Tipps für Foto-Postings So gelingen Stories für Instagram und Facebook

Instagram Stories sind beliebt, weil sie Neuigkeiten versprechen und normalerweise nur 24 Stunden sichtbar sind. Das Magazin »Docma« erklärt, was bei der Produktion zu beachten ist.
Von »Docma«-Autorin Rosita Fraguela
Die optimale Bildgröße für Stories

Sichern Sie das Bild oder die Bildserie im JPEG-Format mit bester Bildqualität, denn egal, ob Facebook oder Instagram, beide Social-­Media­Plattformen reduzieren au­tomatisch die Dateiqualität und die Bild­größe in Pixeln, um Datenvolumen einzu­sparen.

Verwenden Sie das Seitenverhältnis 9:16. Es ist ideal für die Vollbild-Darstellung von Inhalten auf Smartphones. Als Mindest­größe gelten 1080 × 1920 Pixel, visuell bes­sere Ergebnisse erhalten Sie allerdings mit 1700 × 3022 Pixel.

Text farbig hinterlegen
Foto: Rosita Fraguela / DOCMA

In der Instagram-App können Sie Text schnell mit einem Marker-Effekt hervorheben. (a) Möchten Sie den gleichen Effekt mit Photoshop erzielen, sind mehrere Arbeitsschritte nötig und der Text inklusive Effekt kann nicht einfach interaktiv geändert werden.

Deswegen ist es sinnvoll, den Look mit den abgerundeten Ecken direkt in der Insta­gram­-App zu erzeugen. Um Gefummel am Smartphone zu vermeiden, geben Sie den Text auf einer normalen Tastatur ein und schicken sich selbst eine E­-Mail oder verwenden eine Notiz-­App. Alternativ nutzen Sie einen Ebenenstil vom Typ »Kontur« (b, c). Wählen Sie als »Position« (Ausrichtung der Kontur) »Außen« und passen Sie die »Deckkraft« an (d). Der Text mit dem Ebenenstil kann jederzeit aktualisiert werden.

Gefunden in
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DOCMA

DOCMA 98
Doc Baumanns Magazin für digitale Bildbearbeitung
Ausgabe 3/2021

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Foto: Rosita Fraguela / DOCMA

Nutzen Sie nicht die volle Höhe für Text und wichtige Bildelemente. Oben und unten planen Sie jeweils einen Streifen mit circa 1/11 der Bildhöhe ein (a). Hier sollte beispiels­weise nur Bildhintergrund sein, auf dem keine relevanten Details zu sehen sind.

Diese Bereiche werden von Facebook und Instagram für Informationen zu Ihrem Account (b), Fortschrittsbalken (c), Eingabefelder wie »Nachricht senden« (d), Icons (e), Buttons und Ähnliches genutzt. Arbeiten Sie mit der Bildgröße 1700 × 3022 Pixel, sind die Bereiche oben und unten 275 Pixel hoch (a) und gehen über die volle Breite.

In Photoshop generieren Sie über das Menü »Ansicht/Neues Hilfslinienlayout« mit der Zahl »11« bei »Zeilen« ein entsprechendes Hilfslinienraster zur Orientierung (f).

(Neue) Beiträge mit einer Story hervorheben 1
Foto: Rosita Fraguela / DOCMA

Stories erhalten mehr Aufmerksamkeit als normale Beiträge. Ein farbiger Kreis um Ihr Profilbild weist auf eine oder mehrere aktive Stories hin (a). Gleichzeitig wird im Homefeed Ihrer Follo­wer Ihr Profilbild mit der farbigen Hervorhebung prominent oben im Story­-Bereich angezeigt. Promoten Sie Ihren aktuellen Beitrag 24 Stunden lang kostenlos: Tippen Sie nach der Veröffentlichung des Beitrags unten auf das Papierflieger-­Icon (b).

Selektieren Sie »Beitrag in deiner Story posten« (c), platziert Instagram das Bei­tragsbild auf einen farblich passenden Hintergrund­verlauf. Fügen Sie Text und andere Elemente wie animierte GIFs hinzu und be­tätigen Sie anschließend den Button »Senden an« (d). Nun brau­chen Sie nur noch per Fingertipp auf den Button »Teilen« neben »Deine Story« den Vorgang abzuschließen.

Beiträge hervorheben 2

Verwenden Sie das Photoshop-Mock-up eines Smartphones als Eye-Catcher. Fertigen Sie von Ihrem Smartphone-Bildschirm einen Screenshot an. Für Instagram gilt: Legen Sie ein zweites Instagram­ Konto an und verwenden Sie dieses, um den Screen­shot aufzunehmen. So wird Ihr Beitrag »normal« angezeigt und enthält keine Hinweise auf »Insights« (Marketinginformationen). Platzieren Sie den Screenshot in dem Smartphone­-Mock­up.

Mehrteilige Stories
Foto: Rosita Fraguela / DOCMA

Stories, die sich »nahtlos« aus mehreren Bildern zusammensetzen, sind sehr beliebt (a). Während Beiträge im Instagram­ Feed maximal zehn Bilder beziehungsweise Videos enthalten (»Karussell­Beiträge«), dürfen Stories mehr als zehn Story-­Ele­mente umfassen, die auch als »Frames«, »Slides« oder »Slices« bezeichnet werden.

Um eine Story mit perfekten Übergängen zu erhalten, erzeugen Sie eine PSD­-Datei, die um ein Vielfa­ches breiter ist als ein einzelnes späteres Element.

Wählen Sie dann das Slice-­Tool, klicken Sie per Rechtsklick auf die Ar­beitsfläche und aktivieren Sie im erscheinenden Kontextmenü »Slice unterteilen« (b).

Im gleichnamigen Dialog können Sie die Datei gleichmäßig vertikal aufteilen (c) und die Elemente in einem Rutsch beispielsweise über Menü »Datei/Exportieren/Für Web speichern (Legacy)…« sichern (d).

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