Angespielt Pikmin

Mit "Flower" blüht die Konsole auf, mit "World of Goo" verschleimt sie. "Killzone 2" schießt erschreckend langweilig, während "Skate 2" die Daumen fordert und mit "Pikmin" ein geheimer Klassiker wiederkehrt. Die wichtigsten Spiele des Monats

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Ein altes Spiel in neuer Aufmachung? Nicht mal das. Was Nintendo hier vorlegt, könnte als Frechheit gedeutet werden. Da wird ein geheimer Klassiker für den Gamecube mal schnell unter dem Label "New Play Control" mit einer auf die Wii-Konsole angepassten Steuerung wiederveröffentlicht.

Dabei wurde weder die Grafik überarbeitet, noch das Gameplay groß verändert. Man könnte sich darüber ärgern, dass ein Spiel, dessen erste Ausgabe mit Glück auf dem Grabbeltisch zu finden ist, jetzt rund 30 Euro kostet. Und dann legt man es ein und vergisst das alles sehr schnell. Denn immer noch ist "Pikmin" ein tolles Spiel. Es ist ein Strategiespiel für die Konsole, das einfach funktioniert. Dabei wirkt die Grundidee erstmal ziemlich bizarr: Da stürzt der Astronaut Olimar mit seinem Raumschiff auf einen fremden Planeten. Nach dem Crash muss er seine Rakete wieder zusammenbauen und benötigt dafür die Hilfe der Pikmin.

Das sind kleine verschiedenfarbige Blumenwesen, die vor allem in Truppstärke agieren. Sie reißen Mauern nieder, kämpfen gegen Marienkäfer und bauen Brücken über Gewässer. Wenn sie ein Raketenteil gefunden haben, bringen sie es zurück zum Schiff. Ds ist auch sieben Jahre nach dem Erscheinen des Originals immer noch niedlich, herausfordernd und einfach zauberhaft.

"Pikmin" von Nintendo, für Nintendo Wii , ca. 30 Euro; USK: ohne Altersbeschränkung

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