Legal Reverse Engineering


Unter Reverse Engineering wird das "Nach-Entwickeln" eines Programms verstanden: Ausgehend von den Leistungen einer Software und der Grundstruktur des Codes, in dem sie verfasst ist, wird analysiert, welche Programmierschritte durchgeführt werden müssen, um zu einer beabsichtigten Leistung zu kommen. Der Code des Ursprungsprogramms und des durch Reverse Engineering entworfenen Klons können sich hochgradig ähneln, müssen es aber nicht.

Reverse Engineering hat eine große wirtschaftliche Bedeutung vor allem bei der so genannten "Migration" von Computersystemen: Der Anpassung veralteter Software an neuere Softwareplattformen. Der Reverse Engineer geht dabei von der Frage aus, wie eine Software zu modifizieren ist, um unter veränderten Grundbedingungen gleiche oder bessere Leistungen zu erbringen - das ist erheblich preiswerter als ein Neukauf oder gar die Neuentwicklung von Programmen.



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