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14. September 2014, 15:43 Uhr

Mutmaßlicher CIA-Agent

Ermittler scheitern an Spionage-Laptop

Zu schwierig für die Deutschen? Die hiesigen Sicherheitsexperten schaffen es nach SPIEGEL-Informationen bisher nicht, den Laptop eines mutmaßlichen CIA-Spions zu knacken. Der frühere BND-Mann war im Juli festgenommen worden - und schweigt seitdem.

Hamburg - Die deutschen Sicherheitsbehörden haben Probleme mit der technischen Ausrüstung des im Juli enttarnten CIA-Spions Markus R. Fachleuten des Bundeskriminalamts und des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik ist es bislang nicht gelungen, den Laptop des Agenten zu entschlüsseln; das erklärte Generalbundesanwalt Harald Range vergangene Woche den Obleuten des NSA-Untersuchungsausschusses.

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Im Besitz des BND-Bediensteten R., der im Juli festgenommen worden war, befand sich ein unverschlüsselter USB-Stick mit 201 Dokumenten, die er an den US-Geheimdienst geliefert haben will. Zudem stellten die Ermittler einen Laptop sicher, auf dem eine Wetter-App installiert ist. In einer ersten Vernehmung gab R. an, sobald er über die App nach dem Wetter in New York frage, öffne sich ein Kommunikationskanal zu seinen Auftraggebern.

Da der BND-Maulwurf seither schweigt, sind bislang alle Versuche gescheitert, das offenbar hochprofessionell verschlüsselte Gerät zu knacken. Es ist daher ungeklärt, ob R. noch weitere Dokumente an ausländische Geheimdienste geliefert hat. Ebenso offen ist, ob der Spion wegen Landesverrats oder geheimdienstlicher Agententätigkeit belangt werden wird.

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