Laptop-Akkus Auch Fujitsu ruft Geräte zurück

Wieder Probleme mit Laptop-Akkus: Der Elektronikriese Fujitsu hat 287.000 solcher Geräte zurückgerufen. Wieder sind es Akkus aus dem Hause Sony, die für den Rückruf verantwortlich sind - sie gelten als Brandrisiko.


Wie die Nachrichtenagentur Kyodo am Mittwoch berichtete, hatte Fujitsu bereits vor wenigen Tagen angekündigt, die Sony-Akkus zurückzurufen, weil es unter Umständen zu einer Überhitzung kommen könnte. Es waren aber zunächst keine weiteren Details über die Zahl der betroffenen Teile genannt worden. Von Unternehmensseite war zunächst keine Bestätigung der Meldung zu bekommen, auch Informationen über betroffene Modellserien gibt es bislang nicht.

Der japanische Elektronikhersteller schließt sich mit dem Schritt anderen Computerfirmen wie Dell, Apple, Toshiba und Lenovo an, die zusammen Millionen von Akkus aus tragbaren Computern ersetzen. Die Batterien gelten als Brandgefahr.

Für Sony ist die neuerliche Rückrufaktion ein weiterer schwerer Schlag: Schon die vorangegangenen Ankündigungen anderer Hersteller hatten den Aktienkurs des Unternehmens kräftig nach unten getrieben - ebenso wie die Tatsache, dass Sonys neue Spielkonsole in Europa verspätet auf den Markt kommt und die Gerüchte über Probleme bei der Produktion nicht abreißen.

cis/AP/rtr

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