Fit für die Cocktailparty Wie Hörgeräte erkennen können, wem man zuhören will

Unübersichtliche Gesprächs­situationen überfordern aktuelle ­Hörgeräte. Deutsche Forscher arbeiten an neuen Systemen, die anhand von Hirnströmen erkennen, wessen Stimme sie verstärken sollen.
Von c’t-Redakteur Arne Grävemeyer
Foto: David Strassburger/ Uni Siegen / Ubiquitous Design
Das Hörgerät der Zukunft integriert ­mobile EEG-Sensoren an jedem Ohrclip. Ein Diadem platziert Elektroden für die hörunterstützende Elektrostimulation.

Das Hörgerät der Zukunft integriert ­mobile EEG-Sensoren an jedem Ohrclip. Ein Diadem platziert Elektroden für die hörunterstützende Elektrostimulation.

Foto: David Strassburger/ Uni Siegen / Ubiquitous Design
Die Forscher entwickeln eine Gesten­steuerung, mit der sich Sprecher gezielt in den Fokus rücken lassen.

Die Forscher entwickeln eine Gesten­steuerung, mit der sich Sprecher gezielt in den Fokus rücken lassen.

Foto: David Strassburger/ Uni Siegen / Ubiquitous Design
Noch zu miniaturisieren: Derzeit umfasst die Hörgerätetechnik aus dem Labor noch einen Mini-PC, eine ­externe Soundkarte, zwei Hörgeräte-Dummys mit je zwei Mikrofonen und eine Powerbank - in einem Aktenkoffer.

Noch zu miniaturisieren: Derzeit umfasst die Hörgerätetechnik aus dem Labor noch einen Mini-PC, eine ­externe Soundkarte, zwei Hörgeräte-Dummys mit je zwei Mikrofonen und eine Powerbank - in einem Aktenkoffer.

Foto: Tim zum Hoff/ c't
Das Schallsignal und die Hüllkurve eines gesprochenen Satzes: Forscher konnten diese Hüllkurve im EEG des Zuhörers wiederfinden, solange dieser das Sprachsignal konzentriert verfolgte.

Das Schallsignal und die Hüllkurve eines gesprochenen Satzes: Forscher konnten diese Hüllkurve im EEG des Zuhörers wiederfinden, solange dieser das Sprachsignal konzentriert verfolgte.

Foto: Herrmann / Uni Oldenburg
Das mobile EEG ermöglicht die automatische Sprechererkennung und Nutzung von Richtmikrofonen.

Das mobile EEG ermöglicht die automatische Sprechererkennung und Nutzung von Richtmikrofonen.

Foto: cEEGrid
Forschungsverbund für besseres Hören
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