Nielsen-Studie Game-Markt in Europa größer als in den USA

In der Europäischen Union wurde im Jahr 2007 mehr mit Computer- und Videospielen umgesetzt als in den USA. Der knapp größte Markt ist immer noch Asien. Die Studie zeigt auch: Videospiele sind in Europa Mainstream-Familienunterhaltung.


In Europa wurden der von den Nielsen-Marktforschern durchgeführten Studie zufolge im vergangenen Jahr 7,3 Milliarden Euro mit Computer- und Videospielen umgesetzt. In den USA waren es 6,9 Milliarden, in Asien 7,4 Milliarden, also gerade einmal hundert Millionen Euro mehr als in Europa.

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Wie einem Bericht des Branchendienstes Gamesindustry.biz zu entnehmen ist, zeigt die Erhebung auch, dass digitale Spiele in Europa längst zur Mainstream-Unterhaltung gehören. In Großbritannien etwa sind Videospieler nach Angaben der Studie im Durchschnitt 33 Jahre alt, 42 Prozent der Gamer dort haben schon eigene Kinder.

In ganz Europa gaben dem Bericht zufolge 81 Prozent der befragten Eltern an, sie spielten gern mit ihren Kindern digitale Spiele. 72 Prozent nannten das einen "Zeitvertreib, der Spaß macht". Über das Fernsehen und Kino sagten das gleiche nur 68 Prozent der Befragten, berichtet Gamesindustry.biz. 57 Prozent glaubten, dass Spiele "die Phantasie anregen". Über Filme sagten das nur 48 Prozent und über das Fernsehen nur 35.

cis



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