Nach Katzen-Copter Jetzt muss die Kuh in die Luft

Was macht ein Künstler, nachdem er seine tote Katze zu einem Fluggerät verarbeitet hat? Noch mal das Gleiche, diesmal mit einer Kuh: Bart Jansen testet wohl wieder die Grenzen des guten Geschmacks aus.


An jeder Pfote war ein Propeller: Der Niederländer Bart Jansen hat im Sommer 2012 mit einem recht besonderen Fluggerät für Aufregung gesorgt. Er konstruierte aus seiner verstorbenen Katze Orville den bizzaren "Orvillecopter", hier zu sehen in einer Archiv-Fotostrecke.

Das Projekt scheint es ihm angetan zu haben: Seit Längerem schon arbeitet Bart Jansen nun an einem neuen, noch ambitionierteren Fluggerät. Tierische Grundlage dafür ist diesmal: eine ganze Kuh.

Rückblickend betrachtet ist Jansens sogenannter OstrichCopter daher wohl nur als ein Zwischenschritt auf dem Weg zu wirklich Großem anzusehen. 2013 hatte Jansen ihn aus einem präparierten Strauß gebaut. "Ich finde Tiere schön, selbst nach ihrem Tod", sagt Jansen damals gegenüber SPIEGEL ONLINE.

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Nachfolger des Katzencopters: Jetzt hebt der OstrichCopter ab

Schon 2012 beim "Orvillecopter" gingen die Meinungen über das tierische Fluggerät im Netz weit auseinander. "Ich weiß nicht, was der sich eingeworfen hat, aber irgendwo hörts auch mal auf", schrieb ein empörter Nutzer damals in einem Forum für Modellhubschrauber. Der Niederländer hingegen sieht sich als Künstler.

Seine Katze Orville hatte Jansen in Anlehnung an einen der beiden Wright-Brüder benannt. Die gelten als Pioniere der Luftfahrt - auf eine bizarre Art und Weise gilt das nun auch für Katze Orville - und bald eine noch namenlose Kuh.

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Kunstprojekt: Die Rotorkatze

gru



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