Angespielt Super Mario Galaxy


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Wer "Super Mario Galaxy" spielt, wird sich irgendwann misstrauisch die Frage stellen müssen, ob elektronisch übertragbare Glücksdrogen vielleicht doch schon erfunden wurden. Unbedarft legt man das Spiel in die Wii-Konsole ein, folgt bald einem weißen Kaninchen und taucht damit in ein nahezu psychedelisches Spielewunderland ein, in dem man sich mit dem ersten jauchzenden Sprung von Mario in ein Kind verwandelt.

Mit einem glücklichen Lächeln steuert man den rotbemützten Klempner über fremde Planeten, lässt ihn mit einem Schlenker aus dem Handgelenk durchs All fliegen und zieht gefräßigen Pflanzenbabys am Schwanz. Nebenbei fliegt Mario als Biene verkleidet in Blüten und surft auf einem Rochen durch eine Wildwasserbahn. "Super Mario Galaxy" geht so verschwenderisch mit Ideen um, dass man ahnt: Hiervon wird noch in fünf Jahren kopiert werden. Vorerst aber kann man sich beglückt zurücklehnen und das neben "Portal" erstaunlichste, entzückendste und vor allem beste Spiel des Jahres genießen.

"Super Mario Galaxy" von Nintendo, für Nintendo Wii, ca. 45 Euro; USK: ab 6 Jahren

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