Support-Ende  Wir verabschieden Vista mit legendären Witzen

Am Dienstag hat Microsoft die Unterstützung für Windows Vista eingestellt. Für die wenigen verbliebenen Nutzer ist das ein Weckruf, umzusteigen. Für alle anderen packen wir hier historische Windows-Witze aus - wie den mit dem U-Boot.

Tanzvorführung bei der Markteinführung von Windows Vista
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Tanzvorführung bei der Markteinführung von Windows Vista

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Wenig Zeit? Die Windows-Witze gibt es ganz zum Schluss dieses Artikels.


Können Sie sich an Windows Vista erinnern? Nein? Macht nichts, das geht den meisten Computernutzern so. Wenn Microsoft am 11. April zum letzten Mal ein Sicherheits-Update für den 2007 eingeführten XP-Nachfolger veröffentlicht, wird kaum jemand Notiz davon nehmen.

Bis heute lässt sich an Zahlen ablesen, wie unbeliebt diese Windows-Version war und ist. Aktuellen Daten der Marktforscher von Netstat zufolge hat Vista im März 2017 einen weltweiten Marktanteil von 0,72 Prozent gehabt. Das fünfeinhalb Jahre ältere Windows XP hat bis heute zehnmal mehr Nutzer.

Gefährlich leben beide Fraktionen. Der Support für XP endete 2014. Seither veröffentlicht Microsoft keine Updates für die alte Software mehr, wenn neue Sicherheitslücken darin gefunden werden. Wer seinen XP-Rechner jetzt noch mit dem Internet verbindet, handelt fahrlässig. Denn ohne aktuelle Updates ist ein solcher PC ein verlockendes und leicht erreichbares Ziel für Cyberkriminelle. Und dasselbe gilt ab sofort auch für Vista-Rechner.

Schulterschluss mit der NSA

Die Probleme von Vista begannen schon vor dem Start. Das Betriebssystem hatte Verspätung, Microsoft verschob das Startfenster von Mitte 2006 auf Anfang 2007. Doch Gejammer ja es schon vorher. So klagten etwa viele, dass man mit einer Vista-Upgrade-CD keine komplette Neuinstallation machen konnte, sondern die neue Software über ein altes System bügeln musste. So blieben immer Dateileichen auf der Festplatte zurück.

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Windows - die Chronologie: Von Windows 1 bis Windows 10

Aus heutiger Sicht kurios klingt, dass Microsoft sich bei den Sicherheitsfunktionen Hilfe von der NSA geholt hat. Spezialisten des Geheimdienstes hätten als "Bad Guys" nach Angriffsmöglichkeiten auf Vista-Systemen gesucht, hieß es damals. Andere NSA-Experten wiederum hätten mitgeholfen, die Software zu verbessern, damit sie besser Angriffe abwehren kann. Ähnlich habe man zuvor bei der Entwicklung von Windows XP und Windows Server 2003 mit der NSA zusammengearbeitet, erklärte Microsoft.

Als Windows Vista am 30. Januar 2007 endlich an den Start ging, war die Freude bei Microsoft groß. In München wurde die Markteinführung groß gefeiert, mit Promis, Sekt und Schnittchen. Dass es danach Probleme geben würde, war unvermeidlich. Erst hörte die neue Software fremde Stimmen (allerdings noch lange nicht per Cortana), dann waren auch noch Installations-DVDs fälscherlicherweise so beschriftet, als seien sie CDs.

Im Test machte Vista-Software ihrerzeit eigentlich einen guten Eindruck, sie offenbarte aber auch einige Macken. Das Fazit damals: PC-Hersteller würden sich freuen: "Endlich gibt es ein Betriebssystem, das auf den alten Kisten nicht mehr läuft." Die Hoffnung, Vista würde einen PC-Boom auslösen, wurden dann aber nicht erfüllt.

Gründe gab es damals jedenfalls genug, sich über Microsofts Bemühungen lustig zu machen - und das haben wir zum Vista-Release auch getan. Unter dem Titel "Lachend in die Vista-Welt" stürzte sich SPIEGEL ONLINE damals in das Vergnügen und versüßte unseren Lesern den Vista-Start mit diesen 20 Windows-Witzen, über die man größtenteils auch heute noch lachen kann:

Doch damit nicht genug. Unserem Aufruf, uns daran teilhaben zu lassen, falls sie "noch bessere Witze - über Windows, Bill Gates, Microsoft oder jegliche andere Computergröße" kennen, folgten Dutzende Leser. Mit diesen Windows-Witzen verabschieden wir uns jetzt von Windows Vista, dem Betriebssystem, das kaum jemand kannte.



insgesamt 38 Beiträge
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newline 11.04.2017
1. Und wo
sind die Witze über Vista, dem größten Treiber-Update der Geschichte?
twister13 11.04.2017
2. Witz?
Jetzt habe ich den Artikel nur gelesen um an die Witze zu kommen und jetzt ist keiner da. Ist das ein Witz?
g3cd 11.04.2017
3. Wenn Microsoft Autos bauen würde …
1. jedes Mal, wenn die Straßenmarkierungen erneuert würden, müsstest Du ein neues Auto kaufen. 2. Ab und zu würde das Auto einfach stoppen und man müsste es neu starten. Aus irgendeinem Grund fänden das aber alle OK. 3. Es würde nur eine Person ins Auto passen, außer man fährt eine Enterprise Edition. Dann müsste man aber jeden Sitz einzeln kaufen. 4. Die Linux Motorenwerke würden ein Auto bauen mit Solarantrieb, doppelter Zuverlässigkeit und fünffacher Geschwindigkeit. Es würde aber nur auf 5% aller Straßen fahren. 5. Die Warnanzeigen für Öl, Benzin, Motor und Zündung würden durch eine Anzeige "Allgemeiner Auto Fehler" ersetzt. 6. Die Leute wären total begeistert von den "neuen" Funktionen der Microsoft Autos - und dabei komplett übersehen, dass die woanders schon seit Jahren serienmäßig waren. 7. Wir müssten alle auf Microsoft Benzin wechseln. 8. Neue Sitze würden jeden dazu zwingen, denselben Po zu haben.
darksystem 11.04.2017
4.
Zitat von newlinesind die Witze über Vista, dem größten Treiber-Update der Geschichte?
Der war besser als alle Witze unter dem Artikel. Die Witze hier sind ungefähr so lustig wie "Achtung Atomwitz! Alles strahlt!", oder "Warum ist der Eber traurig? Weil seine Frau 'ne Sau ist!".
Wolfgang Porcher 11.04.2017
5. gibt es nichts zu lachen
Windows 7 , 8 und 10 sind im Kern nichts anderes . und neue Kleider, wissen wir machen keinen neuen Menschen von Natur aus. so ist es auch bei Windows. schon immer ein fettes Betriebssystem was von Version zu Version fetter, gefraessiger wird. ich lache darüber dass die Leute glauben, mit Windows 10 hätten sie wirklich was Neues. Dass einige Programme nicht unter Windows 10 nicht laufen, liegt lediglich daran, dass Version Schalter in den Programmen abgefragt werden und das absichtlich verhindern. Dazu kommt, dass Microsoft eine Treiber signierung gemacht hat, die verhindert, dass Programme die u ter Windows 7 liefen bzw unter Vista, ohne Eingriff nicht mehr funktionieren, weil der Hersteller diese Freigabe nicht durch Lizenzgebuehr fuer Treibersignierungg an Microsoft bezahlt hat. so gibt es über Vista auch nichts zu lachen, sondern generell darüber, wie Microsoft unbemerkt fast alle für blöde verkaufen kann
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