Handy-Kameras Japan sagt Cheese

Handys heute, das sind zunehmend Telefotofonieapparate. iMode sei Dank entstand der erste Markt für solche Hybrid-Geräte in Nippon: Der Frühstart beschert den japanischen Herstellern eine Führungsposition.


Foto-Handy Sony Ericsson T 68i: Japanische Firmen führen im schnellstwachsenden Marktsegment
obs/Vodafone

Foto-Handy Sony Ericsson T 68i: Japanische Firmen führen im schnellstwachsenden Marktsegment

In den ersten neun Monaten 2002 seien weltweit 9,5 Millionen Kamera-Handys verkauft worden, 7,9 Millionen davon in Japan, heißt es in einer am Montag veröffentlichten Studie des US-Marktforschungsunternehmens Strategy Analytics. Marktführer sei der japanische Sharp-Konzern mit einem Absatz von drei Millionen Stück, gefolgt von NEC, Panasonic und Toshiba.

Der weltgrößte Handy-Hersteller Nokia hinkt dagegen in diesem Marktsegment hinterher. Experten schätzen, dass der finnische Konzern bisher gerade einmal 220.000 Kamera-Handys verkauft hat.

In dem ansonsten stagnierenden Handy-Markt ist das Segment der Mobiltelefone mit Kameras, mit denen Nutzer Fotos machen und per Handy verschicken können, das dynamischste. Es macht allerdings nur rund vier Prozent des gesamten Mobiltelefon-Marktes aus. Vom zweiten auf das dritte Quartal 2002 stieg die Zahl der verkauften Kamera-Telefone um mehr als 40 Prozent auf 4,6 Millionen. In Japan gibt es diese Technologie schon seit zwei Jahren auf dem Markt, während die Werbung für solche Dienste in Westeuropa gerade erst anläuft. Im dritten Quartal wurden in dieser Region nur rund 200.000 Kamera-Handys abgesetzt.



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