Neue Version Microsoft veröffentlicht Update für Kachel-Windows

Am 8. April veröffentlicht Microsoft das erste große Update für Windows 8.1. Die neue Software bringt alte Funktionen zurück und soll einfacher werden - auch die Installation.
Windows 8.1: Hübsche Optik, jetzt besser per Maus nutzbar

Windows 8.1: Hübsche Optik, jetzt besser per Maus nutzbar

Foto: Microsoft

Anwender, die bereits Windows 8.1 nutzen, sollten heute die Windows-Update-Funktion ihres Betriebssystem anwerfen. Über die Aktualisierungsautomatik verteilt Microsoft ab dem 8. April das Windows 8.1 Update 1, die erste große Überarbeitung seines aktuellen PC-Betriebssystems. Zwar kann man die auch kostenlos über den Microsoft-Store bekommen, aber über Windows Update geht es einfacher.

Mit der neuen Software soll das Kachel-Windows vor allem von Anwendern, die noch keinen Touchscreen haben, leichter bedienbar sein. So ist die sogenannte Taskleiste, der Streifen am unteren Ende des Bildschirms, den man von früheren Windows-Versionen kennt, jetzt aus jeder Anwendung heraus erreichbar. Weil in dieser Leiste auch alle gerade geöffneten Programme und Apps verankert sind, soll damit ein schnellerer Wechsel zwischen Programmen möglich sein. Außerdem lassen sich dort jetzt neben normalen Windows-Programme auch Apps und Webseiten fest verankern, so dass sie schneller zum Start bereit stehen.

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Ebenfalls für Mausnutzer wurden die Grundfunktionen von Programmfenstern - also Minimieren, Schließen, Vergrößern - auf Windows-8-Apps ausgedehnt. So kann man eine im Vollbildmodus laufende App per Mausklick in ein Fenster verwandeln, das über dem Desktop schwebt oder das Blickfeld für darunter liegende Programme freimacht. Vereinfacht wurde auch der Umgang mit der Suchfunktion. Sobald man die auf der Tastatur die Windows-Taste tippt oder in die linke unter Ecke des Desktops klickt, öffnet sich ein Textfeld, in das man Suchbegriffe eintippen kann.

Die Veröffentlichung von Windows 8.1 Update 1 geht mit dem Support-Ende von Windows XP einher. Nach dem 8. April wird Microsoft keine Updates mehr für die Software anbieten, die auf vielen PC seit 2001 im Einsatz ist und auch heute noch auf vielen Millionen Computern läuft. Für Kriminelle wird das alte System damit zu einem attraktiven Angriffsziel, da sie künftig sicher sein können, das neu entdeckte Sicherheitslücke nicht mehr gestopft werden und ausgenutzt werden können.

mak
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