Cambridge-Analytica-Affäre Facebook vor Milliardenvergleich wegen Datenschutzskandalen

Es ist eine gigantische Summe, die Facebook wegen des Cambridge-Analytica-Skandals zahlen soll. Grundlage ist ein Vergleich zwischen der US-Handelsbehörde und dem Onlinekonzern.

Facebook-Chef Mark Zuckerberg
REUTERS / Leah Millis

Facebook-Chef Mark Zuckerberg


Nach mehr als einjährigen Ermittlungen gegen Facebook wegen Datenschutzverstößen hat die US-Handelsbehörde FTC einem Medienbericht zufolge einem Milliardenvergleich mit dem Online-Riesen zugestimmt.

Die fünf leitenden Vertreter der Kommission hätten in dieser Woche mit drei zu zwei Stimmen für eine Zahlung von rund fünf Milliarden Dollar (4,4 Mrd Euro) votiert, schrieb das "Wall Street Journal" unter Berufung auf eingeweihte Kreise. Die FTC und Facebook lehnten einen Kommentar hierzu ab.

Facebook hatte sich bereits auf eine Strafe eingestellt und im April mitgeteilt, dass sich diese auf fünf Milliarden Dollar belaufen könnte. Die FTC hatte im Zuge des Cambridge-Analytica-Skandals vor über einem Jahr eine Ermittlung eingeleitet.

Die Datenanalysefirma, die im US-Wahlkampf auch für den späteren Präsidenten Donald Trump arbeitete, hatte Daten von Millionen von Nutzern bei Facebook abgreifen können. Seit der Affäre ist der Internetkonzern durch weitere Datenschutzverstöße noch tiefer in die Kritik geraten.

tin/dpa

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