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20. Mai 2018, 11:22 Uhr

Frauen über die Gamesbranche

"Realistische Brusthaarbewegungen scheinen wichtiger als komplexe Frauenfiguren"

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Fast die Hälfte aller Gamer sind Frauen. Entwickelt werden Videospiele aber hauptsächlich von Männern. Doch es tut sich etwas. Fünf Frauen, die in der Gamesbranche arbeiten, berichten Kritisches und Positives.

Es ist eine Zahl, die manchen überraschen dürfte: Auswertungen des Branchenverbands game zufolge sind in Deutschland 47 Prozent aller Videospielnutzer weiblich.

Viele Entwickler jedoch sind Männer, auch die Vermarktung von Videospielen liegt oft in ihrer Hand, genauso wie Spielerezensionen: Unter Games-Journalisten gibt es nur wenige Frauen. Bei der Belegschaft in Gamestudios kommt die Zählung des Verbands auf einen Frauenanteil von 27 Prozent. Da ist es vielleicht kein Wunder, dass manches Videospiel auch heute noch fragwürdige Frauenbilder und Klischees transportiert.

Wir haben fünf Frauen, die beruflich mit der Gamesbranche zu tun haben, nach ihren Erfahrungen gefragt. Sie berichten von Entwicklerkonferenzen mit Frauen in Cheerleader-Outfits, sexistischen Kommentatoren - und warum sie trotzdem glauben, dass sich gerade einiges tut in der Branche.

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