tablet zu projizieren.

Wer will, kann sich von Beam mit Licht und Sound wecken lassen, sich spontan ein YouTube-Video anschauen oder ein Spielfeld für ein Computerspiel auf einen Tisch projizieren.

Beam besitzt einen regulären E27-Anschluss, sodass man ihn in eine gewöhnliche Lampenfassung im Wohnzimmer drehen kann. Maximal ist eine Auflösung von 854 x 480 Bildpunkten bei 100 Lumen möglich.

Laut Hersteller werden sowohl Airplay als auch Miracast unterstützt, damit kann Beam Inhalte von iOS und Android verarbeiten. Zwei Zwei-Watt-Lautsprecher ermöglichen sogar das schnurlose Übertragen von Musik. Wer will, kann Beam einfach auf den Tisch legen und ein Bild an die Wand projizieren. Zusätzlich kann Beam mit 12 integrierten LEDs auch als gewöhnliche Glühlampe verwendet werden.

Ausgestattet ist Beam mit einem Android-Rechner mit einem 1,3 GHz schnellen Dualcore-Prozessor, 8GB Flash-Speicher, WLAN und Bluetooth 4.0. Die Energie bezieht das Gerät komplett aus der Lampenfassung. Alternativ gibt es einen Bajonett-Adapter, mit dem der Projektor auch als Nachttischlampe verwendet werden kann.

Wer bei Kickstarter Geld vorschießt, zahlt für das Gadget 400 Dollar zuzüglich Versand nach Europa. Das ist nicht gerade billig, zumal Pico-Projektoren mittlerweile deutlich günstiger zu haben sind. Trotzdem wurde das Finanzierungsziel von 200.000 Dollar für Beam bereits erreicht. Ab Oktober 2015 soll die Auslieferung beginnen. (Sven Wernicke)

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Glow: Diese Kopfhörer leuchten

Rot, Grün oder Blau: Laser-Dioden im Kopfhörerkabel
Glow

Rot, Grün oder Blau: Laser-Dioden im Kopfhörerkabel

Glow ist ein Unternehmen aus San Francisco, das auf Kickstarter derzeit Geld für ein Projekt mit leuchtenden In-Ear-Kopfhörern sammelt. Schon fast das Fünffache der anvisierten Summe ist bisher zusammengekommen, umgerechnet rund 415.000 Euro.

Durch die integrierte Laser-Diode sollen die Kopfhörerkabel in Rot, Grün oder Blau leuchten können. Ein interner Akku, der per Micro-USB-Kabel geladen werden kann, verspricht acht Stunden Leuchtdauer. Die Kabel bestehen aus lichtleitendem Material, das besonders biegsam ist.

Wenn das Projekt höhere Summen auf Kickstarter erreicht, sollen die Kopfhörer mit weiteren Funktionen ausgestattet werden. Zum Beispiel sollen sie im Rhythmus der Bewegungen ihres Trägers pulsieren können. Einen integrierten Herzfrequenzmesser, durch den das Pulsieren auf die eigene Herzfrequenz abgestimmt werden kann, soll es erst bei mindestens einer Million Dollar geben.

Das Finanzierungsziel für eine iOS-Unterstützung könnte bald erreicht werden, bislang sind die Kopfhörer nur für Android geplant. Die Finanzierungsphase auf Kickstarter endet am 13. März. Umgerechnet zahlt man für die Kopfhörer mit Versand rund 130 Euro. (Frank Müller)

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Cuberox: Dieser Pixelwürfel hat sechs Displays

Vielfältiger Pixel-Spaß - auch für die Küche
Cuberox

Vielfältiger Pixel-Spaß - auch für die Küche

Der Cuberox besteht aus sechs 16x16-Pixel-Displays, die per Smartphone oder Tablet mit Inhalten bestückt werden können. Anzeigen kann Cuberox die Uhrzeit oder Retro-Spiele wie "Snake" oder "Tetris". Auch als Kinderspielzeug ist der wasserdichte Würfel geeignet. Die Texte und Animationen können fließend über die sechs Bildschirme wechseln.

Im Inneren des Würfels steckt ein ARM-Prozessor mit 454 MHz, mit 64 MB RAM und 4 GB Speicher dank SD-Speicherkarte. Zudem verfügt Cuberox über WLAN und Bluetooth, über eine farbige LED-Hintergrundbeleuchtung und einen integrierten Lautsprecher. Der 7800 mAh starke Akku wird dank Qi-Standard schnurlos aufgeladen.

Regulär soll ein Cuberox 300 Dollar kosten. Auf Kickstarter kann man sich ein Exemplar bereits für 200 Dollar sichern. Wer Multiplayer-Spiele spielen möchte, braucht jedoch mehrere Würfel. Noch sind die Entwickler aber sehr weit vom anvisierten Ziel von 150.000 Dollar entfernt. Falls das Ziel erreicht wird, soll die Auslieferung von Cuberox im November 2015 beginnen. (Sven Wernicke)

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Seite 1
annett 08.03.2015
1.
Habe es auch als Mail-Benachrichtigung bekommen. Ein Zufall? Die Idee ist genial, wenn das Teildenn nur zufalligerweise auchLicht auf den Küchentisch bringen würde
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