Werbeblocker Österreichs Wettbewerbsbehörde prüft Google-Geschäfte

Darf sich Beinahe-Monopolist Google eine Vorzugsbehandlung im Netz erkaufen? Das prüft die österreichische Bundeswettbewerbsbehörde. Google-Konkurrenten hatten sich über die Geschäftspraktiken des US-Konzerns beschwert.

Logo von Adblock Plus: Werbeunternehmen zahlen an den Werbefilter
DPA

Logo von Adblock Plus: Werbeunternehmen zahlen an den Werbefilter


Google hat für eine Vorzugsbehandlung seiner Anzeigen bei der Software Adblock Plus bezahlt. Der Filter der umstrittenen Software Adblock Plus blendet eigentlich Online-Werbung aus. Google hat dem Anbieter des Programms Geld gezahlt - und Google-Anzeigen werden durch den Filter gelassen.

Wegen dieses Geschäfts haben sich Unternehmen aus Österreich und der Schweiz bei der österreichischen Bundeswettbewerbsbehörde (BWB) beschwert. BWB-Chef Theodor Thanner bestätigte eine Untersuchung. Es gehe um den Vorwurf, dass Google seine marktbeherrschende Stellung missbräuchlich verwendet hat.

lis



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aurichter 30.10.2013
1. Wäre ja nicht neu
und nicht das erste mal daß Unternehmen für solche Programme Gelder locker machen, um irgenwelchen Restriktionen zu umgehen. Das dumme ist nur, daß es zuviel Freiwillige im Net gibt, die eben aktuelle und passende Filterlisten zur Verfügung stellen. Wenn hier und gerade bei AdBlock+ etwas auffällig wird, dann spricht es sich relativ schnell herum. Allerdings wird man diese Untersuchung genau verfolgen, davon kann man ausgehen.
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