Angespielt Shadow of the Colossus und Ico


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Es gibt Spiele, die kümmern sich wenig darum, dass ein Spiel möglichst laut und bunt sein muss, um Erfolg zu haben. Das sind Spiele wie "Shadow of the Colossus" oder dessen jetzt wiederveröffentlichter Vorgänger "Ico". Beide vermitteln etwas, was bei Spielen selten vorkommt: Gefühle. Das machen sie nicht, indem sie eine Geschichte erzählen, sondern indem sie den Spieler rätseln lassen. Darüber, wieso er jetzt wie bei "Ico" ein junges Mädchen an die Hand nehmen und aus einem großen Schloss geleiten soll.



Und dabei verzwickte Rätsel löst und Schattengestalten bekämpft. Oder wieso er bei "Shadow of the Colossus" durch eine riesige und leere Landschaft reitet und Kolosse sucht und besiegt. Und dabei beginnt, an der Aufgabe zu zweifeln, weil die Kolosse so erhaben wirken wie die Umgebung. Es sind ruhige Spielerlebnisse.

Reisen, für die man sich Zeit nehmen sollte, um die wunderbare Bilder und die geheimnisvolle Atmosphäre auf sich wirken zu lassen. Denn nur dann spürt man, dass in beiden Spielen große Themen der Menschheit behandelt werden: Liebe, Einsamkeit und Trauer.

Eine ausführliche Besprechung von "Shadow of the Colossus" finden Sie hier.

Für Menschen, die in Spielen nicht nur Action sondern auch Gefühle suchen.


"Shadow of the Collosus" von Sony, für Playstation 2, ca. 60 Euro; USK: Freigegeben ab 12 Jahren
"Ico" von Sony, für Playstation 2, ca. 30 Euro; USK: Freigegeben ab 12 Jahren

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