Angespielt Metroid: Other M


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Geheimnisvoll und düster: Die Abenteuer von Samus Aran, einer Kopfgeldjägerin, die die Weiten des Weltraums erkundet, sind Legende - zumindest unter Nintendo-Fans. Normalerweise funktionieren sie so: Samus landet auf einem fremden, ausgestorben wirkenden Planeten. Sie erkundet ihn, trifft auf Feinde, die sie bekämpfen muss. In gewissen Abständen sind das grotesk aussehende Riesenwesen, die nur mit Tricks und Können zu besiegen sind. Das klingt langweilig, ist es aber nicht. Denn die "Metroid"-Serie schafft es wie kaum eine andere, das Erkunden einer fremden Welt zu zelebrieren, Spieler dazu zu bringen, die Umgebung aufmerksam zu studieren, sich Fragen zu stellen über die verloren gegangene Zivilisation, die es auf den jeweiligen Planeten gegeben haben muss.

"Metroid: Other M" benutzt weiterhin diese Elemente, stellt aber einiges auf den Kopf. Was auch daran liegt, dass sich ein neues Entwicklerstudio an der alten Marke versucht und sie zu Teilen neu erfinden darf. Sind es bei den alten Teilen die Landschaften, die im Mittelpunkt stehen, das langsame Erkunden der Welt, so ist es hier Samus Aran, die auch das erste Mal in der Geschichte der Reihe eine Stimme bekommt und nicht stumm durch die Welt läuft. Kämpfe sind häufiger, die Erkundung fällt etwas weniger geheimnisvoll aus. Das mag alten Fans Probleme machen, birgt aber viele Überraschungen und ist ein gelungener Versuch, der Reihe neuen Schwung zu geben.

Für Abenteurer, die einen Kampf nicht scheuen.

"Metroid: Other M" von Nintendo, für Wii, ca. 45 Euro; ab 12 Jahren

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