Saugroboter im Test Eine Riesensaugerei

Ein guter Saugroboter ist oft teuer, nicht nur bei der Anschaffung, attestieren die Experten der Stiftung Warentest. Sie warnen zudem: Ohne menschliche Hilfe kommen auch die besten Geräte nicht klar.
Ein Saugroboter bei der Arbeit

Ein Saugroboter bei der Arbeit

Foto: Andrey Bryzgalov/ EyeEm/ Getty Images

»Im Dutzend billiger« gilt leider nur im Film. Für die zwölf Saugroboter, die die Stiftung Warentest für die aktuelle Ausgabe der Zeitschrift »test«  unter die Lupe genommen hat, mussten die Prüfer je nach Modell zwischen 157 und 1000 Euro bezahlen. Und so unterschiedlich wie die Preise sind auch die Leistungen der getesteten Geräte, die neben den seit Langem üblichen Prüfungen auf Hartboden und Teppich nun auch einen Härtetest auf einem stark mit langen Haaren verunreinigten Boden bewältigen mussten.

Den Gesamtsieg konnte sich dabei der Bosch Roxxter Serie 6 sichern, der auf Hartböden genug Dreck für ein gutes, auf Teppich sogar für ein sehr gutes Ergebnis einsaugte. An ihm loben die Prüfer zudem, dass er die Testfläche sehr gründlich absaugte und die Bedienung per App sehr einfach sei. Leider ist er mit 800 Euro nicht gerade billig.

Weit günstiger ist da schon der RoboVac 30C von Eufy, der mit nur 270 Euro in der Preisliste steht, trotzdem aber immerhin befriedigende Saugergebnisse hinbekommt. Während er bei Staub schwächelt, holt der Eufy Fasern sehr gut aus Teppichboden heraus und ist dabei auch noch relativ leise.

Am Ende der Testtabelle liegt der Bluebot Xeasy Robotic von Blaupunkt, dem die Tester gerade noch ein »ausreichend« zugestehen. Seine Saugleistung auf Hartböden wird als befriedigend bewertet, die auf Teppichen nur als ausreichend. Vor allem aber wird bei diesem Modell die Sicherheit der App kritisiert, aus der die IT-Experten der Stiftung Warentest »Passwörter und Nutzernamen abgreifen konnten«.

Neben dem Anschaffungspreis empfehlen die Tester, auch die laufenden Kosten der Geräte bei der Kaufentscheidung zu berücksichtigen. Verbrauchsteile wie Bürsten und Filter addieren sich bei manchen Modellen demnach auf mehr als 100 Euro pro Jahr.

Und auch die Mär, dass einem so ein Saugroboter das Staubsaugen komplett abnehmen würde, entzaubern die Prüfer. Für eine regelmäßige Basisreinigung sei zwar ausreichend, was die meisten Geräte schaffen, doch ab und zu müsse man eben doch selbst einen Staubsauger in die Hand nehmen. Etwa, um die Ecken zu reinigen, in die die Roboter nicht hineinkommen.

Zudem kritisieren sie, dass die Staubbehälter der Geräte oft so klein sind, dass sie sehr häufig geleert werden müssen, wobei es wiederum nicht zu vermeiden ist, dass man dabei selbst einiges vom gesammelten Staub abbekommt.

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