Skype Translator Microsofts automatischer Dolmetscher kann jetzt getestet werden

Was Sie auf Englisch sagen, kann anderswo auf Spanisch ankommen: Microsoft hat die Testphase des Skype Translators erweitert, das Übersetzungsprogramm ist jetzt frei verfügbar. Zunächst läuft die Software mit zwei Windows-Versionen.
Skype-Nutzerin: Der Translator steht für Windows 8.1 und die Vorschauversion von Windows 10 zum Herunterladen bereit

Skype-Nutzerin: Der Translator steht für Windows 8.1 und die Vorschauversion von Windows 10 zum Herunterladen bereit

Foto: David Ebener/ picture alliance / dpa

Das von Skype 2014 vorgestellte Konzept für einen Echtzeit-Dolmetscher nimmt immer mehr Gestalt an. Zweck des Skype Translator genannten Programms ist die Übersetzung von Sprache und Text beinahe in Echtzeit.

Skypes Mutterkonzern Microsoft hat nun eine Vorabversion der Software  freigeschaltet. Mussten sich interessierte Beta-Tester bislang durch einen umständlichen Registrierungsprozess hangeln, reicht jetzt ein einfacher Download aus. Im Windows Store steht die Skype Translator Preview App  für Windows 8.1 sowie für die Vorschauversion von Windows 10 zum Herunterladen bereit.

Der Translator soll zeitnahe Übersetzungen samt Transkription des gesprochenen Worts bei vier Sprachen ermöglichen: Englisch, Spanisch, Italienisch und Mandarin. Auf der Download-Seite im Windows-Store  wird jedoch nur erwähnt, dass Telefonate und Video-Anrufe zwischen Englisch und Spanisch hin und her übersetzt werden. Bei geschriebenen Chat-Nachrichten sind die Übersetzungsmöglichkeiten mit über 50 Sprachen deutlich größer.

Es funktioniert schon ganz gut

Der Skype Translator arbeitet auf der Grundlage von Skypes Windows-8-Applikation. Die bislang ausprobierbare Beta-Version hat bereits ordentlich ihren Dienst getan, wobei die Ergebnisse in der Praxis deutlich hinter den im Werbevideo aufgestellten Maßstäben  zurückblieben.

Im Dezember hatte zum Beispiel das Technik-Magazin "The Verge" die Fähigkeiten des Live-Übersetzers getestet . Im Großen und Ganzen funktioniere das Programm, so die damalige Einschätzung. Allerdings habe es immer wieder Hänger gegeben. Auch die Spracherkennung bereitete einige Schwierigkeiten. Deutlich enthusiastischer war die Bewertung des Portals "Ars Technica" ausgefallen .

meu