Das Netz hat Fragen Nimmt man durch E-Sport eigentlich ab?

Wer an Maus und Tastatur Talent beweist, kann reich werden. Millionen Menschen träumen davon. Im Podcast beantwortet Experte Jan Dominicus typische Netzfragen zum Phänomen und Berufsfeld E-Sport.

Finalisten bei der "Fortnite"-WM im Sommer 2019: Der Gewinner erhielt drei Millionen Dollar Preisgeld
Johannes EISELE / AFP

Finalisten bei der "Fortnite"-WM im Sommer 2019: Der Gewinner erhielt drei Millionen Dollar Preisgeld


Netzteil-Podcast - Das Netz hat Fragen ... Nimmt man durch E-Sport eigentlich ab?

Wie wird man vom Videospielfan zum Profizocker? Welche Hardwareausstattung verspricht den meisten Erfolg? Und ist es für junge Talente vielleicht sogar sinnvoll, für ein Spiel wie "Fortnite" die Schule zu vernachlässigen? Schließlich lassen sich darüber mitunter sogar Millionenpreisgelder gewinnen.

So etwas bewegt Internetnutzer, wenn es um das Thema E-Sport geht, also um das wettbewerbsorientierte Spielen von Games wie "Counter-Strike", "Dota 2" oder eben auch "Fortnite". Wir haben echte Nutzerfragen von Plattformen wie Gutefrage.net und Quora gesammelt und liefern in diesem Podcast Antworten darauf, zusammen mit einem Experten.

Zu Gast bei Netzwelt-Redakteur Markus Böhm ist dazu Jan Dominicus, der seit 15 Jahren in der E-Sport-Branche tätig ist, unter anderem als Manager beim Team Mousesports.

Darum geht es im "Netzteil"

Diese Folge ist Teil drei der dritten Staffel des Podcasts "Netzteil", in dem sich die Redaktion des Netzwelt-Ressorts verschiedenen Tech-Themen widmet. In Staffel drei geht es um echte Fragen von Internetnutzern zu Themen wie Darknet, Datenschutz, Influencern und Kryptowährungen - die Redaktion beantwortet sie zusammen mit Experten. Staffel zwei drehte sich vor allem um App- und Gadget-Tests, in Staffel eins ging es um die Technik der Zukunft.

Wie und wo kann ich den Podcast kostenlos abonnieren?

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Zum Nachhören: Das war Folge 2 zu Influencern:

Netzteil-Podcast - Das Netz hat Fragen ... zu YouTube und Influencern



insgesamt 8 Beiträge
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Seite 1
villazurfroehlichenkatze 30.10.2019
1. Barrierefreiheit?
Während sich Blinde darauf freuen, dass hoffentlich mehr Bücher freigegeben werden um sie als Hörbuch zu veröffentlichen, setzen immer mehr Publikationen (auch Spiegel Online) auf Videos. Diese sind für Menschen mit Hörberhinderungen oft eine Zumutung. Die Teilnehmer sind nicht geübt darin, sich auf für Menschen mit Hörbehinderungen klar auszudrücken, sie nuscheln, drehen den Kopf weg usw. Bei Podcasts ohne Bild ist es noch schlimmer, da sind die Hörbehinderten oft genug, von Tauben ganz zu schweigen, verloren. Es gibt selten Untertitel oder Transkripte. Hier kommt noch hinzu, dass der beworbene "Rote Pfeil" zu einer alten Folge führt. Bitte schaut doch, dass ihr, nur weil ihr neue Möglichkeiten nutzt, wieder Leute abhängt. So wird Barrierefreiheit zur Farce.
wielaberger 30.10.2019
2. Das Betätigen
von Computer Eingabegeräten als Sport zu bezeichnen ist schon unglaublich lächerlich. So etwas Staatlich zu fördern ist grotesk! Wer tatsächlich so sein überaus trauriges Dasein verbringen möchte sollte sich darüber klar sein kein Teil des realen Lebens zu sein! Allem Realistischen entfernt, sozial isoliert wird da schlicht der eigenen Lust und Kohle nachgehetzt. Es wird nie einen wirklichen Grund geben so etwas auch nur im geringsten zu würdigen! Es wird gespielt! Sonst nichts! Nebenbei werden Zeit für sinnvolle Dinge und unmengen Energie vernichtet! Entwickler und Betreiber dieser nicht existenzberechtigten Programme verdienen nicht einmal Mitleid, sie verdienen Verachtung! Und SPO wirbt ständig für diesen Dreck, das kotzt mich unglaublich an !
senapis 30.10.2019
3. Wie in #1
Ich will keinen Podcast, keine Videos schauen. Einen (hoffentlich gut geschriebenen) Text kann ich in meiner Geschwindigkeit lesen, erfahre an der Ausdrucksweise auch etwas mehr vom Autor, der Autor kann seine Gedanken beim Schreiben besser ordnen. Die Wiedergabequalität für den Text stellt keine großen Ansprüche. Kaum jemand ist in der Lage, aus dem Stegreif druckreif zu sprechen. Und nebenbei bemerkt, Podcast oder Video ist umweltunfreundlich. Der Text lässt sich "schlank" übertragen, es werden keine Bandbreiten vergeudet, für die ja auch im Hintergrund etliche Server schuften. Vergleich Speicherbedarf: der Text passt auf eine Uralt-3,5" Diskette, verbraucht als Audio oder Videofile ein Vielfaches. Völlig unnötig...
Zanjiin 30.10.2019
4. @wielaberger
"Wer tatsächlich so sein überaus trauriges Dasein verbringen möchte sollte sich darüber klar sein kein Teil des realen Lebens zu sein" Kein Teil des realen Lebens? Sie meinen die Industrie die z.B. in Deutschland mehr Leute beschäftigt als Energiewirtschaft (und übrigens auch mehr Steuern zahlt) "Allem Realistischen entfernt, sozial isoliert wird da schlicht der eigenen Lust und Kohle nachgehetzt. " Sozial isoliert? Sie meinen die Menschen, die unabhängig von Rasse und Religion Millionen Menschen weltweit begeistern und zusammenführen? Entwickler und Betreiber dieser nicht existenzberechtigten Programme verdienen nicht einmal Mitleid, sie verdienen Verachtung! Verachtung? Nein, verachten sollte man sie als Verfasser dieser Zeilen nicht, eigentlich nur bemitleiden, da sie wohl alles an Innovation (übrigens, fragen sie sich mal, warum sie so einen günstigen PC haben) und Unbekannten für Hexenwerk halten. Es macht nur traurig, dass Menschen gedanklich noch im 19. Jahrhundert leben. Denn die müssen wirklich isoliert und fern jeder realen Existenz leben.
ohjeee 31.10.2019
5.
Zitat von wielabergervon Computer Eingabegeräten als Sport zu bezeichnen ist schon unglaublich lächerlich. So etwas Staatlich zu fördern ist grotesk! Wer tatsächlich so sein überaus trauriges Dasein verbringen möchte sollte sich darüber klar sein kein Teil des realen Lebens zu sein! Allem Realistischen entfernt, sozial isoliert wird da schlicht der eigenen Lust und Kohle nachgehetzt. Es wird nie einen wirklichen Grund geben so etwas auch nur im geringsten zu würdigen! Es wird gespielt! Sonst nichts! Nebenbei werden Zeit für sinnvolle Dinge und unmengen Energie vernichtet! Entwickler und Betreiber dieser nicht existenzberechtigten Programme verdienen nicht einmal Mitleid, sie verdienen Verachtung! Und SPO wirbt ständig für diesen Dreck, das kotzt mich unglaublich an !
Profispieler, die Turniere gewinnen, trainieren den ganzen Tag, haben Coaches, tüfteln Taktiken aus (kaum vorstellbar, was? Das ist nicht nur blödes geklicke), haben Sporteinheiten im Tagesablauf (weil auch die erkannt haben, dass ein fitter Körper leistungsfähiger ist). In den Profi-Ligen finden Sie praktisch keine fetten, schwitzigen Nerds. Da ich selbst ab und zu spiele, muss ich sagen Respekt. Könnte nicht 8h am Tag oder länger tagelang durchspielen. Sozial isoliert ist man da nicht. Man hat Kontakt zu Menschen auf der ganzen Welt. Und ob Sie es glauben oder nicht: Nicht jeder, der der spielt ist ein isoliertes Kellerkind. Versuchen Sie es einfach mal. Ist ja nur spielen. Sonst nichts. Alles easy. Oder haben Sie andere sinnvolle Freizeitativitäten, wie 90 Minuten lang jemandem zuzuschauen, hinter einem Lederball herzurennen? Oder 2 Stunden lang zuzuschauen, wie ein paar im Kreis herum fahren? Gut dass Menschen mit faschistoiden Ansichten, die bestimmten wollen, was Dreck, verachtenswert, und nicht existensbrechtigt ist, nichts zu sagen haben.
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