GMX Mail-User müssen Geld bringen

Als kostenloser E-Mail-Service ist GMX groß geworden. Jetzt soll an den Mail-Nutzern auch verdient werden.


Hamburg - Der E-Mail-Dienstleister GMX muss schnell profitabel werden. Ralph Dommermuth, Chef des Mehrheitsgesellschafters United Internet sagte gegenüber manager magazin.de: "GMX hat noch bis Ende 2001 genug Geld in der Kasse."

Bisher finanziert sich GMX überwiegend aus Werbung. Das neue Geschäftsmodell ist ein Informationsportal. Kooperationspartner sollen dafür zahlen, dass sie ihre Inhalte und Produkte den 7,8 Millionen GMX-Nutzern anbieten können. Der Neustart von GMX ist zur Cebit im März 2001 geplant.

Dommermuth verlangt von der neuen Führungsriege Andreas Gauger (Vorstand Produktmanagement), Andreas Biel (Vorstand Vertrieb), Achim Weiss (Vorstand Entwicklung), GMX schnell profitabel zu machen. An einen Verkauf ihrer GMX-Anteile, über den zuletzt immer wieder spekuliert worden war, denke man bei United Internet vorerst nicht.

GMX hat sich auf E-Mail- und Messaging-Dienste spezialisiert. Zurzeit zählt das Unternehmen über 7,8 Millionen Mitglieder. Die United Internet AG, Montabaur, ist eine Holding- und Managementgesellschaft, die bislang Anteile an 17 Internet-Unternehmen hält. United Internet ist mit 70 Prozent an GMX beteiligt.



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