Cyberattacke Hacker greifen Netzwerk der US-Regierung an

Hacker haben sich anscheinend Zugang zu einem Netzwerk der Mitarbeiter von US-Präsident Barack Obama verschafft. Sie sollen für die russische Regierung arbeiten.

Weißes Haus: Hacker haben ein Netzwerk der Mitarbeiter angegriffen
AP/dpa

Weißes Haus: Hacker haben ein Netzwerk der Mitarbeiter angegriffen


Das Weiße Haus ist anscheinend Opfer eines Hackerangriffs geworden. Das berichten die Nachrichtenagenturen dpa, AP und Reuters unter Berufung auf ranghohe Beamte der US-Regierung.

"Verdächtige Aktivitäten" seien in einem Computernetzwerk der Mitarbeiter von US-Präsident Barack Obama beobachtet worden. Das betroffene Netzwerk des US-Präsidialamts würde nicht für den Austausch geheimer Informationen genutzt, "aber wir nehmen solche Aktivitäten sehr ernst", sagte der anonyme Informant der Nachrichtenagentur Reuters.

Der Zugang zu einigen Diensten des Netzwerks sei sofort unterbrochen worden, um die Regierungsnetzwerke zu schützen. Computer und Systeme seien nicht beschädigt worden.

Nach Informationen der "Washington Post" sollen die verantwortlichen Hacker für die russische Regierung arbeiten. FBI, Secret Service und der Geheimdienst NSA seien an den Ermittlungen beteiligt. Der Hinweis soll von einem Verbündeten gekommen sein. Die Attacke habe in den vergangenen zwei bis drei Wochen stattgefunden, berichtet die Zeitung unter Berufung auf anonyme Quellen.

Die Netzwerke des Weißen Hauses und anderer US-Regierungsstellen und Ministerien sind in der Vergangenheit schon häufiger von Hackern angegriffen worden. Obamas Büro erreichten täglich entsprechende Warnungen, so der Beamte. Laut "Washington Post" gelten die Russen aus Sicht der US-Behörden als Spitzenreiter in Sachen Cyberspionage.

vet/dpa/AP/Reuters



insgesamt 7 Beiträge
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Wolfes74 29.10.2014
1. Naja ...
..."Laut "Washington Post" gelten die Russen aus Sicht der US-Behörden als Spitzenreiter in Sachen Cyberspionage." Sorry den Spitzenplatz belegt ihr schon selber. Übrigens kann laut US-Gesetzgebung ein Hackerangriff als kriegerischer Akt behandelt werden und demenstprechend milit. Schritte eingeleitet werden. Auch den Hacker´n sei Dank - die Frage ist nicht, ob es einen dritten Weltkrieg geben wird - sondern wann. Laßt euch bitte noch 15-20 Jahre Zeit - dann ist es mir wurscht.
gaeltacht 29.10.2014
2. Da fällt mir nur eines ein ...
Was du nicht willst, das man dir tu, das füg' auch keinem anderen zu und lass anderen Wurm in Ruh', denn der hasst Cyber-Spionage gerade so wie du.
Thorkh@n 29.10.2014
3. Wer derart austeilt ...
... muss dann und wann halt auch einstecken können. Selbst, wenn da keine Gemimdaten drüber laufen, so kann man diesen Kanäle trotzdem zum Einschätzen von Lagen nutzen. Erhöhte Aktivität: da ist was im Busch ... und umgekehrt.
Binar 29.10.2014
4. Lol
Keine Sorge Mister President, ich bin sicher, die Hackerangriffe dienen nur der Terrorabwehr. Und nur, wenn die Sicherheit des Landes gefährdet sein sollte, werden die Daten auch ausgewertet. Ist das nicht die Ausrede, die der amerikanische Geheimdienst benutzt, um unschuldige Bürger weltweit zu überwachen? Bei mir überwiegt zur Zeit reine Schadenfreude
narmstrong 29.10.2014
5. Das amerikanische Trauma!
NSA... Wir sind die Guten-alle anderen sind Russen. Mein Gott ist die Welt krank!
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