Angespielt Meuchelmörder und schnelle Autos

Red Dead Redemption: Undead Nightmare


Zombies erleben gerade eine Renaissance. In Spielen und Filmen scheinen sie allgegenwärtig. Rockstar Games setzen sie jetzt in einer Erweiterung sogar in die Welt ihres großartigen Westernepos "Red Dead Redemption" und machen daraus eine eigene Geschichte.

John Marston, der Held des Westerns, wacht auf, um festzustellen, dass sich seine Frau und sein Sohn in Zombies verwandelt haben. Und nicht nur die, wie er bald darauf feststellen muss, sondern auch viele andere Bewohner seiner Welt. Nun gilt es, der Ursache der Bedrohung auf die Spur zu kommen und so vielleicht noch seine Familie zu retten. Was folgt, ist ein blutiger Ritt durch eine finstere Welt, deren überlebende Bewohner wahlweise Ausländer, Religionen oder Kommunisten für die Seuche verantwortlich machen.

Fotostrecke

3  Bilder
Angespielt: Red Dead Redemption
Es erfordert wenig Mühe, darin einen Kommentar zur augenblicklichen Lage der USA zu sehen. Die hasserfüllten Tea-Party-Parolen finden sich an Häuser geschmiert, paranoide Kleinbürger halten lange Tiraden über die Lage des Landes und nur selten findet sich eine Stimme der Vernunft. Wie oft bei Spielen von Rockstar Games bildet diese politische und moralische Botschaft einen merkwürdigen Kontrast zum eigentlichen Spiel, in dem es doch vor allem darum geht, herumzuballern und diesmal Horden von Zombies möglichst effektiv zu erlegen. Großartig ist es natürlich trotzdem.

"Red Dead Redemption: Undead Nightmare", von Rockstar Games für Xbox 360 und Playstation 3, ca. 30 Euro; USK: Ab 18 Jahren



insgesamt 7 Beiträge
Alle Kommentare öffnen
Seite 1
Ty Coon, 10.12.2010
1. Einverstanden, aber ...
Zitat von sysop"Assassin's Creed: Brotherhood" erobert Rom, "Need for Speed: Hot Pursuit" die Straße. "Gran Turismo 5" sammelt Autos, während "Call of Duty" den kalten Krieg nachstellt und "Red Dead Redemption: Undead Nightmare" Zombies in den Western holt. Die wichtigsten Spiele des Monats von Carsten Görig. http://www.spiegel.de/netzwelt/games/0,1518,733244,00.html
Warum muß hier gesagt werden, in der Simulation von "Gran Turismo" komme der Spaß zu kurz? Dem Autor sei seine Meinung gegönnt, aber ich habe mit diesem Spiel mehr Spaß als mit allen anderen Rennspielen zuvor. Mir ist das fast noch zuviel Arcade und zuwenig Simulation. Mein unmaßgeblicher Senf dazu ...
vali.cp 10.12.2010
2. ...
Zitat von Ty CoonWarum muß hier gesagt werden, in der Simulation von "Gran Turismo" komme der Spaß zu kurz? Dem Autor sei seine Meinung gegönnt, aber ich habe mit diesem Spiel mehr Spaß als mit allen anderen Rennspielen zuvor. Mir ist das fast noch zuviel Arcade und zuwenig Simulation. Mein unmaßgeblicher Senf dazu ...
Weil die Artikel hinsichtlich Games etc lediglich die Datenbank füllen sollen. Inhaltlich kann man das @papierkorb schieben. Kriterien, die für Games üblich sind, werden hier bewusst, wahrscheinlich weil den Verfassern gar nicht mal bekannt, nicht beachtet. Bevor ich den Artikel zu Black Ops angeklickt habe, wusste ich unmittelbar womit er eingeleitet wird. Kennt man ja... Das hat schon fast das amazon-Rezension-Niveau, wenn sich unmündige Kiddis über Spiele auslassen. Sachlich gänzlich am Thema vorbei, aber wen interessiert. Der gewöhnlich spon Leser jenseit der 40 kennt sich da eh nicht aus, fällt entsprechend auch nicht auf ;)
So_Lu 10.12.2010
3. titel
Eine objektive Meinung zu CoD wäre hier wohl angebracht. Grafik, Spielspaß, Missionen etc. Der Artikel sagt mir das der Autor nicht auf Egoshooter steht die von Krieg handeln. Diejenigen die der Artikel interessiert werden leider enttäuscht. also: Singleplayer soll nichts besonderes sein, paar neue Missionarten und halt viel Action, nix neues für CoD Kenner. Aber der Multiplayer wird wohl wieder rausholen ;)
Fischlord 10.12.2010
4. CoD objektiv oder subjektiv? -.- wohl eher subjektiv
Zitat von So_LuEine objektive Meinung zu CoD wäre hier wohl angebracht. Grafik, Spielspaß, Missionen etc. Der Artikel sagt mir das der Autor nicht auf Egoshooter steht die von Krieg handeln. Diejenigen die der Artikel interessiert werden leider enttäuscht. also: Singleplayer soll nichts besonderes sein, paar neue Missionarten und halt viel Action, nix neues für CoD Kenner. Aber der Multiplayer wird wohl wieder rausholen ;)
sehe ich genauso. Eine konstruktive Kritik ist das nicht und es werden immter nur solche Szenen genommen. Es herrscht in dieser Welt keine objektive Ausseinandersetzung mit Egoshooter, sie sind angeblich "schlecht", dass diese das Teamverhalten deutlich positiv beeinflussen kann und das man über solche Spiele sogar soziale Kontakte knüpfen kann wollen die meisten gar nicht sehen.... Sry SPIEGEL aber gerade von euch hätte ich eine bessere und objektiver Meinung zugetraut
joka_110 10.12.2010
5. angespielt passt
denn so wirklich hat sich der Autor mit den Spielen offensichtlich nicht beschaeftigt. GT5 als herzlos zu bezeichnen ist einfach eine unglaubliche Frechheit und das nur weil man nicht gleich mit der groessten Kiste alle Rennen fahren kann. Pah! Alle GT Teile sind so aufgebaut und das spiel scheint trotz der grossen Langeweile gut anzukommen.# Die CoD Kritik ist natuerlich das allerletzte. Es gibt wahrscheinlich ne interne Order boese Egoshooter generell zu verreissen weil sie gewaltverherrlichend und etwas hirnlos sind. NA UND?! Der Multiplayer Modus rockt trotzdem total.
Alle Kommentare öffnen
Seite 1

© SPIEGEL ONLINE 2010
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung


TOP
Die Homepage wurde aktualisiert. Jetzt aufrufen.
Hinweis nicht mehr anzeigen.