Handy-Hype Ein Jahr iPhone - ein Erfahrungsbericht

Am kommenden Montag wird das neue iPhone vorgestellt. Darauf kann man sich freuen, selbst wenn nur die Hälfte der Vorhersagen eintreffen - schließlich hat schon das erste Modell die Erwartungen übertroffen. Matthias Kremp blickt zurück auf ein Jahr mit seinem Apple-Telefon.


Ein Jahr ist es nun her, seit die ersten iPhones in den Regalen der Apple- und AT&T-Stores landeten. Nun ja, knapp ein Jahr. Wir erinnern uns: Im Januar 2007 hatte Firmenchef Steve Jobs das Apple-Handy angekündigt, jenes Gadget, das die Gerüchteköche schon jahrelang zuvor beschäftigt hatte. Groß war die Erwartungshaltung der Mac-Fans, groß war auch das Interesse der Medien. Vor allem, als sich schon Tage vor dem Beginn des iPhone-Verkaufs in den USA lange Schlangen vor den Läden bildeten.

Als dann die ersten, mal enthusiastischen, mal ernüchterten Erlebnisberichte aus den USA eintrudelten, begann für mich eine lange Durststrecke. Monatelang galt es, über ein Gerät zu berichten, von dem man sich bestenfalls durch ein Pappmodell ein Bild machen konnte. Während SPIEGEL-ONLINE-US-Korrespondent Marc Pitzke schon von seinen ersten Erfahrungen mit dem Hype-Gerät berichten konnte, musste ich mich mit einer Papier-Attrappe begnügen - als PDF aus dem Web geladen, ausgeschnitten und zusammengeklebt.

Erst im September kam das echte Apple-Handy nach Deutschland, und damit auch zu mir. Zunächst nur als Testgerät, dann aber kam mein eigenes - und das wurde erst einmal entsperrt. Am Anfang war das noch ein Abenteuer, heute ist die persönliche Freischaltung nur noch ein paar Mausklicks entfernt. Aber ganz ehrlich: Ohne EDGE machte das keinen Spaß. Während E-Mails über das GPRS-Netz meines damaligen Zweitproviders noch recht ordentlich auf das iPhone flutschten war das Websurfen eine Qual - und teuer obendrein.



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