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Xbox One, Playstation 4: Die Spielkonsolen im Überblick

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Importverbot China erlaubt vorübergehend Verkauf von Spielkonsolen

China lässt den Vertrieb von Spielkonsolen zu, allerdings unter harten Auflagen und nur zeitweilig. Ob Microsoft, Sony und Nintendo eine Chance haben, ist unklar - die Regeln sind streng und die über Jahre durch das Verbot geschützte chinesische Spielindustrie sehr stark.

China hat offiziell den Verkauf von Spielkonsolen auf seinem Territorium wieder erlaubt. Konsolen, die in der neu gebildeten Freihandelszone Shanghai hergestellt würden, dürften auf dem chinesischen Markt verkauft werden, sofern sie eine Prüfung durch die Kulturbehörden des Landes überstehen. So steht es in einer Erklärung des Staatsrats, die in dieser Woche bekannt wurde und auf den 21. Dezember 2013 datiert ist.

In der Erklärung heißt es, dass China "vorübergehend" eine Anordnung vom Juni 2000 außer Kraft gesetzt habe. Damals war der Verkauf von Spielkonsolen verboten worden, weil negative Folgen für die "psychische Gesundheit" von Kindern befürchtet wurden. Nun ist es der Erklärung zufolge aber ausländischen Firmen erlaubt, in Shanghai Konsolen zu produzieren und sie in China zu verkaufen. Verboten bleibt indes der Import von Spielkonsolen aus dem Ausland.

Für die Unternehmen Sony und Microsoft, die die Konsolen Playstation und Xbox herstellen, dürfte sich nun ein lukrativer Markt öffnen. Experten zweifeln indes daran, ob die chinesischen Nutzer bereit sind, die zu erwartenden hohen Preise für die Konsolen zu zahlen. Auf illegalem Weg gibt es in dem Land bereits die Möglichkeit, billig an die Konsolen zu kommen.

lis/AFP
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