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"The Stanley Parable"

Foto: Galactic Cafe

Angespielt "The Stanley Parable" - kurzer Geniestreich

Über das kurze Spiel "The Stanley Parable" darf man nicht zu viel verraten - außer, dass es sich lohnt, die knapp 12 Euro zu investieren, die es kostet. Wenn man sich beeilt, ist man in einer halben Stunde durch, doch das Spiel, das vom Spielen selbst handelt, sollte man nicht verpassen.

Eigentlich müsste alles, was dieses Spiel ausmacht, ein Geheimnis bleiben. Hier müsste stehen: "Lesen Sie nicht weiter! Spielen Sie! Sofort! Zumindest dann, wenn Sie auch nur ein klein wenig an Spielen interessiert sind." Denn über "The Stanley Parable" zu sprechen, bedeutet entweder, zu viel zu verraten oder um den heißen Brei herumzureden.

Auch weil es ein kurzes Spiel ist. Vielleicht eine halbe Stunde ist man damit beschäftigt. Experimentiert man, geht man verschiedene Wege, beginnt man zwischendurch von vorne, kann es auch länger dauern. Das Spielfeld von "The Stanley Parable" ist ein Bürokomplex, triste Räume, alle gleichaussehend. Sie erinnern an "Half Life 2" oder "Portal", auch weil das Spiel die Source-Engine nutzt und ursprünglich ein Mod von "Half Life 2" war.

Inzwischen aber ist es ein eigenständiges Spiel. Ein wunderbar britischer Sprecher führt den Spieler durch die Welt. Und fragt in jedem Moment die Beziehung zwischen Spieler und Spiel ab. Entlarvt die Gedanken von Spielern, erklärt Designentscheidungen oder macht sich darüber lustig. Und viel mehr muss man eigentlich nicht zu "The Stanley Parable" sagen. Außer: "Spielen! Sofort!" Wirklich.


"The Stanley Parable" von Galactic Cafe für PC; Download über Steam; 11,99 Euro

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