Angeklickt Sitzmuster des Todes

"Sitzmuster des Todes": Designs zum Abgewöhnen

"Sitzmuster des Todes": Designs zum Abgewöhnen

Von André Depcke


Mit Reisebussen können Urlauber nicht nur in der Gegenwart von A nach B fahren, nein, auch Reisen in die Vergangenheit sind möglich. Dazu muss sich der Bus nicht einmal bewegen. Denn: Ein Blick auf die Polstermuster der Sitze reicht oft schon völlig aus, um sich in den achtziger Jahren zu wähnen. Die schaurig-schönsten Sitzmuster werden nun auf einer eigenen Website verewigt.

"Sitzmuster des Todes" nennt sich das Polster-Gruselkabinett. Muster, Punkte und Farben: Alles wurde bereits vor 25 Jahren schamlos kombiniert. In vielen Reisebussen gilt dieses Motto noch heute. Auf der Website gibt es einen Aufruf zum Mitmachen. Und so finden sich dort die unglaublichsten Designsünden wieder, unter anderem in der "Hall of Death", in der sich die "drei tödlichsten Sitzmuster des Todes ever" befinden. Vorsicht: Die Bildunterschriften sind zum Teil ähnlich schwer verdaulich wie die vorgeführten Designs.

Da ist von "abgebrühten Augen" die Rede, vom "Verwesungsgrad" eines Musters und öfter mal von Körperfunktionen. Wer sich hinter dem Portal verbirgt, verraten die Macher nicht. In ihren FAQ, also den meistgestellten Fragen, erklären sie lediglich ihre Mission: "Wenn wir mit dieser Site auch nur ein Sitzmuster verschönern konnten, haben wir unser Ziel erreicht."

Sie haben die "Sitzmuster des Todes" ohne bleibende Augenschäden überstanden? Dann wartet im Tumblr-Blog "Public Pattern Transport" von Urs Bellermann bereits die nächste Herausforderung.

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5 Leserkommentare
csar 04.06.2013
feuercaro1 04.06.2013
meinmein 04.06.2013
keulenspiegel 05.06.2013
artusdanielhoerfeld 05.06.2013

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