Angespielt Enslaved: Odyssey to the West


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Es ist immer wieder schön, wenn man überrascht wird. So wie bei "Enslaved". Das ist auf den ersten Blick ein Action-Adventure wie viele. Irgendwo zwischen "Uncharted", "Prince of Persia" und "Tomb Raider" angesiedelt und nicht wenig Inspiration vom "Planet der Affen" nehmend. Nach dem Absturz eines Gefangenenraumschiffs ziehen die beiden Protagonisten des Spiels durch ein New York der Zukunft, verlassen von Menschen, überwachsen von Vegetation und bewacht von Kampfrobotern. Zugrunde liegt dem Spiel eine klassische Geschichte aus dem alten China, "Die Reise nach Westen", mit dem Affenkönig Sun Wukong in der Heldenrolle (in den Sechzigern in Shanghai wunderschön als Animationsfilm nacherzählt).

In dieser sehr freien Neuinterpretation ist er ein Muskelpaket, aufgrund seiner Figur nicht unzutreffend Monkey genannt, sie eine spröde, rothaarige Schönheit. Zufällig zusammengewürfelt finden sie während des Spiels immer näher zusammen. Und das ist die eigentliche Überraschung: "Enslaved" schafft es, klischeebeladen zu beginnen, sich aber immer mehr von diesen Vorgaben zu lösen und eine charmante und immer wieder berührende Geschichte zu erzählen, die man unbedingt bis zum Ende erleben möchte.

"Enslaved: Odyssey to the West" von Namco Bandai, für Playstation 3 und Xbox 360, ca. 45 Euro; USK: Ab 16 Jahren

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