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27. Juni 2007, 09:14 Uhr

Anarchie im Netz

Die Gratis-Kultur

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Software-Entwickler und Hacker, Musik-Fans und Künstler, Juristen und Wissenschaftler machen mobil gegen das Urheberrecht. Eine globale Bewegung gegen das geistige Eigentum streitet für legale Tauschbörsen und offene Software-Quellcodes. Im Netz soll die Freiheit grenzenlos sein.

Farmer Tinie Causby aus North Carolina hatte im Jahr 1945 den Verlust einiger Hühner zu beklagen. Tiefflieger der U. S. Air Force über der Ranch der Causbys hatten die Tiere so verängstigt, dass sie, wie der Sheriff später feststellte, gegen die Scheunenwand flogen und beim Aufprall starben.

Tinie Causby verklagte die Vereinigten Staaten, und zwar mit Recht. Das Grundeigentum der Farmer in den USA umfasste traditionell nicht nur den Boden unter der Immobilie, sondern auch die Luft darüber. Wie weit nach oben, ob bis zu den Sternen, darüber allerdings stritten die Rechtsgelehrten noch. Doch bis in Flughöhe war die Sache klar: Der Überflug der Air Force, keine Frage, war demnach Hausfriedensbruch.

Der Oberste Gerichtshof der Vereinigten Staaten nahm sich der Sache an. Es sei, erkannte der weise Richter Douglas, "eine alte Lehrmeinung, dass gesetzmäßiger Grundbesitz bis an den Rand des Universums reicht". Causby könne seine Klage gleichwohl nicht gewinnen: "Der gesunde Menschenverstand revoltiert bei dem Gedanken."

Das hochreichende Recht auf Eigentum, erkannte der Jurist, stamme aus den Zeiten, als die Menschen noch nicht glaubten, dass sie fliegen können. Würde man es weiter gelten lassen, müsste der Sheriff alle Flugzeuge wegen Hausfriedensbruchs verhaften. Der weise Richter Douglas und der schrullige Farmer Causby: Die Anekdote aus dem vorigen Jahrhundert begeistert die Netzwelt. Lawrence Lessig, streitbarer Rechtsprofessor von der Stanford-Universität, hat die Geschichte ausgegraben, um seinen Jüngern und seinen Gegnern zu erklären, wie es funktioniert, wenn der Fortschritt und das Recht zusammenstoßen. Das Recht muss weichen.

Das Recht muss dem Fortschritt weichen: Dies ist die griffige Formel einer online und offline um sich greifenden Rebellion. Software-Entwickler und Hacker, Musik-Fans und Künstler, Juristen und Wissenschaftler machen mobil gegen das Urheberrecht.

Die Causbys, das sind die anderen: die Verleger, die Musikproduzenten, die Multis, die unter Berufung auf ihre angestammten Rechte an den Ideen und der Musik und dem Wissen sich dem Fortschritt entgegenstemmen, der sich global im Netz manifestiert. "Die Causbys konnten sich auf ihre Farmen stellen, tote Hühner in der Hand, und ihre Fäuste gegen diese neumodischen Techniken schwingen, so viel sie auch wollten", tönt der Wortführer Lessig, "gegen einen offensichtlichen Gemeinnutz hatte ihr Privatinteresse keine Chance."

Hohe Töne, als würde mit der Freiheit im Internet der Traum vom Fliegen ein zweites Mal durchgekämpft: Die Befreiung von der Erdenschwere des "geistigen Eigentums" bedeutet nicht nur die Legalisierung von Tauschbörsen und die Öffnung der Software-Quellcodes. Die große Idee: grenzenlose Freiheit im Netz, Freiheit schlechthin.

Irgendwie "kommunistisch" klinge das, hieß es kürzlich in einem Vortrag aus der Microsoft-Zentrale. Soll es ja auch: Der weltgrößte Software-Multi gilt den Kritikern als Beispiel, wie sich wenige Kapitalisten die Produktionsmittel der Wissensgesellschaft unter dem Schutz des Urheberrechts angeeignet haben und nun die Geistesproletarier erbarmungslos ausbeuten.

Das Netz hat das Recht des Wissenskapitalismus fragwürdig gemacht. "Man muss blind sein, um nicht zu merken, dass die Tage des Urheberrechts gezählt sind", sagt der niederländische Kunstökonom Joost Smiers. Das "Urheberrecht war ein Geschäftsmodell für eine kurze Spanne des 20. Jahrhunderts", tönt Rasmus Fleischer, der Mitbegründer einer der größten Tauschbörsen in Schweden.

Dass mit dem überkommenen Geschäftsmodell irgendetwas nicht mehr stimmt, wurde allen Beteiligten deutlich, als im Mai 2000 der Schlagzeuger der Hardrockband Metallica mit einem Lastwagen vor dem Firmensitz der Napster-Tauschbörse im kalifornischen San Mateo vorfuhr und medienwirksam begann, 13 Kisten abzuladen. In den Kisten waren Ausdrucke von 317.377 Napster-Nutzernamen. All diese Kunden, klagten die Hardrocker, hätten Metallica-Songs über Napster angeboten. Man solle ihnen das verbieten.

Napster sperrte tatsächlich allen 317.377 Usern den Zugang, natürlich erfolglos, weil die Anbieter sich gleich darauf wieder unter neuem Namen anmelden konnten.

Der Rest ist bekannt, Napster wurde vorerst verboten, doch das Ringen zwischen der Musikindustrie und dem tausendköpfigen Ungeheuer des File-Sharing ging erst richtig los. Irgendwie, das wird seitdem immer deutlicher, ist das Urheberrecht tatsächlich kein adäquates Mittel mehr, das geistige Eigentum vor der Netz-Community in Schutz zu nehmen.

In allen Ländern der Welt bessern die Gesetzgeber ständig nach. Zwei Urheberrechtsnovellen mussten die Deutschen unter dem Druck Brüsseler Vorgaben ins Werk setzen, die von der Musikindustrie verdammten Downloads zu bekämpfen. Jedes Angebot und praktisch auch jeder Konsum von Musik im Netz außerhalb der kommerziellen lizenzierten Marktplätze wie iTunes ist verboten und kann verfolgt werden.

Ist nun Ruhe im Kasten? Überhaupt nicht. Der Tausch geht weltweit fast unvermindert weiter, die CD-Verkäufe der Musikindustrie sacken weiter ab. Das Internet scheint resistent gegen Recht.

DRM - Notwehr gegen die eigene Kundschaft?

Die Musik-Multis, vom globalen Konsumrausch der Nutzer überrollt, versuchten, ihre Rechte mit Technik zu sichern. DRM - Digital Rights Management - ist ein Knopf im Ohr der flüchtigen Ware. Downloads und CDs, mit dem DRM-Virus geimpft, sollten immun sein gegen unerwünschte Kopie und Weiterverbreitung.

Doch der Versuch gilt als gescheitert. Allzu schnell können Hacker den Kopierschutz knacken. CDs mit Schutz laufen mitunter überhaupt nicht richtig, eine gesetzlich erlaubte Privatkopie für Freunde ist unmöglich. Downloads mit eingeschränkter Verwendungsmöglichkeit verärgern zudem die Kundschaft der legalen Musikplattformen - die dasselbe Produkt auf der illegalen Nachbarplattform gratis und ohne Einschränkungen bekommen kann.

iTunes, der größte Anbieter, zog vor kurzem die Konsequenzen und verzichtete zusammen mit dem Lizenzgeber EMI auf das unpopuläre DRM. Die Gemeinde jubelt: Das ist praktisch ein Verzicht aufs Urheberrecht im Netz.

"Internauten" nennen sich in Frankreich die Aktivisten gegen rechtliche Barrieren der Netzkommunikation. Die Parti Pirate Français will in die Politik mit der Forderung nach "Abschaffung des klassischen Urheberrechts" und der "Freigabe von nicht kommerziellem Filesharing". Piratenparteien entstehen überall in Europa und in USA. Seit September vergangenen Jahres auch in Deutschland: "Wir wollen die Kernfragen der Wissensgesellschaft angehen", sagt deren Vorsitzender Christof Leng.

Der hohe Ton der Weltverbesserung kommt ins Schwingen, weil sich Gut und Böse im Rechtsstreit ums Internet wegen der oft überzogenen Aktionen der Rechte-Inhaber scheinbar ganz einfach auseinanderhalten lassen.

Jesse Jordan gehört zu den Guten. Der Student der Informationstechnik aus New York bastelte Anfang 2003 eine Suchmaschine, mit der er das institutsinterne Info-Netzwerk seiner Uni auf Vordermann brachte. Eine kleine geniale Weiterentwicklung für das elektronische Ablagesystem der Institutsmitarbeiter.

Am 3. April 2003 wurde Jesse vom Dekan informiert, dass der Verband der amerikanischen Tonträgerindustrie ihn verklagen werde. Mit der Super-Suchmaschine seien auch einzelne Musikstücke zu finden, die Leute aus dem Institut im System abgelegt hätten.

Insgesamt mehr als hundert Abrufe, gleich Urheberrechtsverletzungen, wollten die Musikaufseher ausgemacht haben. Die Leute mit den toten Hühnern in den Händen verlangten vom kleinen Jesse 15 Millionen Dollar.

"Wir brauchen die Musikindustrie nicht, aber die Musikindustrie braucht uns", ist der Schlachtruf der Kämpfer gegen das Urheber-Unrecht. Schweden ist ein Zentrum der Protestkultur, die Musik- und Filmpiraterie zur subversiven Waffe gegen die Unterhaltungs-Monopole wendet. "Pirate Bay" ist eine schwedische Basis zum illegalen Download neuester Hollywood-Filme, die weltweit Kundschaft und Werbekunden hat.

Und Pirate-Bay-Mitbegründer Fredrik Neij gilt auch in den Vereinigten Staaten als Vorkämpfer für die Guten. In San Francisco wurde er auf einer Geschäftsreise von einer Schulklasse überrannt, die ihn an seinem Pirate-Bay-T-Shirt erkannt hatte: Die Kleinen fotografierten den Fremden wie den Popstar aus einer fremden Welt.

Dem gefürchteten Boss der Filmvereinigung MPAA, Jack Valenti, muss so ein Alien Angst machen. Valenti kündigt denn auch an, gegen Neij und Co. seinen "eigenen Krieg gegen den Terrorismus" zu führen. Wenn die neuen Hollywood-Streifen weltweit bei Pirate Bay verteilt werden, kann Valenti seinen Laden dichtmachen. Hollywood-Filme wird es dann bald nicht mehr geben.

Die offenkundige Schwäche des Urheberrechts könnte der lange gesuchte Angelpunkt sein, den globalisierten Kapitalismus ins Wanken zu bringen. Attac hat eine Arbeitsgruppe mit dem eher altdeutschen Namen "Wissensallmende und Freier Informationsfluss" gegründet. Eine in Deutschland gegründete Gruppe namens Oekonux wirft die Frage auf, ob "freie Software bereits die Keimform einer künftigen, nicht kapitalistischen Gesellschaft ist". Die Frage ist nicht so irre, wie sie klingt. Die ersten ernsthaften Versuche, bei der Software-Entwicklung vom traditionellen Urheberrechtsschutz abzuweichen, sind tatsächlich von der Idee getrieben, die Welt vom Microsoft-Kapitalismus zu befreien.

Der Befreier ist Richard Stallman, ein Tüftler, der einst am amerikanischen Elite-Wissenschaftszentrum MIT in Massachusetts tätig war. Stallman hat das freie Betriebssystem GNU entwickelt, dessen Quellcode offen ist und alle Nutzer zur Weiterentwicklung einlädt. Das GNU-Konzept baute der Finne Linus Torvalds zu Linux aus, der benutzeroffenen Software, die mittlerweile millionenfach auch von Großunternehmen wie Ikea oder Sixt als Betriebssystem verwendet wird.

Alternative Copyright-Systeme: Will Information wirklich frei sein?

Auch das Recht ist ein Code, und da der ehemalige MIT-Mann schon mal dabei war, tüftelte er auch am Urheberrecht herum. So erfand der Wortspieler "Copyleft", eine Umkehrung des "Copyright", Copyleft, "all rights reversed".

Alles andersrum. Stallman stattete die von ihm entwickelte Software mit einer "General Public License" aus, einer Lizenz zum freien Gebrauch. Wesentliche Bedingung, die der Urheber Stallman seinem geistigen Eigentum mit auf die Reise gab: dass jeder, der es benutzt oder verändert, es frei weitergibt. Raffiniert - damit war eine kommerzielle Nutzung seiner Erfindung uninteressant.

Die Frage, warum macht der das?, beantwortet der Erfinder Stallman gern: "Um die Gesellschaft zu befreien." Software sei "matter of freedom, not price".

"Information wants to be free": Zum Beleg für seine These, dass das Urheberrecht die Kultur lähme, führt Stanford-Professor Lessig die Geschichte der Hollywood-Industrie an: "Das waren Piraten auf der Flucht." Tatsächlich flohen Anfang des vorigen Jahrhunderts die Produzenten von der Ostküste nach Los Angeles, weil sie dort der Reichweite des geldgierigen Thomas Edison entkamen. Edison, der Erfinder des Kinematografen, verlangte hohe Urheberrechtsabgaben von den Filmemachern, die seine Patente nachbauten.

Die globale Befreiungsbewegung gegen das geistige Eigentum kann sich immerhin auf den US-Verfassungsvater Thomas Jefferson berufen. Der hatte ohne Ahnung vom Internet statuiert, dass es geistiges Eigentum nicht geben könne. Sobald eine Idee ausgesprochen sei, sei sie frei, denn: "Wer eine Idee von mir empfängt, mehrt dadurch sein Wissen, ohne meines zu mindern, ebenso wie derjenige, der seine Kerze an meiner entzündet, dadurch Licht empfängt, ohne mich der Dunkelheit auszusetzen."

Das lässt sich eins zu eins auf jeden Download anwenden. Und getreu dem großen Jefferson bestreiten selbst Juristen die griffige Behauptung der CD-Lobby, "Download ist Diebstahl". Wieso? Was kommt denn weg?

Doch dass die Jefferson-Sentenz so gut zur Gratis-Kultur des Internets passt, heißt noch nicht, dass er recht hat. Wäre es nicht möglich, die Verbreitung von Ideen kostenpflichtig zu machen, gäbe es den Beruf der Kreativen nicht. Die Farmer und Siedler des jungen Amerika mag das nicht besonders bekümmert haben. Aber nicht umsonst waren die Hollywood-Piraten anschließend die stursten Verteidiger des Urheberrechts - ihres Urheberrechts.

Diese Doppelmoral zeichnet das Urheberrecht seit seiner Erfindung aus. Als 1710 das britische Parlament mit dem "Statute of Anne" das erste Copyright-Gesetz beschloss, war dies als ein Akt der Befreiung von den strengen Zensurvorschriften der Obrigkeit gedacht: Der Geist sollte künftig frei im British Empire fluktuieren können. Damit das mit Verstand geschah, sollten die Sachwalter des Geistes, die Drucker, durch rechtliches Privileg vor Abkupferern geschützt werden.

Typisch für dieses frühliberale Marktmodell des freien Geistes war freilich, dass die freien Geister selbst zum Randprodukt der Druckindustrie degradiert wurden. Der Schreiberling der stolzen Druckwerke spielte im Zweifelsfall nur als Zeuge eine Rolle: Aufs Copyright konnten sich nur die Drucker berufen, die nachweisen konnten, ein Manuskript als Erste, also direkt vom Schöpfer, in die Hand bekommen zu haben. Klar, dass man dem nützlichen Manuskriptlieferanten dafür ein Bakschisch zusteckte, das Honorar eben.

Im Prinzip ist es ja so geblieben, im Urheberrecht. Zwar haben später die Kontinentaleuropäer dem Urheberrecht des Marktes ein "Urheberpersönlichkeitsrecht" hinzugefügt. Doch das war reine Kosmetik. Das Urheberpersönlichkeitsrecht ermächtigt heute Architekten, ihre Geistesblitze an deutschen Hauptstadtbahnhöfen gegen jede wirtschaftliche Vernunft durchzusetzen. Doch kaufen können sie sich davon nichts.

Das Recht des freien Geistes ist in Wahrheit das Recht eines Milliardenmarktes, den wenige Global Player der Ideenverwertung unter sich aufgeteilt haben. Das ist nicht erst so, seit es das Internet gibt. Aber das Internet hat unter den Zukurzgekommenen dieser Lösung die Idee wachsen lassen, dass es auch anders gehen könnte.

Die Frage ist, wie. Irgendwie müssen auch die Rebellen erklären, wie sie künftig alle satt bekommen wollen: die Künstler, die Musiker und die Autoren. Nicht ohne Häme weisen die Bewahrer des Urheberrechts darauf hin, dass die Wortführer gegen das geistige Eigentum, heißen sie Stallman oder Lessig, ihre Ideen in der warmen Stube öffentlich finanzierter Universitätsinstitute hatten.

Tatsächlich hat die Free-Culture-Bewegung Modelle für die Finanzierung der zweiten Generation des Urheberrechts entwickelt, die zum Teil schon funktionieren. In den USA und Europa sind Unternehmen erfolgreich, die Arbeitsplätze für Free-Software-Entwickler schaffen - indem sie Serviceprodukte für ihre Gratisware teuer vermarkten. Support etwa für die eigenmächtige Weiterentwicklung von Open-Source-Ware ist eine hochbezahlte Dienstleistung. Eine ganze Industrie ist mittlerweile damit beschäftigt, teure Plattformen für Firmen zu entwickeln, die sich mitgelieferte Free Software für ihre Zwecke umbauen wollen.

Auf das File-Sharing, die Hauptbedrohung des Urheberrechts, lässt sich dieses Modell nicht so einfach übertragen. Leute wie Lessig diskutieren stattdessen über Abgabensysteme, die deutsche User unheilvoll an die Rundfunkgebühren erinnern: Alle Internet-Benutzer zahlen ein monatliches Sümmchen in einen großen Urhebertopf. Dessen Inhalt wird nach Quoten an die Künstler verteilt. Die Quoten wiederum werden nach der - elektronisch zu kontrollierenden - Zahl der Downloads ermittelt.

Die Rebellen hoffen jedoch, dass sich das Problem der Finanzierung von Downloads demnächst von selbst erübrigt. Schon bald, ahnt der Urheberrechtsstratege Lessig, werde der Zugriff auf Informationen und Musik via Internet so einfach und so schnell sein, dass niemand mehr auf die Idee komme, sich Liedgut oder Texte oder Filme herunterzuladen und in eigenen Dateien zu speichern. Bücher, Schallplatten, CDs, Tauschbörsen: Das alles kann man vergessen. Du wirst schon sehen, Amazon.

Bis es so weit ist, werden allerdings weiter mit großer Datenbandbreite ausgerüstete Internet-Detektive durchs Netz surfen, um Akten über Oberschüler anzulegen, die das Urheberrecht mit ihrer Maus verletzen. Ein solches Detektivunternehmen in Hamburg beschäftigt für den Spürdienst am Urheberrecht besonders preisgünstige Mitarbeiter: Musiker, die dringend ein bisschen Geld brauchen.

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