Sascha Lobo

Der Fall »Drachenlord« Ein jahrelanges Martyrium in Deutschland – und niemand hält es auf

Sascha Lobo
Eine Kolumne von Sascha Lobo
Der YouTuber »Drachenlord« wird seit Jahren von einem Mob gequält, bedroht und belästigt. Nun hat er sich gewehrt und wurde zu einer Haftstrafe verurteilt. Ein katastrophales Versagen von Justiz, Medien und Gesellschaft.
Hassdemo gegen den YouTuber »Drachenlord« (August 2018): Hier wird ein Mensch ohne jeden Ausweg gequält

Hassdemo gegen den YouTuber »Drachenlord« (August 2018): Hier wird ein Mensch ohne jeden Ausweg gequält

Foto: DPA/ NEWS5

Jeden Tag hetzen Internetmobs in Deutschland unschuldige Menschen in die Verzweiflung und noch weiter. Aber noch nie haben sich eine deutsche Staatsanwältin und eine deutsche Richterin faktisch an die Spitze eines hochorganisierten Internetmobs gesetzt. Und anschließend das Opfer gedemütigt, eingesperrt und gebrandmarkt. Genau das aber ist am 21. Oktober 2021 mitten in Deutschland passiert, und damit ist großes Unrecht geschehen. Es gab ein kurzes Palaver in der Öffentlichkeit, dann passierte irgendetwas anderes, das Wochenende brachte die Bundesliga und praktisch niemand interessierte sich mehr für den »Drachenlord«.

Rainer Winkler, so der bürgerliche Name hinter dem Pseudonym »Drachenlord« wurde an diesem Tag vom Amtsgericht von Neustadt an der Aisch wegen gefährlicher Körperverletzung und anderer Straftaten zu zwei Jahren Haft ohne Bewährung verurteilt. Ein empörendes Urteil, das von Unwissen, Unwillen und Unverständnis des Amtsgerichts und der Staatsanwältin zeugt.

Rainer Winkler alias »Drachenlord« ist YouTuber, er verdient sein Geld damit, einige Facetten seines Lebens ins Netz zu stellen. Das ist nicht unbedingt besonders. Aber Winkler selbst ist besonders. Er hat einen breiten, fränkischen Akzent. Er ist dick. Er hat manchmal Hautprobleme. Ein Gutachten, vor Gericht verlesen, hat ihm »verminderte Intelligenz« bescheinigt. Weil er ist, wie er ist, und wagt, sich in der Netzöffentlichkeit zu zeigen, wird er seit 2013 ausnahmslos jeden Tag von einem Zehntausende Menschen starken Hassmob gequält. Wirklich jeden einzelnen Tag.

Die Geschichte des »Drachenlords« ist eine Geschichte der Hassfolklore einer ganzen Generation, eine Art kollektives Squid Game mit einem einzigen Opfer, vielen Tausend Tätern und Millionenpublikum. Es ist auch eine Geschichte der Verachtung von Außenseitern, des Hasses auf dicke und auf nicht besonders smart auftretende Menschen. Die Geschichte des »Drachenlords« zeigt, dass die extremste Form des Cybermobbing in Deutschland dazu führen kann, dass der Staat nicht etwa das Opfer schützt – sondern dazu gebracht werden kann, mitzumobben. Die Geschichte des »Drachenlords« ist damit eine katastrophale Versagensgeschichte der digitalen Gesellschaft, verantwortet von Medien, Politik, Exekutive, Jurisdiktion und dem Publikum.

Die Beleidigungen, Bedrohungen, Herabwürdigungen, die Rainer Winkler im Netz erdulden muss, sind nicht mehr zählbar, sie gehen buchstäblich in die Hunderttausende. Aber der Hassmob aus dem Internet ragt bis in das private Leben des Mannes. Und wie. Sein Haus in einem kleinen, fränkischen Dorf wird immer wieder mit Steinen, Unrat und Farbe beworfen. Hunderte, wenn nicht Tausende Male werden Dinge in seinem Namen bestellt. Er wird tätlich angegriffen. Seine völlig unbeteiligte Schwester wird bedroht. Das Grab seines Vaters wird geschändet, Aufnahmen davon ins Netz gestellt. Die übelsten Beschimpfungen prasseln bis heute jeden Tag auf ihn ein. Phasenweise stehen fast täglich aggressive Gruppen von Schaulustigen vor seinem Haus, oft versuchen sie ihn zu provozieren, um Aufnahmen davon wie Trophäen ins Netz zu stellen.

Nach Auskunft der Polizei finden um Winklers Haus herum zeitweise mehr als zwei Dutzend Polizeieinsätze statt – pro Tag. Winkler wird mehrfach auf menschenverachtende Weise vorgeführt, zum Beispiel als eine junge Frau vorgibt, ihn zu lieben, eine Beziehung mit ihm vorgaukelt und ihn dazu bringt, ihr live gestreamt im Netz einen Heiratsantrag zu machen – worauf sie ihn vor versammeltem Publikum demütigt: »Du bist der fetteste, dümmste Idiot, den ich in meinem ganzen Leben gesehen habe.« Winkler weint, der Mob jubelt und verbreitet das Video des weinenden Winkler.

Die »Hater« lügen. Es handelt sich nicht um ein Spiel

Der Hassmob hat einen Namen, diese Leute nennen sich »Haider«, ausgesprochen halb fränkisch, halb pseudoenglisch, denn Winkler nennt diese Leute in seiner Mundart »Hater«. Die Haider behaupten, Rainer Winkler zu quälen sei ein Spiel, das Drachengame. Das ist eine Lüge, mit der vor allem die Mitläufer im Hassmob, die Medien und damit das unbedarfte Publikum beruhigt werden sollen.

Das Gerücht wird immer wieder gestreut und auch von großen Medien wird verbreitet, Winkler wolle es selbst so. In Wahrheit hatte er nie eine Wahl, versuchte jahrelang, sich zu wehren, und irgendwann damit irgendwie zurechtzukommen. Es handelt sich nicht um ein Spiel, hier wird ein Mensch ohne jeden Ausweg gequält, mit dem vielfach im Netz erklärten Ziel, Rainer Winkler in den Selbstmord zu treiben. Mit der Gefängnisstrafe für Winkler hat der Hassmob nämlich nur ein Zwischenziel erreicht.

Die Haider, auch diejenigen, die nur mal schauen wollen oder so ein bisschen mitschwimmen, sind faschistoide Menschenfeinde. Sie verdienen Verachtung und harte Bestrafung, aber – Laien können das oft nicht recht glauben – Cybermobbing ist in Deutschland bisher kein Straftatbestand. Eine tiefere Analyse der wichtigsten Motivation der Haider ergibt Monströses, das sich in einem Zitat in einem der vielen Chat-Kanäle spiegelt: »Der Drachenlord verdient das alles, weil er dumm ist.« Das »Drachenlord«-Martyrium ist deshalb auch die Kehrseite des ohnehin schwierigen gesellschaftlichen Fetischs Intelligenz.

Die Liste der Qualen geht weiter und weiter, es ist, wenn man halbwegs bei Verstand und Empathie ist, schon beim Lesen kaum aushaltbar. Winkler wird zum ersten deutschen Opfer des sogenannten Swattings. Dabei wird unter Vorspiegelung falscher Tatsachen ein Swat-Team der Polizei zum Sturm auf eine Wohnung angestiftet. Das ist kein Streich, in den USA hat das Swatting bereits mehrere Todesopfer gefordert. Bei jedem Amoklauf, bei jedem Attentat bringen die Haider Falschgerüchte in Umlauf, dass eigentlich Rainer Winkler der Täter sei. Nicht selten fallen sogar Newsseiten darauf herein, zuletzt als Haider behaupten, die Morde mit Pfeil und Bogen in Norwegen Mitte Oktober seien von einem Rainar Winklarson verübt worden und dazu ein Foto von Winkler beim Bogenschießen verbreiten.

Die Bundesrepublik hat dem Hassmob nichts entgegenzusetzen

Im heißen Spätsommer 2018 verabreden sich mehrere Tausend Menschen vor Winklers Haus, ein paar YouTuber haben dazu aufgerufen. Am Ende stehen rund 800 Menschen in der Nähe des Hauses des »Drachenlords«, aus ganz Deutschland, Österreich, der Schweiz. Das Dorf hat 41 Einwohner. Steine, Eier, Böller werden aus dem Hassmob vor Ort geworfen, schon einige Zeit vorher war mutmaßlich durch einen Steinwurf die Terrassentür seines Hauses zersplittert. Irgendwann wird eine trockene Wiese in Brand gesetzt. Im Haus sitzt Rainer Winkler und hat Todesangst vor einem echten, offensichtlich gewaltbereiten, internetbasierten Mob. Denn obwohl die Polizei bei diesem Hassevent mit einem Großaufgebot vor Ort ist und vermutlich das Schlimmste verhindert, kann sie Winkler letztlich nicht schützen. Sonst würde er nicht fast jeden Tag seit spätestens 2017 in seinem Haus belästigt oder gar belagert.

Die bittere Erkenntnis des Falles »Drachenlord« ist: Wenn ein Tausende Köpfe starker Hassmob im Netz beschließt, eine Person fertig zu machen – kann die Bundesrepublik dem nichts entgegensetzen. Schlimmer noch – der Hassmob ist durch die Unwissenheit und den Zynismus von Staatsorganen und der medialen wie sozialmedialen Öffentlichkeit in der Lage, den Staat zum Komplizen zu machen.

»Wir bringen Winkler in den Knast« juchzen die Haider in dem Film, den sie von den Angriffen auf ihn gemacht haben, der auch vor Gericht abgespielt wird. Wo sie ihn aufs Blut reizen, ihn mit vorher erprobten und im Netz verbreiteten Strategien dazu bringen wollen, sich zu wehren. Welche Sätze verletzen ihn besonders? Wo kann er kaum anders, als zu reagieren? Die Haider sind schwache, bösartige Menschen. Die von ihnen gefilmte Selbstverteidigung des Rainer Winkler in höchster, jahrelang angestauter Verzweiflung soll als gefährliche Körperverletzung ausgelegt werden. Die Richterin fällt spektakulär naiv darauf herein und sagt dann einen Satz, der zu den schlimmsten Opferverhöhnungen der deutschen Nachkriegsgeschichte gehört: »Dieses Verfahren ist ein trauriges Beispiel dafür, welche Folgen Hass und Mobbing im Internet haben.« Ja, nämlich dass der Staat in Form einer Freiheitsstrafe für das Opfer mitmobbt.

Der Deal des Gerichts hätte ihn ins Nichts gestürzt

Zu Prozessbeginn hatte das Gericht Winkler einen Deal angeboten, der nichts war als eine Farce. Er hätte eine Bewährungsstrafe bekommen, wenn er »seine Arbeit als Internet-Reizfigur ganz aufgibt.« Eine Täter-Opfer-Umkehr und eine groteske Verzerrung der Realität, denn die Arbeit von Winkler ist es, YouTube-Filme zu machen. Eine Internet-Reizfigur ist er, weil er gegen seinen oft flehend vorgetragenen Willen von Tausenden Menschenfeinden dazu gezwungen wurde. Winkler verdient sein Geld mit seinen Netzauftritten, er kann nichts anderes. Das aufzugeben, würde ihn ins Nichts stürzen, genau dorthin, wo die Haider ihn in ihrem Vernichtungswahn haben wollen. Aufhören würden die Qualen damit aber ohnehin nicht, mehrfach hatte Winkler über Monate auf einzelnen Plattformen pausiert, der Hassmob attackierte ihn beinahe unvermindert bitter weiter – um das Ende seiner Pausen zu provozieren.

Der vorgeschlagene Deal des Gerichts war ungefähr, als würde man einem Opfer häufiger Raubüberfälle vorschlagen, einfach nicht mehr zur Arbeit zu gehen, damit die Raubüberfälle aufhören. Winkler musste ablehnen, die Richterin verhöhnte ihn auch dafür (»Mir bleibt die Spucke weg«). Winkler lässt durchblicken, dass ihn seine Arbeit am Leben hält, und wer wollte das bezweifeln?

Der Journalist Lars Wienand hat den Prozess intensiv vor Ort verfolgt und einen der nicht besonders vielen klugen Artikel  zum »Drachenlord« geschrieben. Er verfügt auch über ein fast wörtliches Protokoll des Gerichtstermins. Es ist ein erschütterndes Dokument, weil es das erbärmliche Versagen von Staatsanwältin und Richterin so greifbar macht. Wienand schreibt: »Die Staatsanwältin hält Winkler vor, Schuld immer nur bei anderen zu suchen, obwohl er auch beteiligt sei. Winkler ist Opfer und Täter, das ist oft zu hören im Prozess« (unter anderem auch von der Richterin).

Der Hassmob arbeitet an einer Täter-Opfer-Umkehr

Winkler ist nicht Opfer und Täter. Winkler ist ein Opfer, das unsagbar gequält wurde und dem nichts blieb, als sich zu wehren. Staatsanwältin und Richterin haben damit genau die Täter-Opfer-Umkehr staatlich festgezurrt, an der der Hassmob seit vielen Jahren absichtsvoll arbeitet. Mit aufwendigsten Mitteln. Es kursieren viele Fälschungen von Videos, wo Winkler Worte in den Mund gelegt werden, die er so nie gesagt hat. Ebenso haben sich die Haider zur Aufgabe gemacht, ihn immer wieder zu reizen, um ihm bestimmte Sätze zu entlocken, die aus dem Kontext gerissen teilweise monströs wirken. Auf dieser Basis behaupten sie, Winkler sei Holocaust-Leugner, Rassist, Frauenfeind und so weiter und so fort.

Über Jahre haben die Haider so dafür gesorgt, dass die Ergebnisse einer oberflächlichen Recherche Winkler als schlimme Person erscheinen lassen. Eine Person, bei der man eben zögert, zu helfen, und genau das ist das Ziel. Zur Hassstrategie des Mobs gehört die Vereinzelung Winklers, der soziale Preis, ihn zu unterstützen, wird hochgetrieben, man wird dann leicht selbst zum Ziel der Haider.

Wenn man dem »Drachenlord« öffentlich zur Seite springt, tauchen verlässlich Leute auf, die vermeintlich freundlich fragen, ob man tatsächlich einen »verurteilten Gewalttäter, Rassisten und Holocaust-Leugner« verteidigen möchte. Inklusive vorgeblicher Beweise, oft kommen dort die manipulierten und aus dem Zusammenhang gerissenen Clips zum Einsatz. Die Haider nutzen aus, dass es in vielen Teilen der Gesellschaft eine höhere Sensibilität für diskriminierende Aussagen gibt – und dass sich Winkler aufgrund seiner Verfasstheit leichter provozieren und zu Unüberlegtheiten hinreißen lässt. Für Außenstehende mögen seine Reaktionen auf das organisierte Mobbing höchst ungeschickt wirken, aber das spielt weder für die Bewertung der Lage eine Rolle, noch rechtfertigt es in irgendeiner Weise das Tun der Täter.

Natürlich hat sich Winkler in den Jahren der Online-Offline-Belagerung durch den Hassmob verändert, oberflächlich betrachtet nicht nur zum Positiven, wer hätte das nicht? Er ist reizbarer geworden, ist desillusioniert, was den staatlichen Schutz für Psyche, Leib und Leben angeht. Er hat für sich Schutzmechanismen gefunden, um das aufgezwungene Martyrium überhaupt aushalten zu können. Und natürlich hat sich Winkler streng genommen falsch verhalten – aber aus einer tiefen, unentrinnbaren Verzweiflung und erzwungenen Alternativlosigkeit heraus.

Rainer Winkler, der »Drachenlord«, kann nichts dafür, dass Tausende ihn mit größter Freude seit Jahren quälen, rund um die Uhr. Die schlichte Wahrheit ist, dass Winkler einfach nicht immer in der Lage ist, die ihm gestellten Fallen zu erkennen. Auf diese Weise sollen Öffentlichkeit und auch die Mitläufer-Haider getäuscht werden: Es ginge ja nur gegen jemanden, der selbst bösartig sei. Psychologisch handelt es sich um die gleiche Selbstentlastung, mit der sich Henker in Diktaturen einreden, es treffe ja nicht die Falschen.

Die Täter müssen massenhaft zur Rechenschaft gezogen werden

Und leider finden sich in den Medienbeiträgen über Winkler fast immer Echos dieser Strategie der Haider: Dass Winkler ja auch irgendwie Täter sei. Dass irgendwie beide Seiten eine Verantwortung trügen. Wer so etwas schreibt, fällt auf eine ausgefeilte Mobbing-Strategie herein. Im SPIEGEL hat eine Cyberpsychologin fabuliert , es handele sich um einen komplexen Konflikt. Nichts könnte weiter von der Wahrheit entfernt sein. Es handelt sich um einen sehr simplen, aber eben gruselig bösen Konflikt: Viele Tausend Menschen quälen einen erkennbar einfachen, dicken Mann.

Es ist die bitterste Schulhofisierung der deutschen Öffentlichkeit, »Herr der Fliegen« meets Social Media. Es ist, als würde der kleine Willi von den Klassenbullys in den Mülleimer gesteckt und der Schulleiter bestraft Willi für seinen Missbrauch des Mülleimers. Und, weil er sich gewehrt hat. Das und nichts anderes ist der Kern, alles andere ist absurde Fehlinterpretation, von den Haidern provoziert.

Dass Winkler selbst nachweislich zurückschlug, muss als Notwehr eines Mannes betrachtet werden, dessen Martyrium über inzwischen fast zehn Jahre von nichts und niemandem aufgehalten werden konnte. Der selbst von großen Medien verspottet wird. Der das Opfer einer kollektiven Hassfolklore ist und das Spottopfer einer ganzen Generation.

Rainer Winkler ist die erste Person in Deutschland, die auf diese Weise mithilfe des Netzes gezielt vernichtet werden soll. Er wird nicht die letzte sein, wenn die Gesellschaft nicht herausfindet, wie Cybermobbing wirkungsvoll eingedämmt werden kann und wenn die Protagonisten nicht massenhaft zur Rechenschaft gezogen werden. Zum Beispiel für die Bildung eines organisierten Online-Hassmobs. Wenn Winkler tatsächlich jahrelang ins Gefängnis gehen wird oder wenn er sich irgendwann das Leben nehmen sollte – dann gibt es konkrete Schuldige.

Nicht nur den Hassmob samt seinen Zuschauern und Schaulustigen, sondern eben auch diejenigen, die sich auf verschiedene Arten an seinem Martyrium beteiligt haben. Oder es zuließen. Oder es für nicht so schlimm hielten. Oder irgendwie unterhaltsam fanden.

Inzwischen ist die Staatsanwältin in Berufung gegangen – ihr ist die Strafe für Rainer Winkler nicht hart genug. Was ist sie nur für ein Mensch, muss man sich zwangsläufig fragen. Meine Antwort wäre: Die Staatsanwältin und die Richterin sind Menschen, die ihre Menschlichkeit hinter einer toxischen Mischung aus Unwissen, Unwillen und Prinzipienreiterei versteckt haben. Sie sind Teil des Problems.

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