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05. August 2010, 10:24 Uhr

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Starcraft II: Wings of Liberty

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Vermutlich wird sich "Starcraft II" millionenfach verkaufen, schon in den ersten 48 Stunden nach Verkaufsbeginn setzte Entwickler Blizzard durchaus rekordverdächtige 1,5 Millionen Spiele ab. Vermutlich wird es - wie schon der Vorgänger - in Südkorea noch in zwölf Jahren in großen Ligen gespielt werden und die wichtigsten Partien im Fernsehen übertragen werden.

Und das wäre richtig, obwohl "Starcraft II" eher konservativ ist und sich bahnbrechende Neuerungen gegenüber dem Vorgänger spart. Doch das muss ja nicht schlecht sein, denn der ist immer noch ein Referenztitel im Echtzeitstrategie-Genre.

Elegant spielt sich "Starcraft II", selbst Einsteiger kommen mit dem Spiel schnell zurecht - auch weil die ersten Missionen eher leicht sind und komplexere Strategien erst im Laufe des Spiels gefragt sind. Online ist das eine andere Geschichte, denn da werden sich sehr schnell die tummeln, die noch genau wissen wie das geht mit dem Einheiten erstellen, Rohstoffe abbauen und Kämpfe geschickt einfädeln.

Die Präsentation mit aufwändig produzierten Zwischenfilmen ist zwar schön anzuschauen, die Geschichte ist dabei allerdings eher zweitrangig, lässt Han Solo-Spacecowboy-Verschnitte auftreten und dient hauptsächlich dazu, die nächste Schlacht vorzubereiten. Und die wird Strategie-Freunden wieder viel Spaß machen.

"Starcraft II: Wings of Liberty" von Activision Blizzard, für PC, ca. 40 Euro; USK: Ab 12 Jahren

Für "Starcraft"-Fans mit akuten Entzugserscheinungen

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