E-Scooter in Deutschland Da wird etwas ins Rollen gebracht

E-Roller sollen demnächst in Deutschland zugelassen werden. Wie das ablaufen könnte, hat Kolumnist Sascha Lobo mit fast hellseherischen Fähigkeiten vorausgeahnt. Im Podcast reagiert er auf Leserzuschriften.

Mann auf E-Scooter (hier in Wien)
DPA / Hans Klaus Techt

Mann auf E-Scooter (hier in Wien)


Sascha Lobo: der Debatten-Podcast #91 - Wirtschaftsstandort: Wie E-Scooter in Deutschland eingeführt werden

Wie genau E-Scooter demnächst auf deutsche Straßen kommen, prophezeite Sascha Lobo in seiner jüngsten Kolumne. In einer fiktiven Chronologie beschrieb er unter anderem die Proteste von Datenschützern (die kritisieren, dass Bewegungsprofile erstellt werden könnten) und Taxifahrern (die in einen Hupstreik treten), die kommen werden, bevor die E-Roller schließlich eingeführt werden - am 14. November 2029, mit Gurtpflicht, Stützrädern und drei verschiedenen Nummernschildern pro Roller.

In seinem Podcast spricht Lobo über die Reaktionen der Leser auf seine heitere und zugleich düstere Prognose.

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insgesamt 47 Beiträge
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Seite 1
damic 05.05.2019
1. Ganz ehrlich was bringts?
Ausser irgendwelche technik nerds wird die Dinger wirklich niemand langfristig als ernstzunehmendes Verkehrmittel nützen. Sind zu langsam oder soll man sagen zu langsam zugelassen um dem Rad die Stirn zu bieten. Die Verkehrswende wird in den Städten sicherlich erst kommen, wenn es Irgenwann Verkehrspolitiker gibt, die nicht vor dem Karren der ohnehin nicht mehr zu rettenden Autokonzernen gespannt sind und jemand mal die Grundsatzfrage bearbeitet ob man den Platz in den Innenstädten für Fussgänger, e-roller, fahhräder, mehr busse, trams oder autos im Stau / auf dem Parkstreifen verwenden will. Da sehe ich momentan aber bei dem aktuellen Verkehrsminister und dieser Regierung schwarz. Vielleicht müssens die Städte selbst in die Hand nehmen
fehleinschätzung 05.05.2019
2. Polemik
wären alle Menschen vernünftig und gäbe es überall die gegeinete Infrastruktur, wäre es sicherlich überhaupt kein Problem solche und andere Sachen zuzulassen. Da dem aber nicht so ist und die Städte sich oft nicht trauen die notwendige Infrastruktur bereitzustellen, wird es zwangsläufig nichts. Ein großer Platz ist halt was anderes als 30cm Radweg + 50cm Fußweg - und genau dort werden die Unfälle sein und alle haben Recht...
maxi1710 05.05.2019
3. jetzt ist mal gut - es gibt interessantere Themen als Roller
Wir haben einen großen Hund. Wir werden dann ja sehen wann sich der erste Rollerfahrer in der Leine verheddert.
Listkaefer 05.05.2019
4. Ja, es sieht so aus, als ob ...
... der Start der Rollerära aufgrund schechter Vorgaben aus dem Hause Scheuer ins Stocken gerät. Die Sache wird bereits zerredet, da das Ministerium die Zügel aus der Hand gegeben hat, denn Hinz und Kunz, Verbände, Lobbyisten, Privinzpolitiker ... haben bereits lautstark das Thema übernommen. Jetzt wird das neue Konzept in Reaktion auf den schrillen Begleitchor wahrscheinlich wieder mit allerhand abstrusen Auflagen erschwert und dann insgesamt unattraktiv für Nutzer. Wenn da Helmpflicht, Knieschützer, Schneckengeschwindigkeit, Versicherungspflicht eigführt werden sollten, bleibe ich natürlich bei meinem bewährten Klappfahrrad.
mr.peanutbutter 05.05.2019
5. Völlig überbewertet
Der Hype um diese Roller ist wirklich lächerlich. Genauso wie die typische Art des deutschen Gesetzgebers damit umzugehen. Völlig verkompliziert und unnötig aufgebauscht vor dem Hintergrund der "Verkehrswende". Egal welche Regelung nun kommt, sie wird sich doch garnicht effektiv kontrollieren lassen. Eine sinnvolle Regelung um die Leute in den Städten aus den Autos zu bekommen wäre doch mal die zulässige Höchstgeschwindigkeit für Roller, Mofas, E-Bikes, E-Tretroller etc. von 45kmh auf 60kmh hoch zu setzen. Jeder der den Verkehr in einer Großstadt täglich mitmacht und mal auf einem Moped gesessen hat weiß, dass diese unterschiedlichen Geschwindigkeiten gefährlich und unpraktisch sind. Und sie behindern ganz klar den freiwilligen Umstieg auf solche Fortbewegungsmittel. DAS wäre es mal Wert eine Diskussion in diesem Umfang zu führen.
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