Neue Gadgets Dieser Lautsprecher hält was aus

Ein drahtloser Aktivlautsprecher, der auch im Matsch noch lustig aufspielt, ein modernes Telefon mit scheinbar uralter Technik und eine iPhone-Hülle mit e-Ink-Bildschirm: die wöchentliche Gadget-Schau von neuerdings.com.
Boombot Rex: Auch im Matsch noch klarer Sound?

Boombot Rex: Auch im Matsch noch klarer Sound?

Foto: Boombotix

Der Boombot Rex ist nicht der erste Lautsprecher, den Boombotix auf den Markt bringt. Neuerdings.com hat zum Beispiel schon über den Boombot 2 berichtet, der einen sehr guten Eindruck machte. Aber der Boombot Rex ist der erste, der auch ordentlich Bass liefern soll. Laut Boombotix soll der 85 x 80 x 54 Millimeter kleine Boombot Rex der lauteste Lautsprecher seiner Größe am Markt sein.

Eine Besonderheit ist die patentierte SoundHub-Technik. Sie macht aus dem 3,5-Millimeter-Klinkeneingang einen Audio-Ausgang, sobald man einen MP3-Player oder ein Smartphone per Bluetooth mit dem Boombot Rex verbindet. Dadurch kann man den Lautsprecher als Bluetooth-Empfänger per Klinkenkabel an eine größere Anlage anschließen und kabellos richtig satten Sound genießen.

Der Lithium-Ionen-Akku des Boombot Rex soll innerhalb einer Stunde geladen sein und dann rund sechs Stunden Spieldauer garantieren.

Hat die Welt darauf gewartet?

Man kann sich fragen, ob die Welt wirklich noch einen weiteren Bluetooth-Lautsprecher benötigt. Aber Boombotix schafft es immerhin, ein paar wirklich praktische Eigenschaften in das kompakte Paket zu stecken.

Ein robuster, wasserfester kleiner Stereolautsprecher mit Basswoofer und Bluetooth-Funktionalität, den man überall anschließen und auch als Freisprechanlage verwenden kann - da fällt uns von neuerdings.com außer dem Boombot Rex sonst keiner ein.

Das bescheiden angelegte Finanzierungsziel von 27.000 US-Dollar ist auf Kickstarter bereits erreicht. Die Tatsache, dass Boombotix bereits zwei andere mobile Lautsprecher an den Start gebracht hat, dürfte Vertrauen bei den Unterstützern schaffen. Die ersten Exemplare des Boombot Rex sollen ab Februar 2013 verschickt werden. Preis: 75 US-Dollar (57 Euro) plus 35 US-Dollar (26 Euro) für den Versand außerhalb der USA.

Mehr Informationen gibt es auf der Kickstarter-Projektseite  und auf der Produktseite des Boombot Rex .
(Frank Müller)

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Die Rückkehr der Wählscheibe

Opis 60s: Wählscheibentelefon für das Handy

Opis 60s: Wählscheibentelefon für das Handy

Foto: Fritz J. Müller

Was haben wir von neuerdings.com uns gefreut, als es endlich legale Alternativen zu den langweiligen Telefonen der Post gab, damals, im letzten Jahrtausend. Praktische Tasten statt der umständlichen Wählscheiben. Und jetzt kommt Opis Technology und verkauft uns wieder genau diese Wählscheibentelefone im Design der Sechzigerjahre. Und das nicht nur als schnurgebundenes Festnetz- sondern auch als Mobiltelefon, mit dem man im Café ungläubige Blicke auf sich ziehen kann.

Keine SMS-Funktion, und bei Anruf ertönt eine echte Metallklingel. Dagegen wirkt das Minimalhandy John's Phone  fast wie aus der Zukunft.

Der Akku des 60s mobile soll für mehr als fünf Stunden Sprechzeit und über eine Woche Standbyzeit reichen. Die klassische Wählscheibe ist nicht nur mit den Zahlen von Null bis Neun ausgestattet, sondern auch mit den Zusatzzeichen Stern (*) und Raute (#). Über die Raute kann man auch die zuletzt gewählte Nummer noch einmal anrufen. Außerdem lassen sich die Ziffern mit Telefonnummern belegen, die man anruft, indem man einen Stern vor der jeweiligen Ziffer wählt.

Mit rund einem Kilo Gewicht ist das Opis 60s mobile nicht so rasend gut geeignet für den ständigen mobilen Einsatz. Aber als Telefon im Gartenhäuschen oder an anderen Stellen, zu denen kein Strom- oder Telefonkabel führt, ist das Retrotelefon praktisch.

Opis 60s cable: Das Wählscheibentelefon für das Festnetz

Wer zu Hause am Festnetz wieder mal an der Wählscheibe drehen möchte, kann sich auch für die schnurgebundene Variante Opis 60s cable entscheiden.

Dieses Festnetztelefon kostet weniger als die Hälfte des Preises, den Opis für die Variante 60s mobile verlangt und verfügt über einen integrierten Umschalter zwischen Puls- und Tonwahl. Dadurch eignet es sich auch für Telefonbanking, bei dem man Menüpunkte durch Zahleneingabe wählen muss.

Bei Amazon kann man die Festnetztelefone in schwarz, weiß, orange, blau und rot für je 69 Euro ordern, die Tischhandys - die zusätzlich in beige, gelb und grün erhältlich sind - kosten je 129 Euro.
(Frank Müller)

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E-Ink-Schutzhülle für das iPhone

Popslate: iPhone-Hülle mit E-Ink-Display

Popslate: iPhone-Hülle mit E-Ink-Display

Foto: Popslate

Wozu sollte man ein zweites Display in seiner iPhone-Hülle benötigen, dazu noch in schwarz-weiß? Den Entwicklern von Popslate fallen mehrere Gründe ein. So kann man mit Popslate und der dazugehörigen App zum Beispiel sein Case sekundenschnell neu gestalten. Ein Foto des Traumwagens oder Lebensabschnittsgefährten ziert im Handumdrehen den E-Ink-Bildschirm, der in der Popslate-iPhone-Hülle steckt.

Die E-Ink-Technik hat gegenüber dem Display des iPhones den Vorzug, nur beim Wechsel des Bildes etwas Energie zu verbrauchen und zudem auch im hellen Sonnenlicht gut ablesbar zu sein. Deshalb muss der Bildschirm des Popslate auch nicht abgedunkelt werden, um den Akku zu schonen. Perfekt geeignet also auch für die Einkaufsliste im Supermarkt. Die Popslate-Hülle wiegt 75 Gramm und besitzt einen Micro-USB-Anschluss, über den auch der Akku des iPhones geladen wird.

Die Indiegogo-Finanzierungsrunde für die Popslate-Hülle mit E-Ink-Display läuft noch bis zum 15. Januar 2013, aber es sieht schon jetzt ganz gut aus. Die ersten 500 Popslates zum Sonderpreis haben bereits Interessenten gefunden, und es sind über 60.000 von den benötigten 150.000 Dollar zusammengekommen.

Wer sich für eine Popslate-Hülle interessiert, kann also noch mehr als 40 Tage lang überlegen und sich auf Indiegogo  sowie auf der Popslate -Seite informieren.

99 Dollar (76 Euro) kostet eine Popslate-Hülle für Unterstützer, dazu kommen 20 Dollar (15 Euro) Versandkosten. Später soll die Popslate für 119 Dollar (91 Euro) verkauft werden.
(Frank Müller)

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