Guido Mingels

Silicon Valley Was die Coronakrise für die Techindustrie bedeutet

Guido Mingels
Eine Analyse von Guido Mingels, San Francisco
Die Digitalisierung bekommt durch die aktuelle Krise neuen Schub. Doch auch im Silicon Valley verändern sich in diesen Wochen grundlegende Dinge - manche womöglich für immer. Neun Thesen.
Blick über das kalifornische Cupertino mit Apples Firmenzentrale im runden Gebäude

Blick über das kalifornische Cupertino mit Apples Firmenzentrale im runden Gebäude

Foto: Bloomberg/ Getty Images

Wie wäre die Welt mit einer solchen Pandemie umgegangen, wenn es kein Internet gäbe? Wie hätte die Coronakrise ausgesehen, wäre sie beispielsweise 1980 ausgebrochen, als es keine privaten Computer und Smartphones gab? Das Virus hätte sich bestimmt langsamer verbreitet, weil die Globalisierung erst in ihren Anfängen stand. Seinen Weg um den Globus gefunden hätte es wohl dennoch. Wie hätten Millionen von Menschen Social Distancing und Homeoffice betrieben, als Zoom, Slack, Microsoft Teams und Google Classroom noch nicht existierten? Wie hätten wir die Zahl der Neuinfektionen reduziert, wie hätten wir die Kurve gebogen? Wahrscheinlich retten momentan nicht zuletzt die kommunikationstechnischen Möglichkeiten unserer digitalisierten Gesellschaft viele Menschenleben.

Gleichzeitig verändert die Coronakrise das Verhältnis zwischen der Digitalindustrie und ihren Nutzern, das in den letzten Jahren von Skandalen und wachsendem Misstrauen bestimmt war. Corona beschleunigt Trends, macht manche Ideen und Firmen zu Gewinnern und andere zu Verlierern der Krise. Doch gerade im Silicon Valley zeigen sich in der Krise auch einige große Entwicklungslinien, die unsere Gesellschaft nachhaltig prägen könnten.

1. Der Techlash ist vorerst abgesagt

Spätestens seit dem Cambridge Analytica-Skandal war die Techindustrie oft in der Defensive. Während die großen Fünf – Google, Apple, Facebook, Amazon, Microsoft – davor fast als Heilsbringer gefeiert wurden, drehten sich die Techdebatten der vergangenen Jahre um so hässliche Dinge wie Fake News, Wahlmanipulationen, Marktmonopole, Datenmissbrauch, Täuschung von Anzeigenkunden, Onlinesucht und Steuervermeidung. Der Begriff dafür heißt Techlash, der große Vertrauensverlust der Öffentlichkeit in die Techindustrie, die Sinnkrise des Silicon Valley.

Doch seit die Pandemie die Menschen ins Homeoffice zwingt, räumt die überbordende Nachfrage nach digitalen Dienstleistungen vorerst Bedenken beiseite. Und auch wenn da und dort das WLAN ruckelt, die Onlinebestellung nicht pünktlich ankommt und man sich ab und zu mit lästigem "Zoombombing" herumschlagen muss – im Großen und Ganzen funktioniert die digitale Infrastruktur erstaunlich zuverlässig. Der alte Ruf jedenfalls, die Techgiganten in die Schranken zu weisen, wie er in den USA prominent von der ehemaligen demokratischen Präsidentschaftskandidatin Elizabeth Warren mit ihrem Slogan "Break Up Big Tech" vorgetragen wurde, ist verhallt. Diverse kartell- und wettbewerbsrechtliche Untersuchungen, die etwa Facebook oder die Google-Mutter Alphabet im Fokus hatten, liegen jetzt auf Eis. Die Hoffnung, dass das nach europäischem Vorbild gestaltete kalifornische Datenschutzgesetz bald zu landesweiten Privacy-Regelungen führen würde, muss vertagt werden. Es gibt jetzt Wichtigeres zu tun.

2. Big Tech gewinnt

Die Krise stärkt die Stellung der fünf großen Techkonzerne weiter. Facebook meldet eine um 50 Prozent erhöhte Nachrichtenaktivität in Ländern, die besonders schwer von Covid-19-Erkrankungen betroffen sind. Apple hat anfängliche Lieferkettenprobleme mit seinen asiatischen Zulieferern schnell überwunden. Die Techgiganten an der US-Westküste, alle mit riesigen Finanzreserven, haben ohnehin eine annähernd monopolistische Marktstellung in ihren jeweiligen Geschäftsfeldern. Sie mögen zwar derzeit moderat an Börsenwert verlieren, aber mittelfristig scheinen sie gut gerüstet gegen das Virus. Kleinere Wettbewerber dagegen, so es welche gibt, könnten auf der Strecke bleiben.

Amazon sticht als Krisengewinner heraus. Der Onlinehandelsriese, der fast alles nach Hause liefert, war für viele in den USA längst ein unverzichtbarer Grundversorger, ähnlich den Wasser- oder Energielieferanten. Diese Entwicklung wird nun noch beschleunigt. Während in den USA derzeit Millionen Menschen arbeitslos werden, will Amazon 100.000 neue Arbeitskräfte einstellen, um mit der neuen Krisenrealität Schritt halten zu können. Auch wenn die Kunden, sobald die Vorschriften gelockert werden, wieder öfter selbst zum Supermarkt fahren werden, ist zu erwarten, dass dieses veränderte Konsumverhalten auch in einer Nach-Corona-Welt zumindest teilweise Bestand haben wird.

3. Die Sharing-Ökonomie ist infrage gestellt

Die größten Corona-Verlierer in der Techbranche sind Plattform-Unternehmen wie der Wohnraumvermittler AirBnB, der Büroanbieter WeWork, Fahrdienstleister wie Lyft und Uber oder Scooter-Anbieter wie Bird und Lime. Die Pandemie trifft sie besonders hart: Die Leute bleiben zu Hause, sie buchen keine Unterkünfte mehr, fahren kaum noch Taxi oder Roller, gehen nicht mehr ins Gemeinschaftsbüro. Diese Nachfrage dürfte zwar wieder wachsen, wenn die Krise abflaut oder vorbei ist.

Doch das Virus stellt längerfristig womöglich auch eine grundsätzliche Vertrauensfrage an die Sharing-Firmen, die Häuser, Büros, Autos oder Roller vermitteln: Setzen sich die Leute so bald wieder in ein Auto, in dem gerade noch ein Unbekannter saß? Machen sie so bald wieder Urlaub in einer Ferienwohnung, dessen Besitzer sie nicht kennen? Mieten sie sich in ein Gemeinschaftsbüro ein, wo man sich permanent im Nies- und Hustradius diverser Menschen aufhält?

Möglich also, dass die ebenfalls schwer getroffene traditionelle Hotelindustrie mit mehr Dynamik aus der Krise hervorkommen wird als AirBnB. Die herkömmliche Autoindustrie könnte von der Schwäche von Uber und Konsorten sogar profitieren. In den USA ist derzeit eine Renaissance des klassischen amerikanischen Auto-Lifestyles zu beobachten: Alles, wofür man nicht aus dem Pkw steigen muss, hat Konjunktur, von Drive-through-Restaurants bis Drive-through-Bankfilialen. Sogar das alte Autokino feiert ein Revival. Die Idee von Uber Pool dagegen, die preiswerte, mit anderen Passagieren geteilte Taxifahrt, wird wohl so bald nicht wieder auferstehen.

Auch WeWork leidet: Deren Kunden machen vom Recht auf kurzfristige Kündigungen Gebrauch, während die Firma selbst für ihre Liegenschaften langfristige Verträge abgeschlossen hat. Der Büroraumvermieter, der sich schon beim vergeigten Börsengang im Herbst schwer angeschlagen zeigte, könnte sich als frühes prominentes Opfer des Virus erweisen.

4. Die Digitalisierung wird zur Klassenfrage

Es gehörte stets zum Wesen der Digitalisierung, dass sie physischen menschlichen Kontakt reduziert. Die Coronakrise beschleunigt somit ein Lebens- und Arbeitsmodell, das die Digitalindustrie schon lange fördert und das durch diese Pandemie nun womöglich von der Option zum Standard wird. Zoom ermöglicht Meetings aus der Ferne, der Laptop erlöst vom Gang ins Büro, Amazon ersetzt das Einkaufszentrum, soziale Medien reduzieren menschliche Kontakte in der Draußen-Welt.

Allerdings steht all das längst nicht allen Menschen im selben Maß zur Verfügung. Die allzeit vernetzte Gesellschaft bringt diverse Ungerechtigkeiten mit sich, weil sich nicht alle Bereiche des Lebens digitalisieren lassen oder nicht alle die Ressourcen haben, um sich einzuloggen. Wer in den USA einen Job hat, den man nicht am Bildschirm ausführen kann, hat diesen entweder verloren (wie etwa im Gast- und Reisegewerbe, im Transportwesen oder bei Fluggesellschaften) oder er muss ihn unter erhöhtem Ansteckungsrisiko weiter ausführen. So wie die plötzlich systemrelevanten und oft besonders schlecht bezahlten Angestellten der Supermärkte, Tankstellen und Kurierdienstleister. Der Graben zwischen analogen und digitalen Jobs vertieft sich. Hier entsteht ein Fußvolk, das die Homeoffice-Elite mit dem Notwendigsten versorgt.

Digitale Ungleichheit zeigt sich auch in den Schulen, die auf Fernunterricht umstellen mussten. Längst nicht alle der mehr als 50 Millionen Schüler, die in den USA derzeit von Schulschließungen betroffen sind, haben WLAN oder einen Computer zu Hause. Allein in New York, so eine Schätzung, gibt es 300.000 Schüler ohne verlässlichen privaten Zugang zum Internet. Eine digital gerechte Gesellschaft wird den Zugang ihrer Mitglieder zu digitalen Grundgütern künftig ebenso garantieren müssen wie jenen zu Wasser oder Elektrizität.

5. Start-ups müssen bangen

Das Silicon Valley ist nicht nur die Heimat der Techgiganten, es ist vor allem auch ein gewaltiger Durchlauferhitzer für Business-Anfänger, der bislang stets Nachschub an jungen, neuen Unternehmen generiert – Start-ups. Das enge geografische Zusammenleben von Spitzenforschung mit ein paar Riesenunternehmen, von Risikoinvestoren mit Tausenden Gründer-Techfirmen macht die besondere Schwungkraft des Valley aus.

Doch im Moment versiegt das Kapital, die Start-ups verhungern. Das gehört durchaus zum Grundkonzept: Start-ups gehorchen einer Hochrisiko-Logik, auch in normalen Zeiten: Sie müssen schnell wachsen, schnell an Kapital kommen, oder sie sind schnell wieder weg. Corona wirkt nun wie ein Katalysator auf die sozialdarwinistische Ökonomie der Digitalwirtschaft. Die Kleinen verenden zuerst oder werden zum Spottpreis von den Großen aufgekauft, samt Personal. Hunderte Start-ups haben laut Medienberichten in den vergangenen Wochen Angestellte entlassen oder beurlaubt. Bei bereits gewachsenen Firmen werden Pläne für Börsengänge auf Eis gelegt. Es wird von der Dauer des Stillstands abhängen, wie gut sich dieser Organismus wieder erholt.

6. Homeoffice verringert die Sogkraft urbaner Zentren

Was, wenn die Digitalgiganten konsequenter dazu übergehen, einen größeren Teil ihrer Angestellten permanent von zu Hause arbeiten zu lassen, von einem Ort ihrer Wahl? Was, wenn man als Programmierer für Microsoft oder Apple nicht mehr ins grotesk überteuerte Silicon Valley ziehen muss, sondern seinen Job auch aus irgendeinem Nest in Arkansas erledigen kann? Möglich war das schon lange, praktiziert wurde es kaum.

Eine dauerhafte Entkopplung von Wohn- und Arbeitsort kann eine enorme Wirkung auf den Immobilienmarkt haben. Bereits jetzt hört man Stimmen, die auf eine Entspannung für die Häuserpreise und Mieten in den wirtschaftlichen Zentren der USA hoffen.

Wenn Unternehmen erkennen sollten, dass sie mit höherer Dezentralisierung genauso gut oder besser funktionieren, wird es weniger persönliche Meetings, weniger Dienstreisen, weniger Konferenzen, weniger Fachmessen geben. Es wäre aus Sicht von vielen nicht die schlimmste Konsequenz einer solchen Krise. Leiden werden hingegen Fluggesellschaften, Hotels, Messeanbieter: Ganze Industriezweige hängen als Dienstleister an der alten Business-Kultur.

7. Wer Distanz schafft, gewinnt

Weil die Menschen möglichst zu Hause bleiben sollen, haben all jene Firmen Auftrieb, die das Leben dort angenehmer oder effizienter machen. Dass Netflix und die anderen Streaminganbieter von Covid-19 profitieren, erstaunt nicht. Firmen wie die Videokonferenzanbieter Zoom und Slack, die im Silicon Valley lange ein Nischendasein fristeten, sind nun plötzlich für Millionen überlebenswichtig. Kurierdienstleister wie Grubhub, Doordash und Postmates gehören zu den Corona-Gewinnern. Aber auch andere Konzepte, die die Menschen auf Distanz voneinander halten, haben Konjunktur.

Bargeld, also Münzen und Papierscheine, die durch Tausende Hände gehen, haben in den USA schon länger nicht mehr die Bedeutung, die sie in Deutschland rätselhafterweise noch immer haben, wo man beim Einsteigen ins Taxi immer noch fragt, ob der Fahrer Kreditkarten akzeptiert. Der Zwischenschritt zur Kreditkarte als Überall-Bezahl-Mittel ist hier längst geschehen, doch die nächste Stufe, das komplett kontaktlose Bezahlen im Laden per Auflegen des Mobiltelefons auf ein Dock, ist auch in den USA noch längst nicht so weit verbreitet, wie es in China schon seit einer Weile der Fall ist. Jetzt allerdings rüsten die Shops, soweit sie geöffnet sind, überall auf Apple Pay, PayPal, Venmo oder andere Digital-Payment-Formen um. Es ist nicht zu erwarten, dass diese praktische Form des Bezahlens wieder an Beliebtheit einbüßen wird.

Auch Telemedizin, Virtual Reality und Drohnen erhalten jetzt Auftrieb. Das sind Innovationsgebiete, für die sich bisher vor allem die Presse und die Ingenieure interessiert haben, nicht so sehr aber das Publikum und die Kundschaft. Doch jetzt bleibt jeder, der das tun kann, jedem Krankenhaus und jeder Arztpraxis fern, und der digitale Arztkontakt von Monitor zu Monitor könnte dauerhaft an Bedeutung gewinnen. Es wird mehr und ernsthaftere Versuche geben, ein flächendeckendes Flugpostsystem per Drohnenschwarm zu etablieren. Und die Anbieter virtueller Realitäten, die mit ihren 3D-Brillen und Headsets seit Jahren auf keinen grünen Zweig kommen, dürfen nun vielleicht auf eine endlich steigende Nachfrage hoffen.

8. Roboter sind willkommen

In der Logik der Pandemiebekämpfung ist die Anwesenheit des Menschen ein Störfaktor. Wurde das Thema der Automatisierung menschlicher Arbeit durch Roboter und Maschinen bislang vor allem unter dem Aspekt der drohenden Vernichtung von Arbeitsplätzen diskutiert, könnten bald ein Vorteil solcher Technologien in den Vordergrund rücken: das Reduzieren menschlicher Kontakte. Denn es ist wahrscheinlich, dass ein Sicherheitsabstand auch über die Dauer der Krise hinaus zur neuen Gewohnheit wird.

Jobs in Bereichen, wo die Automatisierung bereits begonnen hat, stehen als Erste im Fokus: Putzdienste, Supermarktkassen, Warenfabrikation, Transportwesen, Lagerung, Kundenberatung. Viele Unternehmer lernen derzeit unter Extrembedingungen, wie sie ihre Arbeitskräfte durch automatisierte Abläufe ersetzen können. In den USA, wo Angestellte zu Millionen gekündigt oder beurlaubt sind, könnte eine neue Welle der Automatisierung dazu führen, dass weniger Arbeitskräfte als erwartet wieder eingestellt werden, sobald die Wirtschaft sich wieder erholt.

9. Die Akzeptanz von Überwachungstechnologien wächst

Die Techindustrie hat schnell auf die Krise reagiert: In Kalifornien gehörten die Techriesen zu den Ersten, die freiwillig ihre Mitarbeiter ins Homeoffice schickten und ihre großen Konferenzen absagten. Die großen IT-Firmen haben aber auch Millionen von Masken aus ihren Lagerbeständen gespendet, sich mit Krankenhäusern zusammengeschlossen, um Daten auszutauschen und zu analysieren, und sie haben ihre Computerkapazitäten zur Verfügung gestellt, um Forschern zu helfen. Tausende Freiwillige aus der Techwelt, die plötzlich mehr Freizeit haben, fanden sich auf hastig errichteten Hilfsplattformen wie "Help With Covid" zusammen, um mittels Schwarmintelligenz Dutzende Projekte im Kampf gegen das Virus anzustoßen.

Erstaunlich ist allerdings die jüngst angekündigte Zusammenarbeit der Marktrivalen Google und Apple, die gemeinsam an einer Tracking-Technologie arbeiten, um die Ausbreitung des Virus mit digitalen Mitteln zu bekämpfen. Sie wollen Apps entwickeln, die mithilfe von Bluetooth nachvollziehen können, wer einem Corona-Infizierten nahe kam. Auch wenn das angeblich möglichst datenschutzfreundlich geschehen soll: Krisen dieses Ausmaßes bringen oft eine Neuabwägung von Sicherheit versus Privatsphäre mit sich. Das Coronavirus könnte die gesellschaftliche Akzeptanz von weitreichenden Überwachungstechnologien beflügeln.

...oder vielleicht auch nicht

Trotz aller krisenbedingten Veränderungen sollte man nie die Beharrungskräfte des Status quo unterschätzen. Es ist auch möglich, dass sich durch die Coronakrise viel weniger verändern wird, als alle gerade mutmaßen, fürchten, hoffen – diese Thesen hier eingeschlossen. Nicht nur die Kulturpessimisten, auch die Optimisten scheinen derzeit dem Virus viel zuzutrauen: Noch während die Kranken auf den Intensivstationen liegen und sterben, erhoffen sich manche von dieser Pandemie eine läuternde Wirkung auf die Weltgesellschaft. Sie soll die Ungerechtigkeiten des Kapitalismus zähmen, die Globalisierung und die Mobilitätskultur eindämmen, ein neues Gemeinschaftsbewusstsein schaffen und im nächsten Schritt auch die Klimakrise lösen. Wahrscheinlicher ist, dass mehr beim Alten bleiben wird, als manche sich wünschen.

Die Wiedergabe wurde unterbrochen.