Kameraschutz Die besten kleinen Fototaschen

Von Christian Rottenegger

2. Teil: Dörr Action No.4


Zu Beginn gleich die günstigste, eine der leichtesten, aber auch die schlichteste Fototasche im Test: Die Dörr kostet gerade einmal 25 Euro, wiegt nur 480 g und hat abgesehen vom verstärkten Boden mit Kunststofffüßen nur wenige Extras zu bieten. Das vergleichsweise dünn gepolsterte Fotofach fasst eine Spiegelreflexkamera mit angesetztem Objektiv, einen kleinen Blitz und eine Wechseloptik.

Die Teile sitzen stabil in ihren Kammern, zumal der Fotograf die Trennelemente dank des durchweg haftenden Innenfutters beinahe beliebig positionieren kann. Die drei Zubehörtaschen an den Seiten und an der Front wirken etwas rudimentär: Nur eine verfügt über zwei schmale Innenfächer, in denen Kleinteile unterkommen. Dörr setzt zudem auf der Innenseite des Deckels ein Netz mit Reißverschluss auf.

Da der jedoch unverdeckt ist, verkratzt auf Dauer womöglich der Kameramonitor. Auch die übrigen Reißverschlüsse liegen ungeschützt bloß, weshalb die feh lende Regenschutzhülle umso mehr abgeht. Der dicke, weiche Griff trägt sich außerordentlich angenehm. Das Schulterpolster fällt zwar etwas klein aus, rutscht aber wegen seiner haftenden Innenseite nicht so leicht ab. An mehreren Nähten unseres Testmusters lösten sich die Fäden.

Fazit: Eine sehr günstige und leichte Fototasche, in der man eine kleine Kameraausrüstung stabil unterbringt. Gut für kleinere Touren, bei denen es nicht zu rau hergeht. Kauftipp Preis/Leistung.



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