Aktion des Getty-Museums Do-it-yourself-Kunst gegen den Krisenkater

Ikonisches in der Quarantäne-Edition: Internetnutzer ahmen dieser Tage berühmte Kunstwerke nach - mit dem, was sie gerade zu Hause haben. Dazu aufgerufen hat ein kalifornisches Museum.

Entscheide dich für ein Kunstwerk, schnapp dir drei Dinge, die zu Hause rumliegen, und ahme es damit nach: Mit diesem, auf Twitter vielfach geteilten Aufruf  hat das kalifornische J. Paul Getty Museum die Kreativität vieler Internetnutzer befeuert.

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Seit vergangenem Mittwoch machen nun mitunter skurrile Nachbauten bekannter Werke die Runde: Hinter den Neuinterpretationen dürften oft Menschen stecken, die wegen der Coronakrise mehr Zeit als üblich zu Hause verbringen. Menschen, die ein wenig Ablenkung gut gebrauchen können.

Zum Nachstellen mancher Highlights aus dem Getty Museum reicht mitunter schon eine Handykamera. Dieses Selfie zum Beispiel orientiert sich an einer Büste von Franz Xaver Messerschmidt:

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Interessant zu beobachten ist, dass viele Motive im Twitter-Remix nebenbei modernisiert werden - hier zu sehen an "Die Stimme seines Herren" des britischen Malers Francis Barraud:

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Und aus dem "Mädchen mit Fächer" von Pietro Antonio Rotari wurde ein "Mädchen mit Fernbedienung":

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Verspielter als das Original-Kunstwerk wirkt derweil das neue "The Ladder of Hopes and Dreams":

Kräftig improvisiert wurde auch bei der 2020er-Version von Marc Chagalls "Das blaue Haus":

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Diese Variante von "Die durchbohrte Zeit" von René Magritte orientiert sich stärker am Original:

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Jeff Koons' Knete-Kunstwerk "Play-Doh" dagegen wurde recht flauschig neu interpretiert:

Auch stark verkleinert ist "Spoonbridge and Cherry" ein Blickfang, das im Original in Minneapolis steht:

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Im Getty Museum selbst dürfte man froh sein, dass die Aktion solche Wellen im Netz schlägt - denn Besucher dürfen derzeit nicht kommen. Wegen der Coronakrise ist das Kunsthaus im Westen von Los Angeles bereits seit dem 14. März geschlossen.

"Wir lieben all eure kreativen Neuinterpretationen", hieß es am Wochenende auf dem Twitteraccount des Museums. "Teilt sie weiter mit uns."

mbö