Bedeutende Videospiele Die zehn wichtigsten Games des Jahrzehnts - und die zehn besten

Spiele wie "Fortnite" und "Pokémon Go" haben Millionen Nutzer begeistert. Unsere Autoren stellen die relevantesten Games der Dekade und ihre persönlichen Favoriten vor.

Die zehn wichtigsten Spiele des Jahrzehnts

"Dark Souls"

Foto: FromSoftware

Ritter, Zauberer, Drachen: 2011 baut der japanische Gamedesigner Hidetaka Miyazaki aus der Fantasy-Standardformel das mutigste Spiel des Jahrzehnts. Er erklärt seine bedrückende Spielwelt nicht, lässt sein Publikum stattdessen immer wieder an schier unlösbaren Aufgaben scheitern. Der Mix aus brutal schwerem Kampfsystem und mysteriösem Weltenbau ist dabei kein Zufall. Das narrative Meisterwerk erzählt über Spielmechanik und lässt das Elend der Bewohner spiel- und spürbar werden. Viele Entwickler haben seitdem versucht das zu kopieren. (Christian Neeb)

"Dark Souls" von From Software, Spieldauer: circa 60 Stunden

"Minecraft"

Foto: Markus Böhm/ SPIEGEL ONLINE

"Minecraft" wird gern als digitales Lego bezeichnet. Dabei dürfte das Spiel für Millionen, oftmals jüngere Menschen viel bedeutender sein als Steinchen, mit denen sich Türme oder Häuschen bauen lassen, aber garantiert keine Welten, die sich mit Spielern aus aller Welt bereisen lassen. "Minecraft" ist Abenteuerspiel, Baukasten und soziales Netzwerk zugleich. Ein Spiel, das nie fertig sein wird. Dabei steht es für die Power von Indie-Spielen. Markus "Notch" Persson hatte die erste "Minecraft"-Version 2009 im Alleingang entwickelt, 2011 ist die Version 1.0 erschienen. 2014 verkaufte Persson seine Firma Mojang für 2,5 Milliarden Dollar an Microsoft. (Markus Böhm)

"Minecraft" von Mojang, Spieldauer: prinzipiell unendlich

"The Witcher 3: Wild Hunt"

Foto: CD Projekt Red

Was das polnische Entwicklerstudio CD Projekt Red 2015 mit dem dritten Abenteuer von Hexer Geralt erschaffen hat, sprengt jede Skala. Sind es die Quests, die Stunden nach ihrer vermeintlichen Lösung ihre wahren Auswirkungen entfalten? Die Charaktere, die so nahbar sind? Sind es Themen, die trotz Fantasy-Setting ganz nah sind, wie Rassismus, häusliche Gewalt, die Beziehung von Kindern zu ihren Eltern? Das ausgefeilte Kampfsystem? Die wunderschöne Spielwelt? Der großartige Soundtrack? Dieser Moment, wenn der Wind durch die Birken pfeift und dunkle Wolken vor dem Mond aufziehen? Alles das. Und noch mehr. (Christian Neeb)

"The Witcher 3: Wild Hunt", von CD Projekt Red, Spieldauer: 50 bis 100 Stunden

Anzeige

The Witcher 3: Wild Hunt Game of the Year Edition - [PlayStation 4]

Hersteller: Bandai Namco Entertainment Germany
Ab 27,90 €

Preisabfragezeitpunkt

27.11.2022 09.47 Uhr

Keine Gewähr

Produktbesprechungen erfolgen rein redaktionell und unabhängig. Über die sogenannten Affiliate-Links oben erhalten wir beim Kauf in der Regel eine Provision vom Händler. Mehr Informationen dazu hier

"Journey"

Foto: Thatgamecompany

Ohne Worte durch die Wüste: Im zauberhaft aussehenden "Journey" steuern Spieler eine Figur durch abstrakte Ruinenstädte, erkunden Paläste und erklimmen zum Schluss einen Berg. Dabei trifft man andere Onlinespieler, mit denen man sich allerdings nicht unterhalten kann. Dass dabei trotzdem eine wunderbare Form der Kommunikation entstehen kann, ist eine der größten Leistungen dieses 2012 erschienenen Werkes, das zu Recht mit Preisen und Auszeichnungen überschüttet wurde. Wichtig in "Journey" ist nicht das Gegen-, sondern das Miteinander. Und auch nicht das Ziel, sondern der wunderbare Weg dorthin. (Carsten Görig)

"Journey" von Thatgamecompany, Spieldauer: drei bis fünf Stunden

"Grand Theft Auto V"

Foto: Rockstar Games

Während im Bereich Fantasy Titel wie "The Witcher 3" und "Skyrim" das Jahrzehnt prägten, führte bei den Gegenwarts-Szenarien kein Weg an "Grand Theft Auto V" vorbei, das in Los Santos spielt, einem überzeichneten Los Angeles. Von 2013 an für zwei Konsolengenerationen und den PC erschienen, demonstrierte das Actionspiel mit offener Welt und gleich drei, wenn auch ausschließlich männlichen Hauptfiguren, welches Blockbuster-Potenzial Games haben. Rockstar Games warf mit dem mitgelieferten Onlinemodus "GTA Online" zudem eine Geldmaschine an, die bis heute erfolgreich läuft. (Markus Böhm)

"Grand Theft Auto V" von Rockstar Games, Spieldauer: prinzipiell unendlich, Hauptstory 30 bis 40 Stunden

Anzeige

Grand Theft Auto V - Standard Edition [PlayStation 4]

Ab 28,19 €

Preisabfragezeitpunkt

27.11.2022 09.47 Uhr

Keine Gewähr

Produktbesprechungen erfolgen rein redaktionell und unabhängig. Über die sogenannten Affiliate-Links oben erhalten wir beim Kauf in der Regel eine Provision vom Händler. Mehr Informationen dazu hier

"League of Legends"

Foto: Riot Games

Multiplayer Online Battle Arena (Moba) heißt ein Genre, das von "League of Legends", kurz "LoL", maßgeblich geprägt wurde. Zwar ist das Spiel bereits Ende 2009 veröffentlicht worden, zum Kult wurde es aber erst dieses Jahrzehnt. "LoL" ist so erfolgreich - und das auf Dauer -, dass eine Unmenge an Onlinegames erschienen ist, die das Spielprinzip und die Vermarktungsideen von Riot Games kopiert haben. Auch als E-Sport hat sich "LoL" auf eindrückliche Art etabliert, genau wie später das spielerisch ähnliche "Dota 2". Die großen Moba-Turniere füllen längst Stadien, dazu fließen Millionenpreisgelder. (Matthias Kreienbrink)

"League of Legends", von Riot Games, Spieldauer: prinzipiell unendlich

"Fortnite: Battle Royale"

Foto: Medienagentur plassma

An dieser Stelle hätte auch "PlayerUnknown's Battlegrounds" ("PUBG") stehen können, das erste wirklich im Massenmarkt gelandete Battle-Royale-Spiel, dessen Erfolg "Fortnite: Battle Royale" erst den Weg an die Spitze des Genres ebnete. "Fortnite" aber ist das Spiel, das rückblickend die größeren Spuren hinterlässt: mit einer Weltmeisterschaft mit Millionenpreisgeldern, mit Musikevents direkt im Spiel, mit Fußballstars, die nach Toren "Fortnite"-Tänze machen, mit seiner Comic-Optik, die das Spiel vor allem für Kinder und Jugendliche ansprechend macht - und so zum Reibungspunkt in vielen Familien. (Markus Böhm)

"Pokémon Go"

Foto: Niantic

Als "Pokémon Go" im Sommer 2016 erschien, waren die Parks und Straßen dieser Welt mit Spielern bevölkert. Auf der Suche nach seltenen Pokémon schlossen sich Suchtrupps zusammen, fanden sich Menschen. Kein Spiel zuvor hat so sehr dazu animiert, das Haus zu verlassen. Kein Spiel hat jemals mehr Menschen bewegt. Und ebenso hat kaum ein Spiel-Phänomen so sehr die Medien beschäftigt wie "Pokémon Go" - weil es so weit über den Bildschirm hinausging. Als Free-to-play-Spiel finanziert sich "Pokémon Go" ganz über optionale Zusatzkäufe und bringt Niantic noch heute beachtliche Gewinne ein. (Matthias Kreienbrink)

"Pokémon Go", von Niantic, Spieldauer: prinzipiell unendlich

"Papers, Please"

Foto: Lucas Pope

Der Spieler kontrolliert an einem Grenzposten eines fiktiven Staates Pässe und Einreisepapiere. Er wählt aus, wer ins Land darf und wer nicht. Dabei wird er selbst überwacht. Fehler - zumindest solche, durch die Leute mit fehlerhaften Papieren ins Land kommen - werden mit Lohnkürzung bestraft, weshalb Essen für die Familie oder Heizung nicht mehr bezahlt werden können. Der Indie-Titel von Lucas Pope macht in simpler Grafik und monotoner Arbeit deutlich, wie Diktaturen funktionieren, wie aus Menschen Mitläufer und Handlanger werden und wie gut sich Spiele dafür eignen, in die Abgründe des Menschseins zu schauen. Ein Meilenstein der Spielegeschichte. (Carsten Görig)

"Papers, Please" von Lucas Pope, Spieldauer: sechs bis acht Stunden

"Overwatch"

Foto: Blizzard Entertainment

"Overwatch" hat den Begriff "Heldenshooter" groß gemacht. Gemeint sind damit Shooter, in dem das Charisma und die Fähigkeiten einzelner Helden eine gewichtige Rolle einnehmen. Die Spieler lernen die Figuren kennen und entscheiden sich für diejenige, die ihm am besten liegt - um dann als Team in die Schlacht zu ziehen. Um die Helden des Spiels herum wird eine Erzählung gebaut, die vor allem außerhalb, in kurzen Filmen oder Comics, weitergeführt wird. "Overwatch" hat übrigens auch einem umstrittenen Monetarisierungs-System zum durchschlagenden Erfolg verholfen: den Lootboxen. (Matthias Kreienbrink)

"Overwatch", von Blizzard Entertainment, Spieldauer: prinzipiell unendlich

Die zehn besten Spiele des Jahrzehnts

"What Remains of Edith Finch"

Foto: Giant Sparrow

Immer wieder mit dem Tod konfrontiert sein - mal auf einer Schaukel, mal in einer Fischfabrik: In "What Remains of Edith Finch", über dessen Handlung man vor dem Spielstart nicht allzu viel wissen sollte, bewegt sich der Spieler in der Rolle der Protagonistin durch ein altes Familienhaus, entdeckt neue Räume, neue Geheimnisse. Die Geschichte ist aber gar nicht die Stärke des Spiels. Seine Stärke ist das Ausnutzen des Mediums: "What Remains of Edith Finch" bietet eine interaktive Erfahrung, wie sie nur ein Spiel bieten kann. In der Fischfabrik etwa kontrolliert der Spieler auf der einen Seite des Bildschirms den Alltag in der Fischfabrik: Hack - Fischkopf ab. Auf der anderen Seite aber steuert er die Traumwelt eines Jungen, der hier seinen trostlosen Alltag verbringen muss: Luftschlösser, die ihn die Realität vergessen lassen. (Matthias Kreienbrink)

"What Remains of Edith Finch", von Giant Sparrow, Spieldauer: zwei bis drei Stunden

"Red Dead Redemption"

Foto: Rockstar Games

2010 hat Rockstar Games in "Red Dead Redemption" die Abgründe des Wilden Westens verewigt. Das Ende der Zeit der Outlaws, das Ende der Freiheit, die fortschreitende Besiedlung der so leer wirkenden Weiten. Das Spiel ist eine Ode auf diese glorreiche Zeit und gleichzeitig ein Abgesang, in dem die Spieler einen aus der Zeit gefallenen und zweifelnden Revolverhelden namens John Marston begleiten. Grandios gestaltete Landschaften, eine komprimiert erzählte Geschichte und viele Schießereien fesseln an den Bildschirm und bescheren mit dem ersten Grenzübertritt nach Mexiko fünf der unvergesslichsten Minuten der Spielegeschichte. (Carsten Görig)

"Red Dead Redemption" von Rockstar Games, Spieldauer: 20 bis 30 Stunden

"Super Meat Boy"

Foto: Team Meat

Flatsch! Tschüss Mario, tschüss Rayman: Ein rohes Stück Fleisch hat euch abgelöst. Erdacht von den Indie-Designern Edmund McMillen und Tommy Refenes machte sich der sogenannte Meat Boy 2010 auf die Suche nach seiner Pflaster-Freundin. In 300 Leveln rast der Fleischklopps Bandage-Girl hinterher. Ultrapräzise Steuerung hin oder her - die Herausforderung ist ein Höllenritt. Sprünge müssen auf Millisekunden und Millimeter getimt werden. Sonst droht der vorzeitige Abgang in Kreissägen, Stacheln und Abgründen. Genauso schnell wie hier gestorben wird, geht es aber auch in den nächsten Abschnitt. Dieses Spiel machte Verzweiflung wieder hip. (Christian Neeb)

"Super Meat Boy" von Team Meat, Spieldauer: 30 Sekunden bis drei Jahre

"The Last of Us"

Foto: Naughty Dog

Zombie-Spiele gibt es viele. Das 2013 erschienene "The Last of Us" aber ist einzigartig. Die Reise des Schmugglers Joel und der Teenagerin Ellie durch ein von einer Pilzinfektion entvölkertes und zombifiziertes Amerika ist eine Reise auf den Spuren der Pioniere - ein Roadtrip von literarischer Macht, in dem sich Menschen von ihrer besten und auch ihrer schlechtesten Seite zeigen. Ein Spiel, das brutal ist, ohne es um seiner selbst Willen zu sein, schonungslos und immer wieder zutiefst menschlich. (Carsten Görig)

"The Last of Us" von Naughty Dog, Spieldauer: 15 bis 20 Stunden

"Bloodborne"

Foto: FromSoftware

Ein Fiebertraum unter blutrotem Vollmond, Tentakelmonster, schlurfende Schattenwesen: So stellt sich Game-Designer-Legende Miyazaki offenbar eine begehbare Version der Albtraumwelten von H.P. Lovecraft vor. Das Spielprinzip hat viele Anleihen von "Demon's Souls" und "Dark Souls". Trotzdem ist "Bloodborne" eine ganz eigene Bestie. Das Kampfsystem ist rasant beschleunigt und erfordert von Spielern Furchtlosigkeit und Präzision. Das aus den geistigen Vorgängern erlernte Spielverhalten zerbricht Miyazaki ebenso wie seine viktorianische Spielwelt, das verfluchte Yarnham. Ein wundervoller Albtraum. (Christian Neeb)

"Bloodborne" von From Software, Spieldauer: 40 Stunden

"Superhot"

Foto: Superhot Team

Ein Shooter ist ein Shooter? Von wegen. Die Macher von "Superhot" wirbeln das Genre 2016 durcheinander. In ihrem Spiel mit minimalistischer Grafik läuft die Zeit nur weiter, wenn der Spieler sich bewegt. So will selbst der kleinste Blick zur Seite genau durchdacht sein. Am eindrücklichsten ist "Superhot" in seiner Virtual-Reality-Version von 2017, in der man etwa durch Kopfbewegungen Kugeln ausweichen kann. Zwischen kühn-kühler Zeitlupen-Action und panischen Kurzschlussreaktionen fühlt man sich darin immer wieder als allzu menschlicher Superheld. (Markus Böhm)

"Superhot" von Superhot Team, Spieldauer: zwei bis drei Stunden

"Dishonored"

Foto: Bethesda

Der eigentliche Hauptdarsteller von "Dishonored" ist die viktorianisch anmutende Steampunk-Stadt Dunwall. In dieser Stadt sollen die Spieler eine Verschwörung aufdecken. Schleichend, schießend oder kämpfend bahnen sie sich ihren Weg. Dunwall ist voller Geschichte und Geschichten. Jedes Haus, jedes Zimmer, jedes Versteck unter Brücken erzählt einen Teil davon. Ohne Worte, einfach durch Architektur, durch das, was hinterlassen wurde. Die Stadt erzählt von Verfall, von Hochmut, von Reichen, Armen und von Furcht und Stolz. Und sie kann bei jedem Durchspielen ganz neue Seiten zeigen. (Carsten Görig)

"Dishonored" von Arkane Studios, Spieldauer: 20 bis 30 Stunden

"Rocket League"

Fußball spielen mit Autos? Drei gegen drei oder, wenn einen das Teamspiel ausbremst, eins gegen eins? Was banal klingt, entpuppt sich 2015 als eines der besten Sportspiele, die je programmiert wurden. Als Spiel, das das Erlebnis, Fußball zu spielen, in mancherlei Hinsicht besser simuliert als echte Fußballsimulationen. "Rocket League" bietet eine exzellente Mechanik, durch die man selbst bei Niederlagen nur von sich selbst enttäuscht ist, nie vom Spiel. Wer hier verliert, hatte nicht Pech, sondern war nicht gut genug. Und egal, wie viele Stunden man in "Rocket League" steckt, seien es zehn oder 500: Man kann immer noch besser werden. (Markus Böhm)

"Rocket League" von Psyonix, Spieldauer: prinzipiell unendlich

"Legend of Zelda: Breath of the Wild"

Foto: Nintendo

Der Held heißt Link, trägt Grün, rettet die Prinzessin... Nichts darf sich an der Formel ändern, oder? 2017 ist mit "Breath of the Wild" zum Start der Switch das bislang aufwendigste "Zelda"-Spiel erschienen. Der Held heißt zwar immer noch Link, kann sich aber frei durch Hyrule bewegen, seinen eigenen Weg wählen und die Welten- und Prinzessinnenrettung verschieben, um Ruinen und Verliese zu erkunden und ein bisschen was Leckeres zu kochen. Danach kann er bei entspannter Klaviermusik den Sonnenuntergang betrachten. Mit "Breath of the Wild" hat Nintendo den Regler für Nintendo-Magie auf 13 gedreht. Bei so viel Schönheit verzeiht man den Entwicklern auch das nervige Zerbrechen der Ausrüstung. (Christian Neeb)

"Legend of Zelda: Breath of the Wild" von Nintendo, Spieldauer: 40 Stunden

Anzeige

Nintendo Switch The Legend of Zelda: Breath of The Wild

Hersteller: Nintendo
Ab 71,99 €

Preisabfragezeitpunkt

27.11.2022 09.47 Uhr

Keine Gewähr

Produktbesprechungen erfolgen rein redaktionell und unabhängig. Über die sogenannten Affiliate-Links oben erhalten wir beim Kauf in der Regel eine Provision vom Händler. Mehr Informationen dazu hier

"Alan Wake"

Foto: Remedy

Alan Wake ist kein Superheld, sondern ein Schriftsteller mit Schreibblockade. Gleichzeitig ist er Protagonist eines der erstaunlichsten Spiele der Dekade. Er kämpft mit Licht und Bleikugeln gegen das Dunkle und findet sich in einem Thriller wieder, den er gerade selbst zu verfassen scheint. Das finnische Studio Remedy verknüpft in "Alan Wake" meisterhaft Realitätsebenen, nutzt zwischen Literatur, Musik und Film viele Medien, zieht dabei ständig neue Metaebenen ein und verliert nie aus dem Blick, dass ein actionreiches Spiel zuallererst von gelungenem Gameplay lebt. (Carsten Görig)

"Alan Wake" von Remedy, Spieldauer: 15 bis 20 Stunden

Leser-Aufruf: Was waren Ihre Lieblingsspiele der Zehnerjahre? Verraten Sie es uns gern in den Kommentaren.

Die Wiedergabe wurde unterbrochen.