Angespielt Toy Story 3


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Wenn Spiele zu Filmen erscheinen, die gerade in die Kinos kommen, ist das selten mehr als ein Dienst an den Fans - oder ein weiteres Merchandising-Produkt, in dem die Geschichte des Films mehr schlecht als recht nacherzählt wird. Bei "Toy Story 3" ist das anders. Da gibt es zwar auch den Teil, in dem das Spiel den Film begleitet. Doch der ist nur eine Beigabe, die zwar einige gute Ideen hat, aber letztlich nicht zwingend ist.

Wichtiger ist die so genannte Toybox, der Spielzeugkisten-Modus. Der fängt nämlich die Idee von "Toy Story" ein: Das Spielen, die Koexistenz von Astronauten, Sparschweinen und Cowboys, aus der mit Phantasie neue Welten erwachsen. Hier ist es eine kleine Westernstadt, in der alles Spielzeug gleichberechtigt nebeneinander existiert und Spaß hat. Der Spielmodus folgt keinem zwingenden Ziel, er lässt Spielern die Möglichkeit zu experimentieren, alles nach seinen Wünschen umzugestalten und zwischendurch Rennen zu fahren, Hüpf-Herausforderungen zu meistern oder Fallschirmspringer zu dirigieren.

"Toy Story 3" ist ein Spiel, bei dem man erst dann merkt, wie viel Spaß es macht, wenn man auf die Uhr schaut. Denn aus einem kurzen Reinschauen wird schnell eine lange Spielsitzung. Und das ist ja meistens ein gutes Zeichen.

"Toy Story 3" von Disney Interactive, u.a. für Playstation 3, Xbox 360, Wii, ab 35 Euro; USK: Ab 12 Jahren

Für Spielkinder und -erwachsene

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